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MEIN VATER. MEIN ONKEL.

MEIN VATER. MEIN ONKEL.

Regie Christoph Heller
Kinostart 13.05.2010

Kritiken • MEIN VATER. MEIN ONKEL.

12. Mai 2010 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • schnitt.de

Martin Wertenbruch schaut auf den Hauptdarsteller. "Regisseur Christoph Heller hat hier mit Sinan Al Kuri einen Protagonisten gefunden, der sich nie explizit auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern gemacht, sondern den die irakische Herkunftsfamilie über mehrere Jahre ihrerseits gesucht hat. Damit ändert sich die Ausgangslage für eine Adoptions-Dokumentation, bei der neben dem Regisseur auch Sinan zum Filmschaffenden wird. Ersterer nimmt sich derart zurück, daß alle Augen auf dem Protagonisten liegen. Und der ist mächtig nervös, denn schließlich wird er seine fremde Familie besuchen, die er bislang noch nicht kannte."

12. Mai 2010 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • Berliner Zeitung

Maike Schultz kritisiert den Regisseur. Er "lässt solche Aussagen unkommentiert stehen, anstatt Sinan damit zu konfrontieren. Auch was aus seinem Adoptivvater beziehungsweise Onkel geworden ist, bleibt ungeklärt. So fragt man sich bald, was dieser Film eigentlich will. Indem er einfach nur ein Treffen dokumentiert, vergibt der Regisseur viel Potenzial. Al Kuris innerer Konflikt wird nicht zur Sprache gebracht, also kommt man ihm als Zuschauer auch nicht nahe. Am Ende sagt eine Einblendung das, was man schon die ganze Zeit ahnte: Der Berliner war mit der Begegnung überfordert, er hat sich inzwischen wieder von seiner Familie distanziert."

10. Mai 2010 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • film-dienst

Reinhard Lüke ist durchaus angetan von dem Film. Es "variieren die Erzählungen zwischen heiteren und dramatischen Momenten. Wenn einer seiner Brüder sagt, Hauptsache, Sinan sei weder schwul noch Alkoholiker und über alles andere könne man ja reden, schwingt allerdings mehr Ernst mit, als man als europäischer Zuschauer zunächst meinen möchte. So nährt der unkommentierte Film keineswegs die Illusion eines problemlosen Multi-Kulti-Lebens, sondern lässt die unüberbrückbaren Differenzen trotz aller Familienbande bestehen. Dabei kommt die Kamera von Manuel Kinzer nahezu gänzlich ohne Bewegungen aus und bildet so einen reizvollen Kontrast zu den vielfach sehr emotionalen Szenen."

09. Mai 2010 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • outnow.ch

"MEIN VATER. MEIN ONKEL. ist eine ruhige Dokumentation geworden, in der sich zwei unterschiedliche Kulturen langsam näher kommen. Doch der Film setzt die Erwartungen vielleicht etwas hoch, so dass man etwas mehr vom Zusammentreffen von Ost und West erwartet. Zudem lässt sich die Motivation Christoph Hellers für den Zuschauer nicht ganz erschliessen."

02. Mai 2010 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • programmkino.de

Dorothee Tackmann schaute genau hin. "Dass bei der Kamerapräsenz die Grenzen zwischen Authentizität und Inszenierung nur selten verschwimmen, ist Christoph Hellers Nähe zu den Dargestellten zuzuschreiben. In Rückblenden mit auf Video übertragenen Super-8-Filmen zeigt er Sinan als Baby im Irak, in stimmungsvollen Nachtaufnahmen die Straßen von Dubai. Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung begegnen sich mit warmherzigen Respekt. Christoph Heller gelingt ein Brückenschlag, der auf mehreren internationalen Festivals, insbesondere auf dem Dubai Film Festival großen Anklang fand."

01. April 2010 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • Mein Vater. Mein Onkel.

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. November 2009 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • schnitt.de

Christian Lailach hätte sich mehr Klarheit gewünscht. "das wissen wir noch nicht, da sich Regisseur Christoph Heller anfangs in wirren Familiengeschichten verstrickt und Sinan sich vor der Selbstfindung offensichtlich mehr verschließt als dem Filmemacher lieb ist. So begleiten wir – zum Glück – ziemlich bald den gebürtigen Iraker bis nach Dubai; im Gepäck "Shukran", "Mer habar" und ein paar Vorurteile. Genau diese Tatsache offenbart einen Blick auf die arabischen Kultur, der selbstverständlicher kaum sein kann. Daß Heller mit MEIN VATER. MEIN ONKEL. letztlich kulturelle Aufklärungsarbeit leistet, war auch ihm sicher nicht von vornherein klar."

07. Oktober 2009 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • outnow.ch

"MEIN VATER. MEIN ONKEL. ist eine ruhige Dokumentation geworden, in der sich zwei unterschiedliche Kulturen langsam näher kommen. Doch der Film setzt die Erwartungen vielleicht etwas hoch, so dass man etwas mehr vom Zusammentreffen von Ost und West erwartet. Zudem lässt sich die Motivation Christoph Hellers für den Zuschauer nicht ganz erschliessen."

22. September 2009 | MEIN VATER. MEIN ONKEL. • Kritik • Echo-Online.de

Stefan Benz sah einen "hilanthropische Gegenentwurf zu dem mit Ressentiments beladenen Spielfilm NICHT OHNE MEINE TOCHTER (1988) nach Betty Mahmoodys Autobiografie einer Amerikanerin, die sich und ihr Kind aus einer iranischen Sippe befreit. Der Junge aus dem Okzident und der Alte aus dem Orient könnten voneinander lernen, plädiert Sinans Vater. Und für einen Moment wie aus 1001 Nacht scheint der Brückenschlag der Kulturen möglich."

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