Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

TWELVE

TWELVE

Regie Joel Schumacher
Kinostart 14.10.2010
Genre Drama

Kritiken • TWELVE

12. Oktober 2010 | TWELVE • Kritik • film-dienst

Der Regisseur bekommt laut Michael Kohler "die Geschichte hier nicht in den Griff. Seine Inszenierung wirkt geradezu uninteressiert; er leuchtet den dekadenten Lebensstil hübsch aus und versteckt sich ansonsten hinter dem erstaunlich sarkastischen Erzähler. Am ehesten ähnelt TWELVE (TWELVE Trailer) deswegen einem modernen Schauermärchen: Es warnt sein Publikum vor den Gefahren eines Lebens, in dessen Ausschweifungen es zugleich genüsslich schwelgt. Letztlich ist der Film damit nicht nur so oberflächlich wie seine Figuren, sondern auch noch verlogen, wo er seriös sein will."

06. Oktober 2010 | TWELVE • Kritik • bummelkino.de

"TWELVE (TWELVE Trailer) wirkt nach dem rabiaten Ende wie eine penetrant auf cool getrimmte und dabei irgendwie aus dem Ruder gelaufene Episode dieser seelenlosen US-Hochglanz-Teenie/Twens-Seifenopern. Aber einen Tipp hat der Film für erschrockene Mamis und Papis, die nach Konsum des Streifens ihre kleinen Lieblinge mit ganz anderen Augen sehen werden, dann doch noch: Bei der nächsten Geburtstagsparty – in McDonells Roman war es eine Silvesterparty – besser mal zu Hause bleiben und auf die Designer-Drogen fressenden und Champagner saufenden Hosenscheißer aufpassen."

06. Oktober 2010 | TWELVE • Kritik • br-online

Zynisch und kühl betrachtend Regisseur Joel Schumacher die Jugend, findet Gebhard Hölzl. "Während McDonell im Roman ganz dicht an seine Charaktere herangeht und auf Unmittelbarkeit setzt, nimmt sich der Regisseur zurück. Er bezieht gleichsam den Posten des neutralen Beobachters, arbeitet mit Split-Screen-Technik, Zeitlupe und Verfremdungseffekten, setzt als (Fremden-)Führer einen namenlos bleibender Offsprecher ein – im Original "24"-Star Kiefer Sutherland –, der einem mit teilweise klugen, teilweise zynischen Kommentaren hilft, sich unter der Vielzahl der Personen zurechtzufinden. Die großen und kleinen Dramen spielen sich rund um die zentrale Figur des White Mike – ideal verkörpert von "Gossip Girl"-Star Chace Crawford - ab."

02. Oktober 2010 | TWELVE • Kritik • schnitt.de

Carsten Happe hat auch Fernsehen geschaut: "Das Milieu der Story wurde in TV-Serien wie Gossip Girl bereits bis ins Kleinste seziert – Hauptdarsteller Chace Crawford ist kaum zufällig auch hier an Bord. Der Grundton von TWELVE (TWELVE Trailer) ist zwar fast naturgemäß einige Nuancen dunkler, doch in seiner Erzählweise und Inszenierung wirkt er beinahe behäbig und überholt. Die fragmentarische Dramaturgie der Vorlage funktionierte auf Papier weitaus besser als auf der Leinwand, wo ein fast pausenlos eingesetzter Off-Kommentar von Kiefer Sutherland versucht, die losen Enden beisammen zu halten. Mit TWELVE (TWELVE Trailer) ist Joel Schumacher zwar erneut am Puls der Jugend – allerdings etwa zur Zeit des Jahrtausendwechsels."

01. Oktober 2010 | TWELVE • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel resümmiert: "Der von Altmeister Joel Schumacher mit großer Routine inszenierte Film verlegt den in Larry Clarks radikaler Jugendstudie KIDS beschriebenen Mikrokosmos in die besten Kreise der Stadt. Allein die Bilder sind hier Hochglanz, die Darsteller durchweg Modelltypen und der Sex deutlich weniger explizit. Aufgrund der Vielzahl an Figuren und Episoden geht TWELVE (TWELVE Trailer) nie wirklich in die Tiefe, was schade ist, aber durchaus dem Geist der Vorlage entspricht. Es bleibt bei einer fixen Hetzjagd durch kaputte Leben, an deren Ende der große Knall und ein bitteres Eingeständnis steht."

01. April 2010 | TWELVE • Kritik • Twelve

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,62608