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DAS SCHMUCKSTÜCK

DAS SCHMUCKSTÜCK

Regie Francois Ozon
Kinostart 24.03.2011
Genre Komödie

Kritiken • DAS SCHMUCKSTÜCK

03. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Rochus Wolff sah mit DAS SCHMUCKSTÜCK (DAS SCHMUCKSTÜCK Trailer) eine bezaubernde Komödie. Der Film "ist in seiner Darstellung von menschlichen Beziehungen und Verwicklungen fast schon eine Edelsoap ... Nie aber zieht der Film seine Figuren ins Lächerliche. Im Gegenteil, was vor allem berührt, ist die Ernsthaftigkeit in der Beziehung zwischen Suzanne und Robert: Natürlich ist der Mann Ziel des meisten filmischen Spotts, aber eben nicht als bösartiger Patriarch – er ist in seine Position, seine Haltung ohne Selbstzweifel hineingewachsen und nimmt sich nun, was ihm seiner Meinung nach zukommt. Und beide trauern, auf ihre Weise, über den Verlust ihrer Liebe, irgendwann in den letzten Jahrzehnten."

24. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander entdeckt die Aktualität. "Man kann DAS SCHMUCKSTÜCK (DAS SCHMUCKSTÜCK Trailer) als böse Gesellschaftssatire verstehen, wenn man will, denn die Ähnlichkeit zwischen dem fiesen Unternehmer im Film und Nicolas Sarkozy in der Realität kostet Regisseur Francois Ozon so lustvoll aus, dass er der Filmversion sogar einen Wahlkampfslogan des Originals in den Mund legt: "Wer mehr Geld will, muss mehr arbeiten!". Auch das Madame Pujol irgendwann politische Ambitionen bekommt und dabei Ähnlichkeiten zu Ségolène Royal entwickelt, Sarkozys sozialistischer Gegenkandidatin bei der letzten Präsidentschaftswahl, ist nicht wirklich zufällig."

24. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Frankfurter Rundschau

Katja Lüthge lobt die Ausstattung. "Insgesamt ist der Schauwert der hinreißenden Ausstattung in DAS SCHMUCKSTÜCK (DAS SCHMUCKSTÜCK Trailer) hoch, schon im tapetenzitierenden Vorspann werden die 70er Jahre freudig heraufbeschworen. Die Kostüme Suzannes, die sich für ihren ersten Auftritt vor den aufgebrachten Arbeitern mit großem Ernst in Pelz und Perlen präsentiert, sind dagegen auf eher biedere Weise klassisch. Und es sind die genau inszenierten Alltäglichkeiten, die viel über das Verhältnis der Figuren zueinander und über ihr Lebensgefühl aussagen."

23. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Berliner Zeitung

Christina Bylow hat sich nicht überzeugen lassen, lobt aber die Darsteller. "In schöner Abwechslung wendet sich der französische Regisseur mal dem Schweren, mal dem Leichten zu. Wobei das Schwere bei ihm oft etwas Schwebendes hat, während die Komödien geradezu gravitätisch daherkommen. Das hat eindeutig mit seinen Schauspielern zu tun. Vor allem mit Catherine Deneuve. Selbst im roten Trainingsanzug strahlt sie etwas Majestätisches aus, dazu kommt jene etwas biedere Kontrolliertheit, die immer darauf achtet, dass ja nichts verrutscht. Ihr Disco-Tänzchen mit Gérard Depardieu, der den Gewerkschaftsboss spielt, ähnelt denn auch einem Menuett am Hofe."

23. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur erweist sich für Christiane Peitz erneut als Meister der nadelstichfeinen Ironie und listigen Übertreibung. "Komödie ist eine Frage von Tempo und Timing. Francois Ozon gelingt es, die anfängliche Pointendichte bis zum Schluss durchzuhalten. Catherine Deneuve alias Suzanne Pujol mag zunächst begriffsstutzig erscheinen, aber wenn es drauf ankommt, parliert und pariert sie rasanter als sämtliche Herren der Schöpfung. Sie hat nicht nur das letzte Wort, sie zieht auch am schnellsten. Und feiert ihren finalen Wahlsieg mit einem weiteren fröhlichen Chanson auf den Lippen. Carla Bruni und ihr Sarkozy können einpacken."

23. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt den Regisseur von DAS SCHMUCKSTÜCK (DAS SCHMUCKSTÜCK Trailer). "Wieder gelingt ihm eine knackige Komödie, geprägt vor allem von pointierten Dialogen. Für Hauptdarstellerin Catherine Deneuve ist der Film ein wahres Geschenk. Locker trumpft sie mit souveräner Selbstironie auf. Ein Genuss. Wenn sie schließlich mit Gérard Depardieu eine Liebesszene aufs Parkett einer Disco legt, geht einem das Herz vor Wonne auf."

19. März 2011 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • kultiversum.de

Indem Regisseur Francois Ozon laut Oliver Heilwagen "seine Komödie in den 1970er Jahren ansiedelt, lässt er der Nostalgie seiner Landsleute ein Vollbad ein. Da werden nicht nur Erinnerungen an die schönste Zeit wach, die Frankreich im 20. Jahrhundert erlebte, sondern auch an die Deneuve auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Komplett im Retro-Look gehalten, entkommt der Film dennoch der Sentimentalitäts-Falle. Dank der Diva, die listig und lustvoll ihre Chance nutzt, als Wirtschaftsbossin ihren Mann zu stehen. Womit sie das vergangenheitsselige Spektakel in die Gegenwart vorantreibt."

06. September 2010 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • getidan.de

Peter Claus stellt fest: "Ganz simpel lässt sich der flott inszenierte Film, der viele brüllend komische Szenen und Dialoge enthält, als Komödie über die Kraft der Frauen, als Kommentar zur Emanzipation der Geschlechter deuten. Dazu allerdings kommt eine zweite Ebene, auf der die Grenzen jedweder Emanzipation mit weisem Humor aufgezeigt werden, und, das ist das Beste, ganz nebenbei gibt der Film einen bösen Kommentar zum Wieder-Erstarken des Machismo in den politischen (Un)Kulturen der so genannten westlichen Welt."

06. September 2010 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte schreibt: "DAS SCHMUCKSTÜCK (DAS SCHMUCKSTÜCK Trailer) ist ganz der großen Catherine Deneuve gewidmet, die in einer Parodie auf die sozialen Komödien der Siebziger Jahre eine frustrierte Unternehmergattin spielt. Mit sanfter Hand und damenhaftem Charme gelingt ihr die feindliche Übernahme des Familienbetriebs. Catherine Deneuve dominiert den Film genauso unangefochten wie sie das Unternehmen leitet - und vertritt dabei einen so volkstümlichen Feminismus, als hätte sich Mary Poppins mit den Suffragetten verbündet."

06. September 2010 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Der Standard

Isabella Reicher schaut auf Regisseur. Francois Ozon, "der oft schludrige Inbesitznehmer von Genres aller Art, orientiert sich an Tempo, Gestus und Ausstattungswahnsinn des französischen Unterhaltungskinos à la Louis de Funès. Aber er hat sich diesmal sichtlich Mühe gegeben, es nicht bei reiner Oberflächengestaltung zu belassen. Jubel und Szenenapplaus im Saal."

05. September 2010 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Der Tagesspiegel

Gäbe es einen Goldenen Lustigkeitslöwen am Lido, dann wäre DAS SCHMUCKSTÜCK (DAS SCHMUCKSTÜCK Trailer) die Trophäe schon jetzt sicher, glaubt Jan Schulz-Ojala. Der Film "hat alles, was eine gute Komödie braucht: Tempo, Dialogwitz, Überraschungen und jede Menge Lust an dramaturgischer Übertreibung, in der auch ungemütlichere Wahrheiten erst richtig aufblitzen. Und zugleich setzt der Film mit seinen Autos, Klamotten und Idealen von 1977 auf einen hübsch ironischen Retro-Effekt: Die am Schluss reichlich geknickten Männer, darunter Gérard Depardieu in einer tollen Rolle als Bürgermeister des Fantasiestädtchens Sainte-Gudule, erweisen sich als die Väter jener amazonengeschädigten Jammerlappen, die heute das Kino in aller Welt bevölkern."

01. Juli 2010 | DAS SCHMUCKSTÜCK • Kritik • Potiche

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