Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE

DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE

Regie Felix Van Groeningen
Kinostart 20.05.2010
Genre Komödie

Kritiken • DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE

17. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Für Rochus Wolff gibt der Regisseur "seinem Film durch den konsequenten Einsatz der Handkamera einen intimen und zuweilen fast dokumentarischen Charakter ... Eine äußerst lakonische Geschichte vom Erwachsenwerden ist DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE (DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE Trailer), und während Felix Van Groeningens Film äußerlich wie Sozialrealismus tut, feiert er dann doch vor allem das pralle Leben, wie es sich in den Kneipen und Betten seines Landes vielleicht abspielen mag."

27. April 2011 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • negativ-film.de

Der Film ist laut Dennis Storm auch mehrfach genießbar. "Es ist schade, dass ein wirklich gut begonnener Film letztlich eine solch schlechteWendung nimmt. Der Film als Ganzes bleibt aber dennoch ein Genuss, weil der größte Teil von seiner Jugend ausgefüllt wird. Die Excesse dieser Randschicht-Sippe in bester Flodders-Manier erleben zu können ist einfach herrlich."

20. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz findet die ganze Sache nur wenig lustig. Dies ist "kein Film, der aus dem Aufwachsen in einem verrohten und verrohenden Lumpenproletariat das Kapital für eine oberflächliche Komödie voll billiger Witze schlägt. Obwohl es natürlich immer mal wieder ganz lustig ist, den vier Strobbe-Brüdern beim enthemmten Unfug-Treiben zuzusehen ... In seinem Beharren auf ernsthaftem Umgang mit Figuren, die leicht der Lächerlichkeit preisgegeben werden könnten, liegt auch die Absage an Verdrängung. Und an eine Haltung, die moralisch verelendete, an den Rand der Gesellschaft Gedrängte lediglich noch als volksbelustigende Protagonisten von Reality-TV-Shows goutiert."

20. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte leistet dieser Film Erstaunliches: Was wir sehen, ist zwar grotesk, doch wir sehen keine Groteske. "Das Gefühl, das beim Zuschauen entsteht, ist nicht Überheblichkeit und auch nicht Mitleid, am wenigsten ist es Sensationsgier. Es ist vielmehr eine leichte Wehmut. Wie es eben schmerzt, wenn Menschen ihr Leben vergeuden, aber es dennoch genießen. Man kann nicht umhin, sie für ihre gelebte Freiheit sogar ein wenig zu beneiden."

20. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Neues Deutschland

Eine Balance aus Humor und Melancholie nimmt Marion Pietrzok wahr. "Authentizität in der Zeichnung des Milieus mit all ihrem Derben, Ordinären und Grotesken zeichnet den Film aus, ebenso ein liebevolles Hinschauen auf die Gestrandeten, deren geistiger Horizont immer am nächstbesten sinnlosen Spaß endet. Herablassung gegenüber der Unterschicht ist ihm so fern, dass er nicht einmal den Gedanken an das (leidige Mode-)Wort Prekariat aufkommen lässt. Bittere Realität wird unterm sachlich-feststellenden Blick des Kindes – dem problemlos erste Pubertätspickel sprießen und das dem Vater selbstverständlich die Zigarette anraucht, das nicht urteilt oder gar aburteilt – einfach nur Da-Sein."

20. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Junge Welt

Ronald Kohl vergleicht den Film mit dem Roman. "Im Gegensatz zu der stark autobiographisch geprägten Romanvorlage von Dimitri Verhulst gibt es im Film etliche grausige Szenen, zum Beispiel wenn Gunthers Vater in seinem Säuferwahn mit dem Messer auf seinen Sprößling losgeht; es gehört erklärtermaßen zum Konzept des Regisseurs und Drehbuchschreibers Felix van Groeningen, dafür zu sorgen, daß dem Zuschauer immer wieder das Lachen im Halse steckenbleibt."

20. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Der Spiegel

Bitter, wüst und komisch findet Jörg Böckem den Film. Der Regisseur hat "einen eindringlichen Ton gefunden, angesiedelt zwischen dem alkoholgeschwängerten Realismus Charles Bukowskis, der Verliererpoesie Aki Kaurismäkis und dem derben, anarchischen Humor der niederländischen Prollkomödie DIE FLODDERS. Er nähert sich seinen Figuren, die zwischen Komik, Tragik und Ekel changieren, angenehm unironisch, mit gnadenlosem und doch liebevollem Blick. DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE (DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE Trailer) ist dabei kein mitleidtriefendes Sozialdrama und trotz aller Groteske keine sensationsgierige Freakshow. Van Groeningen zeigt seine Protagonisten ungeschönt - ohne sie auszustellen."

15. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • schnitt.de

Bettina Schuler entdeckt eine Mischung aus Ernst, Leichtigkeit und einer Portion Tragikomik. Der Regisseur greift "ordentlich in die Pathos-Kiste und wählt einen Hauptdarsteller, der allein schon wegen seines markanten und verlebten Gesichts wie die klischeehafte Personifizierung einer harten Jugend wirkt. So gut man Gunthers Entwicklung von einem unreifen Teenager zu einem verantwortungsbewußten jungen Mann nachvollziehen kann, so wenig versteht man hier seinen Wandel von einem zynischen Mann zu einem beseelten Erwachsenen, der endlich Verantwortung für sein uneheliches Kind übernimmt."

01. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • epd-film

Birgit Roschy beschäftigt sich mit belgischen Komödien, den sogenannten Asso-Komödien.

01. Mai 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • programmkino.de

Laut Thomas Volkmann schildert DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE (DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE Trailer) die Geschichte "ebenso realistisch wie mit vergnüglichen grotesken Szenen durchsetzt das Dilemma, die Dämonen der Vergangenheit hinter sich zu lassen, auch wenn diese früher eine Normalität dargestellt haben mögen. Es ist auch ein Film, der sich für Diskussionen zum Thema Alkoholmissbrauch, bzw. Alkoholkonsum in Familien eignet und Zustände zeigt, die viel zu gerne totgeschwiegen oder ignoriert werden, die Gesellschaft sich dann aber wundert, warum es mit ihr den Bach runter geht. In diesem Sinne: Willkommen bei den Strobbes."

01. April 2010 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Die Beschissenheit der Dinge

Überblick zum Film auf moviepilot.de

24. Mai 2009 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • outnow.ch

DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE (DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE Trailer) ist "ein Drama mit einer guten Portion Humor, wobei Felix van Groeningen damit etwas anders umgeht, als man es erwartet. Sind wir uns normalerweise gewohnt, dass ernste oder traurige Episoden im Film mit Humor aufgelöst werden, ist es hier gerade umgekehrt: Gerade lacht man noch über eine Spinnerei der Strobbes, da schlägt die Stimmung um. So schnell, dass einem dieses Lachen im Hals stecken bleibt. Genau das macht das gewisse Etwas dieses Films aus und verleiht ihm den Tiefgang, dem man vielleicht nicht unbedingt erwartet hat."

17. Mai 2009 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Der Spiegel

Der Bericht aus Cannes: "Ein ungewöhnliches Spektakel ist den Fans am Samstag beim Filmfestival in Cannes geboten worden: Völlig hüllenlos hatten sich der belgische Regisseur Felix van Groeningen und vier seiner Schauspieler aufs Fahrrad geschwungen und radelten über die berühmte Uferpromenade des südfranzösischen Badeorts."

24. Oktober 2007 | DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE • Kritik • Deutschlandradio

Pieke Biermann rezensiert die literarische Vorlage von Dimitri Verhulst.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,69132