Katja Lüthge ist enttäuscht. "Das sieht nicht nur bescheuert aus - der Film erklärt auch nicht, worin der Unterschied zwischen Mensch und Tier bestehen könnte und warum beide Spezies nicht miteinander kommunizieren können. Warum hat man statt dieses scheiternden Hybrids nicht gleich einen Animationsfilm gedreht?! Ganz und gar unrealistisch ist schließlich die Sabberarmut Marmadukes, sind Doggen doch berüchtigt für ihre meterweit fliegenden Speichelmassen."
"MARMADUKE (
) ist ein neuerlicher Beweis dafür, dass man als Zuseher sehr skeptisch werden sollte, sobald ein Realfilm versucht mit sprechenden Tieren zu punkten. Denn hier stimmt kaum etwas: Der Humor ist infantil, die Moralkeule wird heftig geschwungen, die Story ist langweilig und das Setting wirkt aus einem unterdurchschnittlichen High-School Film gestohlen. Zu lachen gibt es wenig, selbst die sehr kurze Laufzeit fühlt sich langweilig an und so wirklich viel Freude wird kaum jemand mit MARMADUKE (
) haben."
Christian Simon stellt fest: "Aufgrund seiner inhaltlichen wie konzeptuellen Formelhaftigkeit erhebt sich MARMADUKE (
) nie über den Status von Massenware, die bewährten Rezepturen folgt. Und natürlich, irgendwo hat die zweite Garnitur Hollywoods ja Recht. Warum in eine Handlung investieren, wenn man einen computeranimierten Hund hat. Denn – so zeigte schon Loriots Sketch "Der sprechende Hund" – selbst wenn dieser nichts von Belang erzählen darf, dann tut's auch ein Furzgeräusch."
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