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EAT PRAY LOVE

EAT PRAY LOVE

Regie Ryan Murphy
Kinostart 23.09.2010
Genre Komödie, Liebesgeschichte

Kritiken • EAT PRAY LOVE

07. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke sah mit EAT PRAY LOVE (EAT PRAY LOVE Trailer) einige Plattitüden vom Sinn des Lebens und der Liebe. "Für angenehme Momente sorgen einzig die gut aufgelegten Darsteller: Julia Roberts, wie immer everybody’s darling, kann die Protagonistin zwar nicht gänzlich sympathisch erscheinen lassen, verleiht ihr aber zumindest eine liebenswerte Naivität. Und innerhalb der Männerwelt leidet Billy Crudup auf herzzerreißende Weise unter der Scheidung seiner Frau, während der attraktive James Franco sich als Scheidungstrost für Liz anbietet. Für den Höhepunkt sorgt Richard Jenkins, der mit viel Freude den aus den Trümmern seines Lebens nach Indien geflüchteten Spirituellen mimt."

21. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • Der Tagesanzeiger

Mit ihrem Lächeln verzaubert Julia Roberts schon seit Jahren die Kinogänger. Nun reist sie auf dem Selbstfindungstrip EAT PRAY LOVE nach Italien, Indien und Bali – und feiert den Kitsch, wie Franziska Bossy schreibt. "Keine Frage: Die angeblich so tiefgründige Sinnsuche der Liz Gilbert hält manch banales Fazit bereit. Doch Buch wie Drehbuch gelingt es gelegentlich auch (das mag das Erfolgsgeheimnis der Romanvorlage sein), die zu schwülstig geratenen Lebensphilosophien mit der notwendigen humorvollen Distanz zu betrachten. Schade, dass der Film von seinem Wortwitz nicht noch mehr Gebrauch macht."

21. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • filmrezension.de

Für Jürgen Grötzinger ist EAT PRAY LOVE (EAT PRAY LOVE Trailer) eine Inspiration für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema Spiritualität und Glaube. "Stimmige Bilder entstehen vor allem durch das Aufspüren der weitgehend originalen Schauplätze der Romanvorlage und durch die Zusammenarbeit von Regisseur Ryan Murphy (bisher eher durch TV-Produktionen wie dem Golden-Globe-Gewinner "Nip/Tuck" und "Glee" bekannt geworden) mit der Autorin Liz Gilbert."

20. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • bummelkino.de

Arne Hübner kann EAT PRAY LOVE (EAT PRAY LOVE Trailer) nichts abgewinnen. "Die anstrengende und fragmentarische Gefühlsnummer ist mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 20 Minuten überlang, wirkt dank der bekannten Figuren, die wir alle aus zig anderen Produktion in abgewandelter Form schon einmal gesehen haben, und der prächtigen Kulisse wie eine Doppelportion Kitsch der Marke "Traumschiff" – allerdings ohne Kreuzfahrtdampfer."

17. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • outnow.ch

"Alles in allem ist der Film eine hübsche, aber belanglose Anleitung zur Selbstfindung für die reifere Frau. EAT PRAY LOVE (EAT PRAY LOVE Trailer) ist nichts für Jüngere und schon gar nichts für Männer. Aber für sein Zielpublikum ist er sicher ein wenig Balsam für die Seele. Schliesslich lautet die plakative Message, dass man auch jenseits der Vierzig noch ganz einfach sexy und intelligent sein kann sowie Liebe einfach überall zu finden ist."

15. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • manifest

Michel Opdenplatz ist "sich während der vollen Länge des Films darüber im Klaren, dass man hier kein spirituelles Roadmovie sieht sondern dieselben Schnitte, dieselben Bilder, dieselbe Choreografie wie in jeder anderen romantischen (Tragi-)Komödie, die seit über zwanzig Jahren im Falle einer männlichen Hauptfigur mit Hugh Grant besetzt wird und im Falle einer weiblichen eben mit Julia Roberts. Und das ist schade. Denn auch dies ist ein Teufelskreis einander bedingender Mechanismen, und so könnte dieser Film ganz anders, überzeugender, ehrlicher wirken, wenn doch nur ein unverbrauchtes Gesicht die Handlung tragen würde: Einer Schauspielerin aber, die dermaßen festgefahren in ihren typischen Rollen ist wie Julia Roberts, nimmt man den Selbstfindungstripp einfach nicht mehr ab."

14. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • film-dienst

Kathrin Häger findet nicht viel Gutes. "Ärgerlicher als die Art, wie sich EAT PRAY LOVE (EAT PRAY LOVE Trailer) explizit als weiblich orientiertes "Zielgruppenkino" gibt, ist die Weise, wie man sich selbst und den vermeintlichen Ansprüchen der Zuschauerinnen genügt und dabei zugleich widerspricht: Gilberts literarisches und Ryan Murphys filmisches Plädoyer der Selbstgenügsamkeit darf natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Zumindest nicht angesichts eines amourösen Happy Ends, das Millionen Geschlechtsgenossinnen glücklich und den Film zum Kassenmagneten machen kann. Der Weg von EAT PRAY LOVE (EAT PRAY LOVE Trailer) wird weniger als Ziel denn als notwendige Tortur zur erneuten Zweisamkeit angepriesen, vor der man zuvor die ganze Zeit selbstironisch weggelaufen ist."

14. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • br-online.de

Dank Julia Roberts sah Gebhard Hölzl eine erträgliche Schmonzette. "Der wird vom zweifachen Oscarpreisträger Robert Richardson herrlich eingefangen, doch insgesamt erinnern seine Bilder eher an Tourismuskampagnen für Indien, bei denen alle sozialen Realitäten ausgespart bleiben. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Soundtrack von Dario Marianelli, der seine Kompositionen stets auf die landesspezifischen Töne abstimmt. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass Hauptdarstellerin Julia Roberts stets passend gewandet ist und in jeder "Tracht" hinreißend aussieht. Ihrem Spiel und ihrer Präsenz ist es zu verdanken, dass man die knapp zweieinhalb Filmstunden ohne Saccharinschock übersteht und mit dieser dick aufgetragenen Schmonzette letztendlich doch Frieden schließt."

02. September 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • programmkino.de

Norbert Raffelsiefen ist enttäuscht. "Der ausgedehnte Service für die Touristikbranche streckt den Film leider auf stolze und nicht immer substanzielle 140 Minuten. Größter Trumpf des Filmes ist allerdings Hauptdarstellerin Julia Roberts, die mit ihrem beherzten Spiel die emotionalen Facetten der Liz Gilbert auf der Leinwand zeigt, die ansonsten nur vom Off-Kommentar geschildert werden. Besonders ihr Zusammenspiel mit dem mal wieder großartigen Richard Jenkins ist anrührend und bewegend, während sie in den romantischen Passagen die Riege der schönen Männer bis hin zu Javier Bardem in den Schatten stellt."

01. März 2010 | EAT PRAY LOVE • Kritik • Eat Pray Love

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