Inhalt • AYLA
Ayla (Pegah Ferydoni) ist schön, selbstbewusst und vor allen Dingen unabhängig. Das will sie auch bleiben. Als moderne, alleinstehende Türkin wird ihr das aber vor allem von ihrer Familie nicht leicht gemacht. Weil sie sich für ein freies, selbstbestimmtes Leben entschieden hat, ist die Beziehung zu ihrem Vater in die Brüche gegangen. Obwohl Ayla darunter sehr leidet, hält sie an ihren Überzeugungen fest.
Kritik • AYLA • 02. April 2010 • programmkino.de
Michael Meyns hat mehr erwartet. "Eine wirkliche Analyse dieser Strukturen, die sich unbeeinflusst vom Rest der Gesellschaft in vielen Städten breit gemacht haben, findet nicht statt. Es ist einfach wie es ist, warum manchen Deutsch-Türken die Assimilation gelingt, ohne sich dabei radikal von ihren Wurzeln zu lösen, andere dagegen in den archaischen Traditionen verhaftet bleiben, Su Turhans Film versucht gar nicht erst, eine Antwort anzudeuten. Und das ist dann doch ein bisschen wenig für einen Film, der viel verspricht, aber nur manches einlöst."