Inhalt • EXIT THROUGH THE GIFT SHOP
"Ein Film über einen Mann, der versucht hat, einen Film über mich zu drehen", so beschreibt Banksy seinen ersten Spielfilm. Der britische Graffitikünstler ist für seine längst zu Ikonen gewordene Straßenkunst berühmt und streng darauf bedacht, seine Identität geheim zu halten, um einer möglichen Strafverfolgung zu entgehen. Darum überrascht es auch nicht, dass er nicht bereit war, sich von einem exzentrischen französischen Ladenbesitzer namens Thierry Guetta filmen zu lassen.
Crew • EXIT THROUGH THE GIFT SHOP
Regie: Bansky
Verleih/Copyright: Alamode Film, München
Kritik • EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • 04. Oktober 2010 • filmgazette
Harald Mühlbeyer "kann nicht recht schlau werden aus dem Film: um deutliche Satire zu sein, sind die Gags – ein tollpatschiger Thierry – zu subtil, zu plausibel eingebaut. Um eine echte Geschichte zu erzählen, ist es auf die Dauer von 87 Minuten etwas langweilig. Immerhin: die unaufgelöste Multivalenz, die Unauflöslichkeit der wahren Intentionen des Films, verhindert genau dies. Und: den Einblick in die Street-Art-Subkultur und die Dokumentation vieler Kunstwerke – deren Lebenszeit ja nur wenige Stunden bis zu ihrer amtlichen Entfernung dauert –, diesen primären Anspruch des Films erfüllt EXIT THROUGH THE GIFT SHOP (
) ganz eindeutig."