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DER VATER MEINER KINDER

DER VATER MEINER KINDER

Regie Mia Hansen-Love
Kinostart 20.05.2010
Genre Drama

Kritiken • DER VATER MEINER KINDER

30. März 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Birte Lüdeking entdeckt dann leider doch eine "unnötige Dramatisierung des Geschehens, die sie ansonsten so gekonnt vermeidet. Obwohl besonders die Dialoge der Kinder sehr lebendig wirken, sind die ausdrucksstärksten Szenen des Films die wortlosen Momente, in denen ein Blick oder eine Bewegung Einsichten in die Gefühlswelt der Figuren und ihren Umgang mit Trauer gewährt."

20. Mai 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Gerhard Midding erzählt DER VATER MEINER KINDER (DER VATER MEINER KINDER Trailer) vom Filmgeschäft ohne Nabelschau, dafür mit Familiensinn und viel Empfindsamkeit. "Die Regisseurin beharrt in einem diskreten Zusammenspiel der Echos und Parallelen darauf, dass Gregoire zwei Familien hinterlassen hat. Sorgsam greift sie Dialogmotive und Bilder aus dem einen Leben im anderen auf. Der Titel des großartigen Schauspielerfilms weist seinem zweiten Teil eigentlich die Perspektive der Mutter zu. Aber Mia Hansen-Loves Blick ist großzügiger: Die Erfahrung von Verlust und das Gefühl, verraten worden zu sein, lässt sie am Eindringlichsten in der Reaktion der Kinder spürbar werden."

20. Mai 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Dankesschuld entdeckt Christina Tilmann. "Da ist viel von der Melancholie eines Olivier Assayas, bei dem Mia Hansen-Love als Schauspielerin begann. Und doch ein frischer, junger Wille zum Weitermachen. Man kann ihnen die Türen öffnen, dieser neuen Generation. Den Weg gehen, das tun sie schon selbst."

20. Mai 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler sah einen "Schlüsselfilm. Man erfährt manches über das französische Filmgeschäft, hinter dem genialischen Regisseur, der Canvels Firma in den Ruin treibt, steckt der ungarische Filmemacher Béla Tarr, und mit der Figur eines hoffnungsvollen jungen Drehbuchautors setzt sich Mia Hansen-Love selbst ins Bild."

20. Mai 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer hat nach und nach begriffen: "DER VATER MEINER KINDER (DER VATER MEINER KINDER Trailer) ist kein Film über einen Mann, der als Filmproduzent scheitert und sich deshalb umbringt. Es ist ein Film über die Frauen, die mit seinem Tod, dem Verlust, dem Affront, den er darstellt, umgehen müssen. Ein Film, der dem sehr banalen Satz "Das Leben geht weiter" Bilder, Geschichten, das ganze Gewicht seiner Unerträglichkeit gibt. Und der eine Familie zeigt, die sich nach einem ersten Schock und der damit verbundenen Starre der Welt wieder öffnet. Eine Emanzipationserzählung sehr eigener und sehr überzeugender Art."

20. Mai 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • texte zum film

"Die nüchterne Darstellung umschifft jegliche Rührseligkeit, die in der Trauerverarbeitung hätte liegen können, ohne deshalb kaltherzig oder unsensibel zu wirken. Die leichtfüßige Inszenierung ermöglicht einen allem Verlust zum Trotz hoffnungsvollen Neubeginn, was durch Doris Days Song „Qué Será, Será“ unterstrichen wird."

14. Mai 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • schnitt.de

Eva Tüttelmann sah einen "intensiven Film über Suizid und den Schmerz der Hinterbliebenen gelungen, der dem zu befürchtenden Pathos mit erfrischender Konsequenz entsagt und Leichtigkeit schafft, ohne dabei unsensibel zu sein. Gerahmt von krachbunten Credits und dem "Egyptian Reggae" im Vorspann sowie der zwitschernden Doris Day im Abspann liefert sie ein kraftvolles, unaufgeregtes Familienportrait ab, das durch seine fabelhaften Darsteller (besonders beeindruckend: das Vater-Tochter-Gespann Alice de Lencquesaing und Louis-Do de Lencquesaing) noch zusätzlich aufgewertet wird."

02. April 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • art-tv.ch

Laut Isabel Rohr gibt es in diesem Film "viele angefangene Enden, Teile eines Puzzles, die irgendwo dazugehören, doch die klare Linie und Aussagekraft der Geschichte ist etwas verworren. Der Film ist jedoch voller schöner Aufnahmen und zeigt Ansätze, die noch nicht ganz ausgereift scheinen. Fazit: Dieses Drama bietet Einblick in die Welt der unabhängigen Filmproduktion und zeigt, wie ein finanzielles Scheitern ins Leben der Mitbeteiligten eingreifen kann."

02. April 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • cargo.de

Ekkehard Knörer lobt die Regisseurin. "Eine große Geschichte, die Hansen-Love jedoch sehr gezielt in Alltäglichkeit auflöst. Oder, besser noch: in Alltäglichkeiten. Blicke zwischen Ehemann-Ehefrau, das Theater, das Kinder spielen, die Art, wie sie dafür Anerkennung und Liebe bekommen. Eine Familie, die im Innersten glücklich scheint, weil sie ein glückendes Leben lebt. Das dann einstürzt. Sehenden Auges geht Gregoire Canvel in ein Unglück, das er nicht mehr aufhalten kann - und dann bleibt er, mit dem Unglück Auge in Auge, einfach stehen und geht nicht mehr weiter."

02. April 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • Film des Monats -Jury der evangelischen Filmarbeit

"Jenseits des persönlichen Scheiterns präsentiert die Regisseurin Mia Hansen-Love diesen Selbstentwurf als untrennbar verwoben mit den Mustern des modernen Alltagslebens, den Formen der Kommunikation, der Arbeit und Ökonomie, der Beziehungen und der Wünsche. Eindrucksvoll stellt der Film die existentielle Frage nach der Rolle moderner Väter, die berufliche Ambitionen und familiäres Glück vereinbaren wollen. Dabei entsteht, in der Tradition eines Eric Rohmer, beiläufig ein Porträt urbaner Bürgerlichkeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts."

02. April 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • programmkino.de

Der Film funktioniert für Gary Rohweder "sowohl als unaufdringliches Familiendrama als auch als informative Abhandlung über den Arbeitsalltag eines Filmproduzenten. Denn selbst wenn die Hauptfigur hier vom Schicksal gebeutelt ist und sein persönlicher Lebensweg kein glückliches Ende nimmt, blickt der Film unabhängig davon recht erhellend hinter die Kulissen der Filmindustrie. Als Drama ist DER VATER MEINER KINDER (DER VATER MEINER KINDER Trailer) sozialkritisch ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Ganz schnörkellos wird hier erzählt, welche Gefahr eine Leistungsgesellschaft birgt. Sehr lebensnah wird überdies gezeigt, wie die Familie mit dem Verlust des Mannes und Vaters umgeht, der in erster Linie Schulden und ein marodes Unternehmen zurücklässt."

01. April 2010 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • Der Vater meiner Kinder

Überblick zum Film bei moviepilot.de

28. September 2009 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • outnow.ch

Die Regisseurin isnzeniert DER VATER MEINER KINDER (DER VATER MEINER KINDER Trailer) "ruhig und unaufgeregt und lässt selbst das Drama selbst eher nebensächlich aussehen. Dabei vergisst die Regisseurin manchmal das Tempo, so dass der Film dahinfliesst, ohne dass eine wirkliche Handlung auszumachen wäre. Erst ab Filmmitte verändert sich die Geschichte, und der Erzählrhythmus gewinnt an Fahrt. Da sich der Film jedoch nicht so ganz entscheiden kann, welche Figur ihm am wichtigsten ist, verzettelt sich die Geschichte zu stark."

25. September 2009 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • filmsprung.ch

In jeder einzelnen Szene ist "eine unheimliche Anspannung zu fühlen. Die Möglichkeit eines unheilvollen Ausgangs der Geschichte ist zu spüren und so wird auch beim friedlichsten Spaziergang der Familie mit einem Unglück gerechnet. Ein tragisches Ereignis trifft dann auch ein, wird aber schon beinahe nebensächlich beobachtet. Die Wirkung ist dennoch erschütternd. Meisterhaft ist es, wie Mia Hansen-Love danach die Tonart beibehält und die Familie bei der Aufarbeitung der Folgen betrachtet."

01. September 2009 | DER VATER MEINER KINDER • Kritik • artechock

Rüdiger Suchsland ist durchaus angetan. "Voller Sensibilität zeigt der Film die letzten Monate eines Manisch-Depressiven, doch die Anteilnahme der Regisseurin gilt vor allem den Hinterbliebenen: In unspektakulären tastenden Bildern, spürt sie der Frage nach, wie man nach so einem Schock wieder zu sich kommt, sich im Leben neu verortet."

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