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POETRY

POETRY

Regie Lee Chang-dong
Kinostart 2010
Genre Drama

Kritiken • POETRY

21. Mai 2010 | POETRY • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh sah einen leisen, zärtlichen Film. "Das nicht eben geruhsame Dasein von Mija, deren Erinnerung durch eine beginnende Alzheimer-Erkrankung schwindet, wird unmerklich zum Auslöser ihrer Inspiration, die sich an den unvermutetsten Stellen versteckt. Nicht zuletzt Yun Jeong-hie, eine bekannte koreanische Schauspielerin, die hier in ihrer ersten Rolle seit 15 Jahren agiert, macht den leicht parabelhaften Film mit ihrem scheuen Lächeln und unvoreingenommem Blick auf ein ungnädiges Umfeld zu einer bewegenden Erfahrung."

20. Mai 2010 | POETRY • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala entdeckt Größe und immense Kraft. Sich selbst beginnt diese "stets in Blumenblusen und sanftfarbene lange Röcke gekleidete Frau neu zu fühlen und gibt dies ihrer Umgebung auch vorsichtig zu verstehen. Sie tut sogar in aller Stille bei einem von den Eltern und der Schule eingefädelten Vertuschungsversuch der Vergewaltigung mit; die Festnahme des Enkels geschieht dann, ganz ohne Tatütata, am Rande eines Pingpongspiels. Viele US-Drehbuchautoren würden sich angesichts nicht nur dieser verpassten Gelegenheit an den Kopf fassen."

20. Mai 2010 | POETRY • Kritik • sennhauser.ch

"Die Geschichte des Films erinnert an LOLA von Brillante Mendoza, denn auch dort geht es um Grossmütter, die an ihren Enkeln verzweifeln – allerdings auf den Philippinen. Während Brillante Mendoza einen rohen dokumentarischen Stil pflegt, steht bei Lee Chang-dong das schöngeistige, fast kunsthandwerkliche Gestalten im Vordergrund – was ihn allerdings nicht daran hindert, seine Figuren durch recht drastische Situationen zu zwingen."

20. Mai 2010 | POETRY • Kritik • Der Tagesspiegel

Chrstine Peitz ist begeistert. "Poesie ist sehen lernen, sagt der Lehrer, und Regisseur Lee Chang-dong setzt diesen allmählich begreifenden Blick in Szene. Eine subjektive Kamera ... aber keine, die gängelt und drängelt. Ein Bewusstsein erwacht, für die Bedürfnisse der anderen, für die Schönheit und für das Verbrechen, in das der Enkel verwickelt ist; eine Zuschauerin wird zur Akteurin. POETRY ist der feinsinnigste, bislang bewegendste Wettbewerbsfilm in Cannes 2010."

01. April 2010 | POETRY • Kritik • Poetry

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