DAS ORCHESTER VON PIAZZA VITTORIO

film-zeit Film: DAS ORCHESTER VON PIAZZA VITTORIO
Regie Agostino Ferrente
Kinostart 29.04.2010
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Inhalt • DAS ORCHESTER VON PIAZZA VITTORIO

Im römischen Stadtteil Piazza Vittorio, dem größten multi-ethnischen Viertel der italienischen Hauptstadt, treffen Lebensgeschichten von Menschen aus aller Welt aufeinander. Aus einer Bürgerinitiative gegen die Schließung eines populären Kinos entstand der Gedanke, ein multikulturelles Orchester zu gründen.

Kritiken • DAS ORCHESTER VON PIAZZA VITTORIO

29. April 2010 | Kritik •

Christina Tilmann ist von dem Orchester beeindruckt: "Das Konzert, als es dann zustande kommt, hat eher den Charakter einer öffentlichen Probe. Aber es begeistert das Publikum. Weil für diese Truppe die Musik Demonstration ist, ein politisches Statement, eine Utopie des Zusammenlebens. Wie schwierig das ist, führt das Orchester von Piazza Vittorio vor. Aber auch, wie großartig, wenn es gelingt."

29. April 2010 | Kritik •

Isabel Metzger bleibt die Inszenierung zu unkritisch und oberflächlich: "Zwar kämpfen die Akteure zwischendurch gegen die Behörden und gegen drohende Abschiebungen ins Ausland. Aber Ferrente vertieft die Problematik nicht. Es bleibt bei einer romantischen Idealisierung des Orchesters, ganz so, als agierten die Musiker in einem abgeschotteten Raum, der aller Realität trotzt. Sehr pathetisch schwillt die Musik schließlich zum großen Finale an, dem umjubelten Konzert des Orchesters. Was im Abspann prompt und in Anlehnung an die Demonstrationen zum Zeichen der "Stärke der Einwanderer" umgewertet wird."

12. April 2010 | Kritik •

Felicitas Kleiner ist enttäuscht. Der Regie gelingt es "nicht, überzeugende Schwerpunkte zu setzen. Die mitreißendsten Szenen des Films etwa, in denen um eine musikalischen Sprache für das Orchester gerungen wird, werden ausgebremst durch die etwas zu lang geratenen Szenen um den organisatorischen Rahmen; die politischen Hintergründe des ganzen Projekts werden am Anfang zwar angerissen, aber nicht vertieft oder aktualisiert. Insgesamt dürfte das Ergebnis allenfalls Fans der Musik des "Orchesters von Piazza Vittorio" ansprechen; ohne diese kann der Film kaum bestehen."

01. April 2010 | Kritik •

Überblick zum Film auf moviepilot.de

14. August 2006 | Kritik •

"Es dauert bis zum ersten gemeinsamen Proben auch deshalb so lange, weil es an einem Proberaum und oft auch Arbeitsbewilligungen fehlt. Die ersten Proben sind Katzenmusik. So grenzt es fast an ein Wunder, dass daraus richtige Musikstücke entstehen. Oder es liegt an der Ausdauer vom Kapellmeister Tronco. Was der Film auch schön zeigt, ist die universell verstandene Sprache der Musik. Ein Must-See für World Music Fans."

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