| Regie | Nicholas Stoller |
| Kinostart | 02.09.2010 |
Rochus Wolff hat sich amüsiert. "Dass MÄNNERTRIP (
) weitgehend auf dem Reflektionsniveau einfacher Selbsthilfebücher verbleibt, mag man dem Film schon deshalb gerne verzeihen, weil alle Darsteller das mit großer Verve überspielen. Vor allem Russell Brand hatte seinen Aldous Snow schon in Nie wieder Sex mit der Ex durch seine schiere Präsenz zu einer zweiten Hauptfigur gemacht, und er spielt den Rockstar hier als konsequenten Egoisten, der so entspannt wie entschlossen seine Bedürfnisse und Süchte vor alles andere stellen kann, dann aber plötzlich zwischendurch auch mal sein sehr weiches Herz für andere wiederfindet; nie weiß man, wofür er sich im nächsten Moment entscheidet."
Jakob Stählin lobt den Regisseur. Es ist "ihm gelungen, platte, aber weitestgehend zündende Gags mit schrill überzogener Satire zu verbinden und sogar in einen ganz netten Plot einzubinden. Vielleicht wäre es gar nicht nötig gewesen noch eine klitzekleine Liebesgeschichte einzubauen, um eine klarere Struktur zu erzwingen, als es die eigentliche Handlung zuließe, doch es mag auch nicht so wirklich stören und schließlich findet man sich am Ende immerhin in alter Judd Apatow-Gemütlichkeit: Eine feine Moral, zufriedene Gesichter und ein etwas zu langes Finale mit viel Musik."
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