ANONYMOUS
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Inhalt • ANONYMOUS
Hat William Shakespeare wirklich existiert oder schrieb die Werke, die dem englischen Dichter zugerechnet werden, ein ganz Anderer? Ist vielleicht Edward de Vere (Rhys Ifans), Earl of Oxford (1550-1604) der wahre Verfasser der Bühnenstücke? Der Graf gehört am Hof der von Queen Elizabeth (Vanessa Redgrave) zu den klügsten Schöngeistern. Er schreibt wunderbare Sonetten und interessiert sich leidenschaftlich für das Theater.
Kritik • ANONYMOUS • 28. Oktober 2011
Dass Roland Emmerich doch mehr kann, als nur die Welt ein nach dem anderen Mal untergehen zu lassen, beweist er mit ANONYMOUS (
). Spekulativ, spannend und spitze nennt Anke Westphal den Shakespeare-Thriller. Burkhard Wetekamp fand überzeugend, wie der Historienfilm mit Elementen des Thrillers kombiniert wurde. Lutz Granert lobt den Regisseur dafür, dass dieser endlich auf die Kunst seiner Schauspieler vertraut und Nino Klingler war besonders von Vanessa Redgrave als exzentrische, romantische Monarchin sowie Rhys Ifans als unbekanntes Genie angetan. Peter von Becker sah einen elisabethanischer Agententhriller, der sehr raffiniert und binnenlogisch gestrickt ist. Für Jörg Schöning macht der Film aus Shakespeare genau jenen Stoff, für den ihn sein Publikum zu Lebzeiten so liebte: Klatsch und Tratsch in prächtigen Gewändern. Aber zwischen all den Personen und Intrigen, zwischen all den Kostümen und Perücken geht laut Isabella Reicher auch ein wenig verloren, wo das Interesse des Films denn nun eigentlich liegt. The Gaffer kritisiert jedoch, dass Roland Emmerich nur Gut und Böse darstellen kann und das immer mit großer Action.