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DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY

DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY

Regie Carl-A. Fechner
Kinostart 18.03.2010

Kritiken • DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY

20. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • Der Spiegel

So gut sah die Energiewende noch nie aus, meint Daniel Boese. Dass der Film "dabei nicht in die Propaganda-Falle tappt und Agit-Prop produziert, liegt zum einen an den Protagonisten, die die wichtigsten Aspekte der globalen Energieproduktion für Laien verständlich machen. Selbst der SPD-Veteran Hermann Scheer nervt dabei nicht als Besserwisser, sondern glänzt als Erklärer. Zum anderen sind es der emotionale Soundtrack und die dramatischen Bilder, die den Film tragen. Fechner traut sich, das Treffen der neuseeländischen Expertin für Batterien und des dänischen Windkraft-Pioniers wie in einem Thriller zu inszenieren: schnelle Schnitte, ein Treffen an einer einsamen Kreuzung - wann sah Ökologie je so gut aus?"

19. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • Der Tagesspiegel

Hier im Kino geht es um reinen Agitprop, stellt Silvia Hallensleben fest. "Filmästhetisch wird die frohe Botschaft hochgetunt mit flatternden Vogelschwärmen im Gegenlicht und pompösen Fanfaren. Das passt zum revolutionären Anspruch, auch wenn der Revolutionsbegriff hier eher produktionstechnisch als politisch gemeint ist. Überhaupt bleibt offen, wie der für die Reise vom fossilen ins solare Zeitalter notwendige Umbau gegen die mächtigen Gegner aus der Industrie und Politik durchgesetzt werden kann. Da geht etwa Altvaters Buch deutlich weiter, aber das versteht sich auch als politische Analyse."

19. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • telepolis.de

Wer verlangt Fairness von einem Werbefilm, fragt sich Rüdiger Suchsland. "Begrenzt immerhin geht es auch um Information. Diese krankt vor allem daran, dass mögliche Einwände nicht ernsthaft diskutiert werden, und man sich deswegen darauf verlassen muss, dass man vom Film fair und ausgewogen informiert wird. Schon wahr: Wer verlangt Fairness von einem Werbefilm? Oder auch nur Information. Aber wer derart gegen die - zweifellos vorhandene - Manipulation durch die atomar-fossile Energieindustrie ins Feld zieht, sollte bestrebt sein, sich umgekehrt nicht der Spur eines entsprechenden Verdachts auszusetzen. Da waren Carl-A. Fechner und sein Team etwas gedankenlos."

18. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker fiel die Parteinahme hier ziemlich leicht. "DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY (DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY Trailer) ist konzipiert als Manifest - mit wohldosierten, eingängig inszenierten Informationen und ungemein ästhetischen Bildern. Wenn allerdings der tapfere Windradbauer über sein sturmumtostes Land blickt und sich dahinein noch die pathetisch anschwellende Musik von Natalia Dittrich mischt - dann wird es doch ein wenig zu schön, zu werbeclipschön nämlich."

18. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • Die Tageszeitung

Der Film ist leider laut Bert Rebhandl "von der guten Sache so begeistert, dass Carl-A. Fechner für die Fragen keine Zeit mehr hat, aus denen dokumentarisches Kino entstehen würde: Gibt es vielleicht auch im Zuge dieser 4. Revolution noch offene Fragen, sind einzelne Verfahren anderen vorzuziehen, muss wirklich das strombetriebene Sportfahrzeug die Mobilität der Zukunft repräsentieren? Politische Öffentlichkeit beginnt dort, wo pauschale Euphorie der Konzentration auf konkrete Umsetzung weicht. Carl-A. Fechner verkauft pauschale Euphorie in Form einer PR-Ästhetik, die blind ist für die Politik der Energieversorgung."

17. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • br.online

Kirsten Liese hat kuriose Entdeckungen gemacht. "Wer hätte gedacht, dass sich sogar Leinwandstars wie Arnold Schwarzenegger, George Clooney oder Matt Damon in den USA schnittige Sportwagen mit Elektro-Antrieb haben bauen lassen, deren Strom aus erneuerbaren Energien kommt? Manche Entdeckungen wirken nicht nur innovativ, sondern geradezu kurios: So wandelt etwa Matthias Willenbach, ein Unternehmer aus Rheinland-Pfalz, Speisereste in der hauseigenen Biogas-Anlage in Energie um. ... DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY (DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY Trailer) ist ein informatives, ambitioniertes Dokument, das aufklärt, warnt, überrascht, neugierig stimmt und nicht zuletzt den Stromverbraucher anregt, über Alternativen nachzudenken."

15. März 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • film-dienst

Reinhard Lüke erkennt einen Widerspruch. "Filmisch setzt die Dokumentation überraschenderweise auf Hochglanzästhetik. Neben imposanten Helikopter-Flügen über das nächtliche Los Angeles oder den tropischen Regenwald werden immer wieder Windräder oder große Areale mit Sonnenkollektoren im Sonnenuntergang in Szene gesetzt, als handle es sich bei diesen Installationen nicht um notwendige Übel, sondern geradezu um Landschaftsverschönerungen. Was den vor allem durch Sponsoren aus der Umweltbranche finanzierten Film, der auf einen Kommentar verzichtet, aber mit Schrifttafeln arbeitet, um seine Thesen zu belegen, letztlich unersprießlich macht, ist der Umstand, dass alle Protagonisten hier lediglich als Träger ihrer fraglos untadeligen Überzeugungen in Erscheinung treten."

20. Februar 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • programmkino.de

Schnell hat Michael Meyns "sich in der Komplexität der Materie verloren. Oder man macht es wie Carl-A. Fechner und lässt bei auf einen Alibi-Gegner nur solche Menschen zu Wort kommen, die der eigenen Position das Wort reden. Doch dann wirkt ein Film wie DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY (DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY Trailer) all zu schnell wie ein unverhohlener Werbefilm der Alternativenergie-Industrie. Und die hat zwar ohne Frage löbliche Interessen und trägt sicherlich mehr zum Umweltschutz bei als die Ölindustrie, aber letztendlich ist auch sie eine Industrie, die genauso wie die so schnell verfemte Ölindustrie nicht ausschließlich altruistische Ziele verfolgt, sondern auch ein Teil des Kapitalismus ist."

20. Februar 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • programmkino.de

Der Film ist laut Thomas Engel Unterrichtung, Mahnung, Warnung und natürlich auch Pamphlet. Auf jeden Fall bedenkens- und beherzigenswert. "Eine Menge von Daten wird zur Verfügung gestellt: über die Riesengewinne der Öl- und Energiewirtschaft (z.B. Exxon im Jahre 2008) sowie darüber, wie vielen Millionen Menschen, die absolut keinen Zugang zur Elektrizität haben, geholfen werden könnte, wenn die Ressourcen gerechter verteilt wären."

02. Februar 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • Die 4. Revolution

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Februar 2010 | DIE 4. REVOLUTION - ENERGY AUTONOMY • Kritik • filmz.de

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