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CHLOE

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Regie Atom Egoyan
Kinostart 22.04.2010
Genre Thriller, Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • CHLOE

08. Februar 2010 | CHLOE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Felix von Boehm hat sich von dem Film überzeugen lassen. "Intelligent konstruiert und emotional inszeniert berührt Atom Egoyans Film in seiner bitteren Ehrlichkeit und führt in seinen spannendsten Momenten zu einem aufreibenden Nervenkitzel, den der Stoff auf den ersten Blick nicht vermuten lässt. Die drei Figuren, um die der Film kreist, erleben die vielen erotisch aufgeladenen Momente mit großer Lust aneinander und Julianne Moore und Liam Neeson schaffen es, das unsichtbare Gewissen zum Vorschein zu bringen – das gute und das schlechte. Denn beides ist in Atom Egoyans Film gleichermaßen präsent."

22. April 2010 | CHLOE • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler bewundert vor allem die Schauspielerin Amanda Seyfried: "Doch letztlich ist es Amanda Seyfried, die das voyeuristische Konstrukt vor der Sterilität bewahrt, auf die Egoyans neuere Filme mit voller Absicht hinauslaufen. Vergessen wir das schrecklich banale, auch noch das letzte Geheimnis auflösende und dem Regisseur unwürdige Ende, das klar macht, dass der Meister hier doch nicht ganz auf eigene Rechnung gearbeitet hat. Amanda Seyfried, Hollywoods neuer Stern am Himmel, gibt einer nackten Projektionsfläche Leben und Seele."

21. April 2010 | CHLOE • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß sah einen formvollendeten Fetisch-Thriller und einen grandios bösen Frauenfilm. "Wo das Original mit flotter Frauenzeitschriften-Logik das Fremdgeherspielchen vorantreibt, da orientiert sich Egoyan eher an Alfred Hitchcocks epochalem Verführungskrimi VERTIGO. Atom Egoyans Heimatstadt Toronto flirrt in seinem neuen formvollendeten Erotik-Melodram tatsächlich so fieberhaft, verheißungsvoll und schließlich fatal wie seinerzeit Alfred Hitchcocks Vision von San Francisco."

21. April 2010 | CHLOE • Kritik • Der Tagesspiegel

Elegant nennt Julian Hanisch den erotischen Thriller. "Der kanadische Regisseur Atom Egoyan schnürt diese drei Figuren in seiner raffinierten Geschichte so eng zusammen, dass dem Zuschauer immer wieder die Spucke wegbleibt. In der gepflegten Gedämpftheit des Geschehens, durch das nur wenige atmosphärische Geräusche dringen, knistert vor allem die erotische Spannung. Die langsamen Kamerabewegungen, mit denen Atom Egoyan gleitend die Körper erfasst, wirken wie verführerische Streicheleinheiten für die Fantasie des Betrachters. Doch wer etwa Atom Egoyans EXOTICA kennt, weiß, dass CHLOE (CHLOE Trailer) mehr als ein eleganter Softcore-Film ist."

21. April 2010 | CHLOE • Kritik • schnitt.de

Insgesamt erscheint CHLOE (CHLOE Trailer) wie eine Art mattierter Edelstahl: Er ist schön anzusehen, doch darin spiegeln kann sich Cornelis Hähnel nicht. "Das ist umso bedauerlicher, weil Atom Egoyan erneut sein inszenatorisches Talent unter Beweis stellt. Mit geschickter Leichtigkeit behält er die Kontrolle über das komplexe Beziehungsgeflecht, keine der Figuren mag ihm dramaturgisch entwischen. Und doch bleibt dem Zuschauer die Identifikation seltsam verwehrt. Das mag auch an den zwar wunderschön fotographierten, aber doch seltsam steril anmutenden Bildern liegen, wobei das Problem sich auch durch das hochglanzpolierte Setting der eleganten Intelligenzija erklären läßt. "

21. April 2010 | CHLOE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler ist vom Regisseur enttäuscht: "Wie Catherine hat sich auch Atom Egoyan auf eine verhängnisvolle Affäre eingelassen und zur Beruhigung seiner treuesten Fans vielleicht das eine oder andere Ironiesignal ins Bild gesetzt. Trotzdem geht bei ihm der Erotik-Thriller aus denselben Gründen an sich selbst zu Grunde wie bei jedem dahergelaufenen Stümper auch."

19. April 2010 | CHLOE • Kritik • film-dienst

Die früheren Werke lebten vom Unerwarteten, vom Aussparen von Details und davon, dass seine Inszenierung manche Handlungsteile erst später in einen logischen Erzählzusammenhang brachte, schreibt Kathrin Häger. "Die Erzählung von CHLOE (CHLOE Trailer) hingegen kippt zu deutlich und zu heimelig in ein Genremuster, das man ob seiner Schlichtheit dem Autorenfilmer nicht zugetraut hätte. Dass die wahre Beschaffenheit dieses unglückseligen "Dreiers" für den aufmerksamen Zuhörer viel zu früh enthüllt wird, führt leider früh zu Ernüchterung; statt dem erotischen Reiz, auf den der Stoff abzielt, stellt sich ein intellektuelles Verlangen ein – nach Atom Egoyans eigenen, raffinierten Drehbüchern."

19. April 2010 | CHLOE • Kritik • br-online.de

Das subtiles Sezieren menschlicher Beziehungen sah Thilo Wydra. "Dabei zeichnet [der Regisseur] ein sehr subtiles Bild dieser Eheleute, zeigt die Bruchstellen, die Abgründe, die sich linker- und rechterhand der Gratwanderung einer emotionalen Verbindung auftun können. Irgendwann droht die junge, verführerische Chloe zum ungewollten Selbstläufer zu geraten: Sie versucht, sich auch Catherine zu nähern. Eine doppelte ménage-à-trois, teils erlebt, teils imaginiert. Chloe, sie wird letztlich zum Seismographen dessen, was an Unausgesprochenem zwischen David und Catherine und auch ihrem Sohn Michael steht."

18. April 2010 | CHLOE • Kritik • intro.de

Fabian Wolff ist durchaus angetan. "Atom Egoyan steht also zu seinem Film, betont aber auch, dass er "eine Ausnahme" bleibe. Er muss sich nicht schämen. CHLOE (CHLOE Trailer) kommt wie ein billiges Klischee daher, ist aber unverkennbar persönlich, angetrieben von Egoyans alten Fragen genauso wie vom Spaß am Hochglanz: Alle belügen sich selbst, und Amanda Seyfried zieht sich aus. Doppelbödiger Kommerz - heimliche Kunst."

15. April 2010 CHLOE • Kritik • doppelpunkt.de

Martin Schwarz konnte einiges nicht verschmerzen. "Es fehlt diese beim Ausnahmeregisseur sonst so beeindruckende zweite Ebene hinter den Bildern, der "Egoyan-Touch". Das sind jene gerne auch mal verwirrenden Momente, in denen der Filmemacher grundsätzliche Fragen nach Trauer, Religion oder den Umgang der Völker mitschwingen lässt. CHLOE (CHLOE Trailer) dagegen ist nicht mehr als ein solide gemachter Thriller mit einigen unglaubwürdigen Momenten in der Figurenkonstellation. Und das ist für einen Atom-Egoyan-Film zuwenig."

10. April 2010 | CHLOE • Kritik • programmkino.de

Markus Wessel lobt den Regisseur für die Detailarbeit. "Die erste Berührung zwischen Catherine und Chloe ist beispielhaft für diese Inszenierung, bei der jeder Blick, jede Geste wie ein Rad in das andere greift. Dazu liefert Filmkomponist Mychael Danna die passende, stimmungsvolle Untermalung. In den feinen Verästelungen aus (homo-)erotischer Suspense und bewährten Thriller-Elementen bewegen sich die Schauspieler jederzeit souverän. Vor allem Julianne Moore und Amanda Seyfried bieten eine couragierte Leistung. Die eine als verletzte Ehefrau, die andere als verführerische Femme fatale."

10. April 2010 | CHLOE • Kritik • programmkino.de

Warum sich ein eigentlich subtiler Regisseur wie Atom Egoyan auf solch ein plakatives Drehbuch einlässt, bleibt Michael Meyns "ein Rätsel, wobei sich Atom Egoyans Regiearbeit ohnehin darauf beschränkt, die architektonischen Höhepunkte des Schauplatzes Toronto ins Bild zu setzen. Ansonsten lässt er seinen beiden Hauptdarstellern viel Raum, die mit ihrer Klasse zumindest phasenweise ein gewisses Niveau herstellen. Meistens jedoch mutet CHLOE (CHLOE Trailer) wie eine jener billigen Fernsehproduktionen an, die selbst bei RTL 2 nur zu später Stunde gezeigt werden.

01. Februar 2010 | CHLOE • Kritik • Chloe

Überblick zum Film auf moviepilot.de

22. September 2009 | CHLOE • Kritik • filmzentralen-blog.de

Rüdiger Suchsland sah einen Film, "der aus Sicht des Regisseurs spürbar eine Mischung aus Langeweile und Gelassenheit bestimmt ist. Die Passion fehlt. Trotzdem kann man CHLOE (CHLOE Trailer) einiges abgewinnen."

21. September 2009 | CHLOE • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist enttäuscht. "Nur verlangt das Drehbuch statt des kühl aufzulösenden Experiments eine dampfende lesbische Leidenschaft, die der Regisseur arg hilflos inszeniert, und die Sache mündet auch noch in eine Tragödie von der Stange. Die Moral, dass Geschäftliches bittschön nicht mit Liebe zu mischen sei: Bei Atom Egoyan ist sie wohl endgültig zum Restposten verkommen."

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