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GESETZ DER STRAßE

GESETZ DER STRAßE

Regie Antoine Fuqua
Kinostart 01.04.2010
Genre Thriller, Actionfilm

Kritiken • GESETZ DER STRAßE

19. Februar 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Wenn am Ende die drei Erzählebenen in Ort und Zeit zusammenkommen und die Figuren – entsprechend der jeweiligen Ausweglosigkeit – ihr persönliches Finale finden, dann erreicht der Film laut Robert Zimmermann "im Gestus eine pathetische Theatralität, die nahezu alle gelungenen Elemente und die durchweg starken Darstellerleistungen der Starbesetzung abräumt. Daran können die ästhetisch stimmigen Bilder von Patrick Murguia, wie auch der starke, weil sehr besonnen akzentuierte Soundtrack von Marcelo Zarvos wenig ändern. Und dass Richard Gere als pensionierter Polizist Eddie am Ende doch noch eine Heldentat vollbringen darf, macht die Sache nicht besser – im Gegenteil."

31. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • Die Presse

Christoph Huber lobt den Regisseur. Er "macht daraus eine Tour de Force: Was dem Drehbuch an Originalität fehlt, kompensieren intensives Schauspiel und beherzte Inszenierung. Neben dem überragenden Wesley Snipes haben Ellen Barkin und andere Stars prägnante Auftritte. Bei den Hauptdarstellern ist Ethan Hawke unter Überdruck, Don Cheadle geschmeidig und Gere erstaunlich subtil: Sein Cop wirkt wie eine Revision seines beeindruckenden Bösewichts in Infernal Affairs (sowie von Denzel Washingtons Oscar-Rolle an Ethan Hawkes Seite in Antoine Fuquas Training Day)."

31. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • br-online.de

Antoine Fuqua gewinnt laut Walli Müller "eindeutig den Wettbewerb um den düstersten Polizei-Thriller. In diesem Film gibt es vor lauter Schatten fast gar kein Licht mehr! Warum man in diese Abgründe trotzdem blicken will? Weil der Film aufregend konstruiert ist, vor allem aber, weil die Darsteller – auch Don Cheadle und Wesley Snipes – großartig spielen. In der "Lady’s Night" wird der Film natürlich trotzdem nicht laufen. Sie riskieren alles und bekommen dafür nichts. Der Alltag New Yorker Polizisten muss frustrierend sein, so tief, wie sie in diesem Cop-Thriller sinken. Nicht gerade ein Werbefilm für die Polizei-Laufbahn, aber spannend!"

30. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • outnow.ch

"Erst wenn man die anderen beiden Episoden schon beinahe vergessen hat, werden die Fäden wieder weitergesponnen. So werden doch einige Spannungselemente verschenkt. Gegen Schluss stimmt die Choreographie dann aber wieder, und die drei Episoden werden auf brutale Weise zusammengeführt. Wobei die Schlussszene dann allerdings jäh dahingeschludert erscheint. Gerade das einfrierende Bild erinnert an einen schlechten B-Actionfilm. Aber das mag Absicht sein - schliesslich hat Herr Antoine Fuqua einen Ruf als Action-Regisseur zu verlieren!"

28. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • epd-film

Ethan Hawke durfte sich laut Rainer Gansera "schon hartgesottener zeigen, hier aber formt er eine Art White-Trash-Figur mit solcher Überzeugungskraft, dass einem der Atem stockt. ... Großartig, wie Hawke die Verwandlung Sals in einen dämonisch Getriebenen zum taumelnden, delirierenden Seelendrama macht."

28. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • film-dienst

Michael Kohler lobt die Darsteller. "Ethan Hawke, Don Cheadle und Richard Gere verleihen ihren Figuren eine Glaubwürdigkeit, die sie unbeschadet ins freilich sehr konstruiert wirkende Finale führt, und Antoine Fuqua gelingt es, die Spannung hoch zu halten, so lange er nicht Schicksal spielen muss. Schon in seinem letzten Polizeifilm TRAINING DAY konnte er seine Stärke für großstädtisches Pathos und moralisch unsicheres Terrain ausspielen; hier entwirft er ein Milieu, in dem die Polizisten mehr mit den Verbrechern gemein haben als mit ihren Familien und der normalen Welt. Seine Helden kämpfen auf verlorenem Posten und wissen, dass es am Ende ihr Opfer ist, das zählt."

27. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • schnitt.de

GESETZ DER STRAßE (GESETZ DER STRAßE Trailer) läuft laut Alexander Scholz "auf eine problemlos und als eindeutig dechiffrierbare Botschaft hinaus. Eine weitere Parallele ist, daß hier für komplexe Sachverhalte einfache Lösungen präsentiert werden. Im Hinblick darauf, kann man froh sein, das bei Antoine Fuqua der Anspruch auf die realistische Portraitierung von prekären Lebenssituationen durch deren einseitige Ästhetisierung unterlaufen wird: Wo die Misere Goldkette und die Emanzipation String trägt, ist die Mileustudie so fern, wie der Gemeinplatz nah."

10. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hat sich überzeugen lassen. "Unerbittlich treibt der Film seinem Finale entgegen, in dem alle drei Geschichten in einem Sozialwohnungskomplex kulminieren, wo sehr viel Blut fließt. Es ist das konsequente Ende einer düsteren, wuchtigen Erzählung, die kaum Hoffnung beinhaltet und das Leben auf den Straßen Brooklyns mit einer Schonungslosigkeit zeigt, die vergessen lässt, dass GESETZ DER STRAßE (GESETZ DER STRAßE Trailer) auf den ersten Blick nicht mehr tut, als die Versatzstücke aus ungezählten ähnlichen Filmen neu zu mischen."

10. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • programmkino.de

Beileibe keine hohe Kunst, aber für Fans des Genres beste routinierte Unterhaltung mit etwas sozialem Tiefgang und psychologischen Untertönen, schreibt Thomas Engel. "Ein rasantes Stadtteil- und Gesellschaftsbild mit minutiösen Persönlichkeitsschilderungen. Kein Effekt wird ausgelassen. Alles ist Hollywood-like auf großes Kino getrimmt. Ein professioneller Schnitt erhöht jeweils die Spannung."

03. März 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • ray-magazin

Polizeiarbeit als Höllentrip hat Alexandra Seitz gesehen. "Die Atmosphäre ist, wie gesagt, profund negativ. Sie ist explosiv, gestresst, aggressiv. Sie verzeiht keine Fehler und keine Zeichen von Schwäche. Der Druck, der auf den Männern lastet, die im 65th Precinct schlecht bezahlt ihrer Arbeit nachgehen, ist groß und immer präsent. Die einzelnen Szenen, die sie in ihrem Alltag zeigen, sind wie Mosaiksteinchen, die scharfkantig aufeinander stoßen und sich schmerzhaft aneinander reiben. Eskalation ist unausweichlich."

01. Februar 2010 | GESETZ DER STRAßE • Kritik • Das Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest

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