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BEESWAX

BEESWAX

Regie Andrew Bujalski
Kinostart 25.03.2010
Genre Drama

Kritiken • BEESWAX

16. März 2010 | BEESWAX • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Birte Lüdeking versteht es der Regisseur, "unter der ruhigen und unspektakulären Oberfläche seiner Umsetzung immer wieder atmosphärisch dichte Momente von Anspannung, Unsicherheit und Misstrauen im Zusammensein seiner Figuren durchscheinen zu lassen und demonstriert wie in seinen früheren Filmen ein geschicktes Händchen für Schauspielführung. Besonders die charismatischen Zwillingsschwestern Maggie Hatcher und Tilly Hatcher erzeugen mit ihren unterschiedlichen Charakteren und Energien eine spannende Dynamik. In manchen Situationen wünscht man sich allerdings, die ständigen Ausartikulierer und Selbstreflektierer würden einfach mal die Klappe halten – wenigstens beim Küssen und nach dem Sex."

25. März 2010 | BEESWAX • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler ist überaus angetan. BEESWAX "wirkt noch immer wie die Verfilmung eines Dokumentarfilms. Das ist in seiner Widersprüchlichkeit so hochartifiziell wie realitätsnah, weil auch die Akteure beständig um die Form ringen. Etwa wenn Merrill einem haarsträubend zynischen Witz die Betroffenheit über die eigene Schlechtigkeit so umgehend wie wortreich hinterherschickt. Dem 33-jährigen Regisseur gelingt, woran Literaten so regelmäßig scheitern: den Ausdrucksnormen eines Milieus Gestalt zu geben."

25. März 2010 | BEESWAX • Kritik • Der Freitag

Matthias Dell sah einen kleinen, liebenswerten Independent-Film, der nicht nur wegen seiner Buntheit auf den Frühling einstimmt. "Es ist die aufreizende Beiläufigkeit, die den Film sympathisch macht. Anders als Selbstverortungen eines ähnlichen Milieus (gebildet, alternativ, spätjugendlich) in so genannten Berlin-Filmen, geht Beeswax jene Eitelkeit ab, die den eigenen Lebensentwurf für ein Zeichen größtmöglicher Individualität nimmt. ... Daraus erwächst durchaus ein leises Unbehagen, weil das Strahlen, das von diesem Film und seinen Farben ausgeht, begrenzt bleibt auf eine gesellschaftliche Gruppe, die im Konsens mit sich selbst lebt."

20. März 2010 | BEESWAX • Kritik • schnitt.de

Patrick Hilpisch glaubt, BEESWAX "wird sein Publikum in kleinen Programmkinos finden. Und das wird seine erfrischende Ehrlichkeit zu schätzen wissen. Und sollte Andrew Bujalski – was ihm wirklich zu gönnen ist – irgendwann der große kleine Indie-Durchbruch gelingen und BEESWAX auf Arte wiederholt werden, dann kann sich der geneigte Arthouse-Liebhaber lächelnd zurücklehnen, seine Arthouse-Liebhaberin in den Arm nehmen und sagen: "Der Bujalski, ich wußte damals schon, das wird mal ein ganz Großer!""

16. März 2010 | BEESWAX • Kritik • film-dienst

Julia Teichmann ist begeistert. "So naturalistisch sich der Film als Lebensausschnitt, als intime Beobachtung präsentiert, so sehr ist seine Beiläufigkeit komponiert und wird seine Gemachtheit immer wieder betont. Maggie Hatcher, die Lauren spielt, wurde laut Andrew Bujalski von Chantal Akerman entdeckt, als diese ihn bei der Besetzung seines Abschlussfilms beriet. Die Zwillingsschwestern Maggie Hatcher und Tilly Hatcher sind für Beeswax ein Glücksfall; gerade die körperlichen Unterschiede zwischen den beiden sensibilisieren für die Suche nach Gemeinsamkeiten, nach kaschierten Rollenverteilungen, nach dem Wesen dieser Schwesternbeziehung."

15. Februar 2010 | BEESWAX • Kritik • filmtagebuch

"Klingt schrecklich soapig, ist es aber nicht. Beeswax' Zugang zu seiner Geschichte, die eine solche wirklich nur skizzenhaft ist, betont eher das Ephemere der jeweiligen Begegnungen und Dialoge, kein Telos subsumiert die Teile unter sich. So geschieht wenig und alles ist recht schlicht. Und doch geschieht da viel, was man - und hier ist Beeswax eben doch ganz Kinofilm und das auf 16mm - auf der Leinwand entdecken kann."

01. Februar 2010 | BEESWAX • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

10. Februar 2009 | BEESWAX • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

10. Februar 2009 | BEESWAX • Kritik • Die Tageszeitung

Hier werden Gespräche darüber geführen, welchen Status das Gespräch eigentlich gerade hat, meint Dietmar Kammerer. " Wer mit wem unter welchen Bedingungen eine Beziehung oder Partnerschaft eingeht oder abbricht - ob emotional, geschäftlich, familiär, juristisch - ist die Frage, die alle Beteiligten umtreibt. Um im Bild des Titels zu bleiben: Jeder kann sich entscheiden, wie er sein Bienenwachs einsetzt - sich gemütlich in seiner Wabe einrichten oder eine Kerze anzünden, um die andere sich versammeln. Bei Andrew Bujalski vergisst man bald, dass man im Kino ist und nicht bei Freunden zu Hause auf dem Sofa herumlümmelt."

08. Februar 2009 | BEESWAX • Kritik • perlentaucher.de

Nuscheln als Avantgarde, stellt Lukas Foerster fest. "Man kann das alles durchaus mögen: die gut ausgewählten und aufeinander abgestimmten Laiendarsteller, die ihre authentisch anmutenden und dennoch fein gedrechselten Dialoge in bester Mumblecore-Manier vortragen, die reduzierte, mehrsträngige Erzählung, die sich um den Secondhand-Laden herum konzentriert, aber sich allen dramaturgischen Zuspitzungen entzieht, die unprätentiöse Kameraarbeit. Freilich kann man am Ende nicht anders, als festzustellen, dass der Weg, den Beeswax einschlägt, doch zuallererst der Weg des geringsten Widerstands ist."

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