DIE TUNISREISE

film-zeit Film: DIE TUNISREISE
Regie Bruno Moll
Kinostart 25.03.2010
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Inhalt • DIE TUNISREISE

Der Maler Paul Klee hat 1914 eine Reise nach Tunesien unternommen, die ihn nachhaltig beeinflusste. Nun folgt der tunesische Filmemacher und Maler acer Khemir den Spuren Klees und lädt uns ein auf eine Entdeckungsreise in den Maghreb, hinein in die arabische Kultur. Er zeigt uns Orte, Formen, Farben und Licht, erzählt von seiner Arbeit und von Paul Klees Faszination, er denkt über die Beziehungen zwischen Okzident und Orient nach bis hin zu den Karthagern. Der Film lädt ein zur offenen Wahrnehmung.

Kritiken • DIE TUNISREISE

25. März 2010 | Kritik • Berliner Zeitung

Barbara Weitzel lobt die Dokumentation. "Dann wieder wandert die Kamera an einem verzierten Gitter entlang, der Park dahinter bleibt Ahnung und zarte Kulisse. Dass diese Tunis-Reise in Gestalt Khemirs sozusagen aus dem Inneren unternommen wird, zeigt sich vor allem daran, dass dem Zuschauer wie nebenbei und in Worten, die so poetisch und vielschichtig sind wie die Bilder, die muslimische Kunst und Kultur erklärt wird. Das ist lehrreich, ohne belehrend zu sein, eine Verbeugung vor Land und Leuten, aber auch vor dem Blick Paul Klees auf die arabische Welt."

20. März 2010 | Kritik • film-dienst

Hans Messias findet positive Worte. "Indem auch immer wieder Ausschnitte aus Khemirs Filmen gezeigt werden, die Bruno Molls Film eine weitere zusätzliche Dimension verleihen, gelingt es, die Traditionen und Werte Tunesiens zu vermitteln – nicht dogmatisch oder gar fundamentalistisch, sondern als Bestandteil eines gemeinsamen Welt- und Menschenerbes. Obwohl sich DIE TUNISREISE scheinbar ganz auf Kunst, Kultur und Traditionen konzentriert, ist der leise und getragen komponierte Film zugleich hoch politisch."

02. März 2010 | Kritik • art-tv.ch

Laut Benny Furth bekommt der Zuschauer "einen Blick auf Tunesien zu einer Zeit, als das Land vom Tourismus noch unberührt war. Eingefangen in wunderschönen Bildern von Kameramann Matthias Kälin, zeigt Bruno Moll die arabische Welt und jene des Islams in neuer Wahrnehmung. Für Bewunderer von Klees- (und Khemirs) Bilderwelt ist der Film ein absolutes "Muss". Für den "durchschnittlichen" Kinobesucher mag der Film etwas langatmig sein, zumal ein grosser Teil der Dokumentation aus verbalen Erklärungen und abgefilmten Kleebildern besteht."

02. März 2010 | Kritik • cineman.ch

Andrea Lüthi ist durchaus angetan. "In ruhigem, beschaulichem Rhythmus lösen sich Aufnahmen tunesischer Landschaften und architektonischen Details ab, gehen über in Werke Paul Klees. Der Film fördert nicht nur das Verständnis für Klees Kunst und Gedankenwelt, sondern auch für die Hintergründe der arabischen Kultur. Und damit kann er tatsächlich einen Beitrag zur Verständigung der Kulturen leisten, wie es Bruno Molls Ziel war."

01. März 2010 | Kritik • Die Tunisreise

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Februar 2010 | Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

21. September 2007 | Kritik • Neue Züricher Zeitung

Spirituelle Luftbrücken hat Alexandra Stäheli ausgemacht. Diese "spirituellen – und durchaus fröhlich vergeistigten – Luftbrücken zwischen Nord und Süd gehören zu den schönsten Momenten von Molls Film. Der Höhenflug bricht allerdings auch hin und wieder ein, wenn ausgerechnet in diesem Film, in dem das Thema der Farbe so wichtig ist, die dazwischen montierten Ausschnitte aus Nacer Khemirs Filmen wegen technischer Mängel nur in schummrigen, fahlen Farbtönen erscheinen. Oder wenn der Erzähler Nacer Khemir – der nach eigenen Angaben im Alter von 12 Jahren in einer Klee-Ausstellung ergriffen beschlossen habe, selbst Künstler zu werden – manchmal zwischen seine weitumfassenden Gedanken unvermittelt etwas müde Allgemeinplätze streut."

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