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DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II

DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II

Regie Irene Langemann
Kinostart 29.04.2010

Kritiken • DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II

29. April 2010 | DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II • Kritik • Der Tagesspiegel

Frederik Hanssen erkennt die Tragik der Wunderkinder: "Doch man muss den ersten Teil nicht kennen, um von den Lebensläufen der vier Protagonisten berührt zu werden. Wer zu früh auf den Wunderkind-Sockel gestellt wird, weiß der Zuschauer nach 98 Minuten, steht bald im eigenen Schatten. „Schnelle Finger haben sie alle“, sagt ein Juror. „Entscheidend ist allein die Persönlichkeit.“ Wie aber soll ein junger Mensch diese ausbilden, im täglichen Konkurrenzkampf, im Wettlauf von Wettbewerb zu Wettbewerb?"

29. April 2010 | DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling hat Mitleid: "DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II (DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II Trailer) ist wirklich kein lustiger Film, man sieht ihn mit wachsendem Mitgefühl. Am Ende hat man den Eindruck eines Systems, das zum Ruhm der russischen Klaviertradition und zur Selektion einzelner Giganten haufenweise Talente verschleißt und in eine sinnlose Existenz schickt. Sie habe das Gefühl, dass niemand sie brauche, sagt Elena, obwohl sie ein kleines Kind hat. Aber wer sein ganzes Leben aufs Klavierspielen ausrichtet, nichts anderes gelernt hat und trotz seiner Virtuosität vor dem beruflichen Nichts steht, kann das wohl nicht mehr anders sehen."

26. April 2010 | DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II • Kritik • Film-Dienst

Für Reinhard Lüke wurde ein Paradox des Kulturbetriebes sichtbar: "In ihren Statements dreht sich fast alles um die Musik und die Hoffnungen auf eine Karriere. Diese Monothematik tut dem Film nicht unbedingt gut, spiegelt aber zugleich ein Problem dieser Nachwuchs-Musiker, das einer Quadratur des Kreises gleichkommt: Wo es junge Virtuosen wie Sand am Meer gibt, verlangt der Musikbetrieb nach eigenständigen Persönlichkeiten und Charakteren. Doch wie Teenager dazu reifen sollen, wenn sie täglich bis zu sechs Stunden an ihrem Instrument verbringen, bleibt ein Rätsel."

02. April 2010 | DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns lobt die Regisseurin. Ihr gelang es, "einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Klassikbetriebes zu werfen, in der vier völlig unterschiedliche Charaktere ihr Glück versuchen. Dass der Film nicht ganz die Geschlossenheit ihres herausragenden Moskau-Films RUBLJOVKA – STRAßE ZUR GLüCKSELIGKEIT erreicht, liegt in der Natur der Thematik. Die ist schlicht und ergreifend so umfassend, dass gerade angesichts von vier Protagonisten ein eher anekdotisches Ergebnis kaum zu vermeiden ist."

02. April 2010 | DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel findet ebenfalls lobende Worte für Filmemacherin Irene Langemann. Sie "legt hier für Interessierte einen informativen, menschlich anrührenden, die verschiedenartigsten Situationen gut zusamenführenden, künstlerisch genussvollen, sehenswerten Dokumentarfilm vor."

01. April 2010 | DIE KONKURRENTEN - RUSSLANDS WUNDERKINDER II • Kritik • Die Konkurrenten - Russlands Wunderkinder 2

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