Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DAS HAUSMÄDCHEN

DAS HAUSMÄDCHEN

Regie Im Sang-soo
Kinostart 21.04.2011
Genre Drama, Liebesgeschichte, Erotikfilm

Kritiken • DAS HAUSMÄDCHEN

30. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Nils Fortmann ist irgendwie enttäuscht. "Ein Thriller im Sinne Alfred Hitchcocks oder Claude Chabrols, wie der Verleiher DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) bewirbt, ist der Film keineswegs. Wer einen solchen Psychothriller sehen möchte, wird hier enttäuscht werden. Nur wer den Selbstzweck der ästhetischen Mittel akzeptiert und sich so an den wunderschönen Bildern berauschen lassen kann, kommt auf seine Kosten."

22. März 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke vergleicht mit dem Original. "Die atmosphärische Dichte des Originals von 1960 erreicht DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) an keiner Stelle, zu sehr ist der Film bemüht, das für die damalige Zeit Schockierende, Kontroverse in die Gegenwart zu übersetzen. In der ersten Hälfte konzentriert er sich deshalb auf recht deutliche Sexszenen und versucht sich am Genre des Erotik-Thrillers. In der zweiten Hälfte geht es dann um die Gemeinheiten, die die in ihrem Oberschicht-Dünkel zusammenhaltende Familie sich für die vom Hausherrn schwangere Eun-yi ausdenkt."

21. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • filmgazette.de

Besonders die Bilder haben es Harald Steinwender angetan. "Mit der eleganten Kameraarbeit, der assoziativen Montage, den sorgfältig kadrierten CinemaScope-Bildern und der exzellenten Ausstattung des Hauses mit kubistischen Gemälden, rauschhaft-ornamentalem Jugendstil-Design und nach innen gewundenen Treppen ist Das Hausmädchen (Das Hausmädchen Trailer) über weite Strecken vor allem ein visuelles Erlebnis; ein erlesener Bilderreigen, dessen effektive Wechsel von Tonalität und Stimmung umso verstörender wirken."

21. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • getidan.de

Peter Claus zieht Vergleiche zum Original. "Hanyo, das Original, gilt als Klassiker des asiatischen Films. Spannend: 1960 wurde die Geschichte aus der Sicht des Hausherrn erzählt, jetzt, ein halbes Jahrhundert später, wird die Perspektive der jungen Frau eingenommen. Der soziale Wandel auch in der südkoreanischen Gesellschaft wird dadurch deutlich."

21. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • perlentaucher.de

Auch Nikolaus Perneczky stellt Vergleiche zum Original an. "Und wo die Vorlage sich getraut, eine abgeschlossene Welt zu setzen, die ohne Rekurs auf das Inventar filmischer Realismen etwas über die wirkliche aussagt, verliert die Neubearbeitung vereinzelt den Mut und öffnet ihren stilisierten Erzählraum auf das wirkliche, einigermaßen stereotyp in handkameradurchrüttelten DV-Bildern eingefangene Korea "da draußen"."

21. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • Die Zeit

Detlef Kuhlbrodt überlegt, welchem Genre der Film wohl angehört. "Wie könnte man diesen virtuos komponierten, mit dem Sog eines Horrorfilms erzählten Film beschreiben? Als eine Mischung aus Sozialdrama und Psychothriller? Als koreanisches Gesellschaftsdrama der extremen Art? Jedenfalls nimmt eine so streng wie elegant erzählte Geschichte ihren Lauf, nach und nach offenbaren die Mitglieder der reichen Familie eine fratzenhafte Bösartigkeit."

21. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • Taz

Durch ein "Vergrößerungsglas für eine Gesellschaftsschicht, deren oberstes Gebot die Besitzstandswahrung ist" sah Anke Leweke den Film. "Die auf Hochglanz getrimmte Optik verleiht Im Sang-soos Remake einen hyperrealistischen Touch, der das Groteske des Stoffes deutlich hervortreten lässt. Da kann noch so erlesener Rotwein getrunken werden, es handelt sich nicht um eine gelebte, sondern um eine im globalen Supermarkt der hübschen Herrschaftszeichen eingekaufte Kultur."

21. April 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • wieistderfilm.de

"Ein von der Haupthandlung deutlich losgelöster Prolog sowie ein entsprechender, surreal anmutender Epilog sollen den Film einrahmen und sein Thema – die Unterschiede der sozialen Schichten – unterstreichen, stiften aber mehr Verwirrung als alles andere. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die äußere Form von DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) wird dem Inhalt nicht gerecht. Die schönen Bilder vermögen zu blenden, machen aber eben noch keinen spannenden, originellen Thriller. DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) kommt im eleganten, manchmal sexy Gewand daher und bleibt bis zum kranken Schluss im Grunde ohne Höhepunkte."

04. März 2011 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • Manifest

Benjamin Hahn sieht zwar einige Schwächen, aber: "Dass DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) dennoch ein sehr gelungener Film geworden ist, liegt nicht nur an der starken Inszenierung, sondern vor allem an den Bildern von Lee Hyung Deok, die gekonnt mit der Architektur der Kulisse spielen und ein Gefühl konstanter Bedrohung und Irritation schaffen. Doch nicht nur die elegante Kameraführung sorgt dafür, dass DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) unterm Strich eine klare Empfehlung bekommt; es ist auch die schauspielerische Gesamtleistung, die gut genug ist, um manch ungelenk geschriebene Wendung geschmeidig wirken zu lassen."

15. Mai 2010 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • outnow.ch

DAS HAUSMÄDCHEN (DAS HAUSMÄDCHEN Trailer) "verkommt aber nicht nur zu einem Erotikfilm, der nah ran geht. Nachdem fürs Auge genug geboten wird, entwickelt sich ein Werk, das als verfilmter Groschenroman hätte enden können, in der zweiten Hälfte aber zum veritablen Psychodrama mit tragischem Ausgang für einen Grossteil aller Beteiligten."

14. Mai 2010 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • sennhauser.ch

"Das Remake hält sich kaum mit Subtilitäten auf. Da steht ganz klar die korrumpierte, verdorbene Machtwelt der Reichen gegen die Unschuld des Mädchens. Dass der Film dennoch seine Spannung halten kann, liegt vor allem daran, dass einerseit auch die unschuldige Seite recht klarsichtig in die Geschichte rutscht, das Mädchen weiss genau, was sie tut, wenn auch ohne Arglist und Berechnung. Und die Gegenseite verblüfft mit dem Ausmass der Bösartigkeit und der Kälte."

01. April 2010 | DAS HAUSMÄDCHEN • Kritik • The Housemaid

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,5086