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DAS ENDE IST MEIN ANFANG

DAS ENDE IST MEIN ANFANG

Regie Jo Baier
Kinostart 07.10.2010
Genre Drama, Biopic

Kritiken • DAS ENDE IST MEIN ANFANG

17. Oktober 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Der Film mutet Marco Siedelmann wie eine unbeholfen zusammengestellte Floskelsammlung an. "Überdies will Jo Baier krampfhaft für ein unbequemes Thema sensibilisieren und gleichzeitig Hoffnung spenden, sich obendrein aber auch diskursiv mit fernöstlichen Denk- und Glaubenssystemen auseinandersetzen. Nicht nur aufgrund der penetrant vorgetragenen Belehrungen misslingt DAS ENDE IST MEIN ANFANG (DAS ENDE IST MEIN ANFANG Trailer) ganz grundsätzlich der Dialog mit dem Zuschauer, der hier eher bevormundet wird und dem die Erkenntnisse Terzanis wie in einer tränenziehenden Lehrstunde dargeboten werden."

08. Oktober 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • Die Zeit

Andrea Hanna Hünniger bezeichnet DAS ENDE IST MEIN ANFANG (DAS ENDE IST MEIN ANFANG Trailer) als ambitionslose Vorabendunterhaltung. "Während der Interviewpausen versucht Jo Baier, Terzani in allen Facetten zu porträtieren, und zeigt, wie er sich – man denkt immer an den Führerbunker – über zu harte Kartoffeln echauffiert, wie er seinen Sohn, der doch schon bei Mutter Teresa arbeitet, zu großen Taten in seinem Leben antreibt. Seine Frau (Erika Pluhar) wandert kochend und kissenaufschüttelnd durch die Szenen und scheint auch nicht so genau zu wissen, weshalb sie eigentlich da ist. Am Ende bleibt ein seltsamer Geschmack von Leere."

07. Oktober 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • Der Tagesspiegel

Jo Baiers Verfilmung der Sterbegespräche Tiziano Terzanis kann das Buch nicht ersetzen, schreibt Kerstin Decker.

05. Oktober 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • schnitt.de

Robert Cherkowski ist enttäuscht. "In der Tat bleiben Bruno Ganz und Erika Pluhar, die seine zwischen Hilflosigkeit, Wut und prophylaktischer Trauer pendelnde Frau Angela spielt, die einzigen Lichtblicke in diesem verquasten Filmchen, das weder formal noch schauspielerisch zu irgendeinem Zeitpunkt Akzente setzen kann. So wirken die Aufnahmen der Toskana wie Outtakes aus einem Lätta-Werbespot und klingen die gestelzten Gespräche zwischen Vater und Sohn als wären sie mühsam von indirekter Rede in Dialogform ummodelliert worden. Was gewichtig gemeint war und dem Tod seine fatalistische Schwere nehmen sollte, erscheint in seiner inszenatorischen Unbeholfenheit trivial und lächerlich."

28. September 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • film-dienst

Felicitas Kleiner ist enttäuscht. "Die Pausen zwischen den endlosen Monologen füllt die Regie mit Postkartenbildern der Landschaft und des Landhauses der Terzanis, wobei die Natur vor allem gegen Ende platte symbolische Dimensionen annimmt, wenn kurz vor dem Exitus ein reinigendes Gewitter niedergeht oder der Kranke noch einmal alle Kräfte mobilisiert, um mit dem Sohn einen Berg zu besteigen und auf das Wolkenmeer unter sich zu schauen. Dabei macht sich der Eindruck breit, einem großen Verdrängungs-Theater zuzuschauen, das unangenehme, finstere Seiten der Lebens- wie der Sterbensgeschichte konsequent auf Distanz hält und damit letztlich jede Glaubwürdigkeit verliert."

28. September 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • weltexpress

Christina Lenz findet: "Mit seiner zurückhaltenden und stillen Erzählweise lässt der Film seinen Schauspielern mehr Raum, als die meisten ausfüllen könnten. Bruno Ganz als Tiziano Terzani und Elio Germano, der den Sohn Folco spielt, bewältigen diese schauspielerische tour de force jedoch glanzvoll. Der Film zeigt mit Terzani einen Charakter, der durch seinen rebellischen Geist und seine unablässigen Suche nach Wahrheit und Sinn noch in den letzten Wochen seines Lebens fasziniert. Die Energie und Unermüdlichkeit mit der er um das Geheimnis des Lebens wie des Todes kreist, arbeitet Bruno Ganz mit einem beeindruckend intensiven Spiel heraus."

27. September 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • br-online.de

Margret Köhler sah ein großartig gefilmtes, gefühlvolles Kammerspiel. "Regisseur Jo Baierr drückt in diesem sensiblen Kammerspiel gekonnt die Gefühlsknöpfe, sodass die Tränen wie auf Kommando fließen, manchmal etwas zu stark unterstrichen von einem äußerst suggestiven Score. Die Kamera von Judith Kaufmann kontrastiert in sanftem Licht beim leisen Abschied die Individualität des Einzelnen mit der Wucht der Landschaft, vor deren Kulisse die Menschen klein und manchmal wie Spielfiguren wirken. Die Kameraarbeit illustriert mit ihren Bildern nicht den Text, sondern fügt ihm etwas hinzu, spielt beim Thema Vergänglichkeit mit Dämmerung und Lichtstimmungen. Filmische Realität und Wirklichkeit vermischen sich zu einer Hymne auf das Leben, wie das Sterben eine bewusste Entscheidung."

15. September 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • programmkino.de

Volker Mazassek schaut auf die Kamera. "Aber es sind die Landschaftsbilder Judith Kaufmanns im Verbund mit dem Thema des Sterbens und des Todes, auf das die Gespräche immer wieder zurückkommen, die dem Film dann nach und nach doch noch eine eigene Note geben. Es sind die Momente, in denen es um den Tod als Akt des Lebens geht, um das Einverständnis mit dem Kreislauf von Werden und Vergehen. Manchmal, wenn Bruno Ganz auf einem Berg hockt oder zwischen den Bäumen sitzt, kann man dieses Einssein mit der Welt sehen. Und seinen Glauben, dass die Welt sich weiterdreht, wenn er nicht mehr da ist, mit ihren scheußlichen und ihren schönen Seiten."

01. Mai 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • wikipedia.de

Artikel zu Tiziano Terzani.

01. April 2010 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • Das Ende ist mein Anfang

Überblick zum Film auf moviepilot.de

19. August 2004 | DAS ENDE IST MEIN ANFANG • Kritik • titel-magazin.de

Ein Nachruf auf den italienischen Journalisten, Polemiker und Weltmann Tiziano Terzani von Carl Wilhelm Macke.

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