Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

WE WANT SEX

WE WANT SEX

Regie Nigel Cole
Kinostart 13.01.2011
Genre Komödie

Kritiken • WE WANT SEX

10. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Christian Alt bezeichnet WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer) als absolut gelungene Komödie, die ein leicht zum Sozialkitsch neigendes Thema leichtfüßig und urkomisch umsetzt. "So fällt es auch weiter nicht schwerer ins Gewicht, dass der Film zum Ende hin in den Kitsch abdriftet, die moralinsaure Verbrüderung von Arbeiterinnen und Wirtschaft zu forciert ist. Das nimmt ihm in den letzten Minuten gerade jene Leichtfüßigkeit, mit der er bislang glänzen konnte. Das größte Manko bleibt da immer noch der idiotische deutsche Verleihtitel, denn ursprünglich hieß WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer) einfach nur MADE IN DAGENHAM. So ist er Opfer einer Verleihpolitik, die Filme falsch vermarktet, beziehungsweise durch die Betitelung völlig falsche Erwartungen weckt."

03. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Bemerkenswert, mit welcher Leichtigkeit der Film verkrustete Haltungen darstellt – ohne moralisierend zu wirken, lobt Robert Zimmermann. "Triumphal inszeniert Nigel Cole das Finale auch, wodurch WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer) unnötigerweise einen pathetischen, eigentümlich amerikanischen Duktus bekommt. Doch diese kleine Schwäche der Komödie währt zu kurz, um den Gesamteindruck nachhaltig zu beeinträchtigen – denn neben der vermittelten Euphorie, für eine gute Sache einzustehen, ist der Film vor allem auch durch die Bilder von John de Borman sowie den passend kompilierten Soundtrack ein buntes und stimmiges Bild der letzten Jahre der "Swinging Sixties". Ein engagiertes Werk, das – aller Sozialproblematik zum Trotz – einfach Spaß macht."

13. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • Der Freitag

Barbara Schweizerhof ist WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer) ein wenig zu adrett. "Vielleicht liegt es an den Oberflächenreizen, die ein Film, der Ende der sechziger Jahre spielt, mit sich bringt. Die Mode mit ihren Miniröcken, die kuriosen Automodelle und dazu die beste Erinnerungen weckende Musik – das erzeugt eine Stimmung so gefällig wie eine Frühlingsbrise. Mit den Etappen des Arbeiterkampfes verfährt der Film wie mit dem Gefühlsparcours des Hollywooddramas: erste Triumphe, große Solidarität, zwei, drei Krisen und schließlich deren Überwindung."

13. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • Der Spiegel

Manche Filme muss man einfach gernhaben, und dieser hier macht es einem besonders leicht, schreibt Daniel Sander. "Dass das so gut funktioniert, hat auch diesmal mit der hervorragenden Besetzung zu tun. Sally Hawkins, seit Mike Leighs HAPPY-GO-LUCKY (HAPPY-GO-LUCKY Trailer) eine Ikone des gutherzigen Optimismus, macht es sich von der ersten Minute an als freundliche Lieblingskollegin im Zuschauerherz gemütlich und wandelt sich ganz langsam zur glaubhaften Aufrührerin, die große inspirierende Reden schwingt und letztlich sogar Arbeitsministerin Barbara Castle (souverän umwerfend: Miranda Richardson) von ihrer Sache zu überzeugen versteht, mit aller Macht."

13. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • Der Tagesspiegel

Wuchtig nennt Nik Afanasjew WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer). Der Film "bedient reichlich Klischees über die Briten und das britische Kino. Wuchtig ist er trotzdem. Nur der deutsche Titel ist ein reißerischer Etikettenschwindel. "We Want Sexual Equality" steht auf dem Plakat, das die Näherinnen beschriftet haben. Nötig hat der vitale und charmante Film solche Tricks nicht."

13. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • Frankfurter Rundschau

Laut Michael Kohler verweist der alberne Titel auf die Schwächen des Films. "Es genügt Nigel Cole und den Produzenten nicht, die Geschichte eines historischen Arbeitskampfs zu erzählen. Stattdessen machen sie ein Rührstück weiblicher Solidarität daraus und wickeln es in die Aufbruchsstimmung der späten 1960er Jahre ein. Langweilig ist das zwar schon wegen der mit reichlich Gefühl und ebensoviel Schmackes auftrumpfenden Besetzung nicht. Aber das Publikum wird mehr als einmal für ziemlich dumm verkauft. Niemand will hier Sex, und auch sonst hätte etwas mehr Realismus nicht geschadet."

13. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • kultiversum.de

Regisseur Nigel Cole setzt laut Denis Demmerle "mit viel britischem Humor die wahre Geschichte der Dagenham-Näherinnen gekonnt als Sozialkomödie um. Leichtfüßig bespielt sein wunderbares Ensemble die wahren Begebenheiten, die als Stoffvorlage dienten, und vermengt darin den Geist der Swinging Sixties mit der Emanzipations-Revolution in der Arbeitswelt. Warum der Film, der im Original "Made in Dagenham" heißt, vom deutschen Verleih mit einem (ebenfalls englischen) Schmonzetten-Titel geschlagen wurde, bleibt dessen Geheimnis - doch das tut dem Vergnügen keinen Abbruch tun."

04. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • film-dienst

Michael Kohler ist enttäuscht. "Am Ende ist die rätselhafte Titelwahl sogar für den gesamten Film bezeichnend. Es genügt Nigel Cole und den Produzenten nicht, die Geschichte eines historischen Arbeitskampfes zu erzählen. Stattdessen machen sie daraus ein Rührstück weiblicher Solidarität und wickeln es in die Aufbruchsstimmung der späten 1960er-Jahre ein. Langweilig ist das nicht, aber man wird mehr als einmal für ziemlich dumm verkauft. Niemand will hier Sex, und auch sonst hätte etwas mehr Realismus nicht geschadet."

01. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • aviva-berlin.de

"WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer) ist warmherzig, humorvoll, reflektiert verfilmt und immer noch hochaktuell. Der Kampf der Frauen von Dagenham wird nicht nur in den Erfolgsmomenten, sondern auch in den zermürbenden Phasen gezeigt: die Geldsorgen, das Unverständnis, die ständige Herablassung männlicher Vorgesetzter, die Ehemänner, die ihre Frauen erst in ihrem Streik bestärkten und sie wütend kritisieren, als auch ihre eigenen Löhne ausbleiben. Trotz verschiedener historischer Ungenauigkeiten und einiger Szenen, die hart an der Grenze zur Schmalzigkeit entlang navigieren, überzeugt der Film vor allem durch seine DarstellerInnen."

01. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • kinofenster.de

"Am Ende dramatischer Entwicklungen verfällt die Komödie in ergreifendes Pathos und macht es sich damit ein wenig zu leicht: Denn der Kampf um geschlechtsunabhängigen Lohn ist bis heute nicht ausgestanden. Aber dieser idealisierende Blick auf eine ferne Epoche gehört zu einem künstlerischen Gesamtkonzept, in dem sogar einige schwarzweiße "Archivbilder" nachgestellt sind. Nigel Cole will vor allem den Geist der damaligen Zeit einem heutigen Publikum verständlich machen. Darum trotzt die farbige Ausstattung der grauen Realität ebenso wie die zeitlos begeisternde Musik der britischen Pop-Ära mit einigen sprechenden Titeln."

01. Januar 2011 | WE WANT SEX • Kritik • programmkino.de

Das unterhaltsame Feel-Good-Movie funktioniert mit seinen sorgfältig komponierten Bildern sowohl als packende Geschichtsstunde eines historischen Wendepunktes als auch als Hommage an weibliche Zivilcourage, schreibt Luitgard Koch. "So ist der Film, neben allen anderen Qualitäten, eine Meisterleistung der Hauptdarstellerin und Golden Globe-Gewinnerin Sally Hawkins. Wie einst Julia Roberts in ERIN BROKOVICH spielt das 34jährige Londoner Energiebündel eine einfallsreiche und reaktionsschnelle junge Frau – eine Rolle, die ihr fast noch mehr auf den Leib geschrieben scheint als die unverbesserliche Optimistin und chaotische Poppy in Mike Leighs HAPPY-GO-LUCKY (HAPPY-GO-LUCKY Trailer)."

21. Dezember 2010 | WE WANT SEX • Kritik • br-online.de

Der Titel täuscht, es geht nicht um Sex, stellt Margret Köhler fest. "Der Film lebt nicht nur durch seine Darstellerinnen, sondern auch durch seinen Aktualitätsbezug. Wenn der Ford-Manager den Premier mit dem Abbau von Arbeitsplätzen erpresst und bei der couragierten Arbeitsministerin, genannt die "feurige Rote" (Miranda Richardson) dagegen auf Granit beißt, fühlt man sich wie im Jahr 2009/2010 unter etwas anderen Vorzeichen bei Opel. Die witzige englische Sozialkomödie mit viel Zeitkolorit und auf das I-Tüpfelchen stimmenden Ausstattungsdetails steht in der Tradition von BILLY ELLIOT und KINKY BOOTS - ganz ohne Larmoyanz."

03. Dezember 2010 | WE WANT SEX • Kritik • outnow.ch

"WE WANT SEX (WE WANT SEX Trailer) ist tolles Schauspielerkino mit viel Dramatik und genügend Pepp. Nigel Cole ist damit sein bestes Werk gelungen, was er nicht zuletzt einem tollen Cast zu verdanken hat. Für kommende Lohngespräche könnten einige Reden, die im Film geschwungen werden, sogar noch hilfreich sein, was den Kinobesuch gerade doppelt lohnenswert macht."

01. April 2010 | WE WANT SEX • Kritik • We Want Sex

Überblick zum Film auf moviepilot.de

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,73379