Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

FLIEGEN UND ENGEL

FLIEGEN UND ENGEL

Regie Niels Bolbrinker
Kerstin Stutterheim
Kinostart 13.05.2010

Kritiken • FLIEGEN UND ENGEL

12. Mai 2010 | FLIEGEN UND ENGEL • Kritik • Berliner Zeitung

Für Christina Bylow verweist die Dokumentation "vehement korrigierrend auf das Zusammenspiel mit dem Betrachter des Kunstwerks. Wie in Kunstharz konserviert erscheinen solche Unterhaltungen - ein Paar in der Vitrine. Und dennoch ist FLIEGEN UND ENGEL ein gelungener Film, weil er sich nicht auf die Wächter des Werks verlässt, sondern auf das Werk. Kerstin Stutterheim durchsucht den Kompost, der den Installationen zu Grunde liegt, den Nährboden eines Werks, das von den gescheiterten großen Utopien des 20. Jahrhunderts berichtet."

12. Mai 2010 | FLIEGEN UND ENGEL • Kritik • Die Tageszeitung

Brigitte Werneburg steckt "schon mittendrin, in der totalen Installation, die sein Markenzeichen ist - obwohl wir mit den beiden Dokumentarfilmern Kerstin Stutterheim und Niels Bolbrinker zunächst nur ihrer Verfertigung zuschauen und nur Bruchteile dessen sehen, was sie später im Zusammenwirkung von Innenarchitektur, Bildern, Texten, Gegenständen und Geräuschen ausmacht. Ja, schon jetzt empfinden wir das dringende Bedürfnis zu wissen, wessen Tasse das ist. In Nullkommanichts sind wir zum Sowjetbürger mutiert."

12. Mai 2010 | FLIEGEN UND ENGEL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler hätte etwas mehr erwartet. "So richtig nahe kommen sie damit weder dem Paar noch dem Werk und auch die sinnliche Faszination des Kabakovschen Sammelsuriums erschließt sich im Film nicht unbedingt. Am interessantesten wird es gegen Ende, wenn Kerstin Stutterheim und Niels Bolbrinker bei einem Werkstattgespräch der beiden Eheleute Mäuschen spielen dürfen. Hier fällt etwas Licht auf den Schöpfungsprozess dieser künstlerischen Partnerschaft, wobei Ilya wohl nicht nur im Film die dominierende Figur ist. Die Rolle, die ihn am besten beschreibt, hat er selbst mit einem Werktitel erfunden: Der Mann, der niemals etwas wegwarf."

10. Mai 2010 | FLIEGEN UND ENGEL • Kritik • film-dienst

Alexandra Wach lobt den Film. "Ausführliche Interviews werden atmosphärisch vertieft mit Szenen aus der russischen Gegenwart, mit Vorliebe von der Moskauer Metro, was zwar nicht immer zur Textebene passt, aber auch nicht weiter stört. Schmerzlich fehlen jedoch Aussagen von Zeitzeugen und Weggefährten wie etwa Boris Groys, die der – wenn auch uneitlen – Selbstbespiegelung den Blick des anderen hinzufügen würden. Das Ergebnis ist dennoch ein Stück aus einem Guss, fast beiläufig eingefangen und mit einem respektvollen Blick für das vom jüdischen Witz geprägte Wesen eines unzertrennlichen Künstlerpaars, dem das Private nie politisch und poetisch genug sein kann."

01. April 2010 | FLIEGEN UND ENGEL • Kritik • Fliegen und Engel

Überblick zum Film auf moviepilot.de

17. Mai 2009 | FLIEGEN UND ENGEL • Kritik • Berliner Zeitung

Gregor Ziolkowski porträtiert den Künstler Ilya Kabakov. Er "ist inzwischen weiter unterwegs, aus dem Illustrator und "Sammler" kleinformatiger Alben, aus dem Installationskünstler und verspielten "Totengräber" der Sowjetepoche ist wieder ein Maler geworden, und das Wort Wandgemälde findet zu seiner wahren Verkörperung in den Arbeiten von monumentalem Ausmaß, die er unter dem Namen des von ihm erfundenen Malers Charles Rosenthal zeigt. In dieser Gestalt, die er in Tagebüchern, Briefen und dem Bild kreiert, spielt Kabakov nicht weniger als die moderne Kunst durch."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,50508