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EXIT THROUGH THE GIFT SHOP

EXIT THROUGH THE GIFT SHOP

Regie Bansky
Kinostart 21.10.2010
Genre Drama

Kritiken • EXIT THROUGH THE GIFT SHOP

16. September 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke stellt fest: "Die letze große Ironie des Films tritt zutage, wenn auch Thierrys vorerst nur für den Eigengebrauch hergestellten Videoschnipsel verwertbar geworden sind: als EXIT THROUGH THE GIFT SHOP (EXIT THROUGH THE GIFT SHOP Trailer). Banksys Film ist zu einem Produkt geworden, das in den Kinos dieser Welt ausgestellt wird, und damit zu einem Resultat der Entwicklung, die er zeigt. Scheinbar autonome Kunst muss schon dadurch an Autonomie verlieren, dass sie nur über bestimmte Mechanismen der Vermittlung öffentlich werden kann. Und vielleicht auch deshalb, weil es wirkliche Autonomie im Zeitalter des "Copy-and-Paste" nicht mehr geben kann."

21. Oktober 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • kultiversum.de

Für Sophie Diesselhorst ist der Film "jedem Fall ein oft brüllend komischer, kluger Kommentar zu dem Hype, der seit Banksy um die Straßenkunst gemacht wird, dazu, dass Werke, die für die Straße und für einen bestimmten Kontext geschaffen worden sind, mittlerweile für viel Geld in großen Auktionshäusern versteigert werden und so das ursprüngliche Anliegen der street artists - die Rückeroberung des kommerzialisierten Stadtraums - zunehmend aus dem Fokus gerät."

18. Oktober 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • schnitt.de

Philip Gritzka findet den Film unterhaltsam. "Nimmt man EXIT THROUGH THE GIFT SHOP (EXIT THROUGH THE GIFT SHOP Trailer) für bare Münze, dann verbirgt sich hinter der geschilderten Assimilation der Street-Art durch den Kunstmarkt gerade einmal eine oberflächliche Dekonstruktion der kommerziellen Mechanismen des Kulturbetriebs. Doch Banksy (wie viele seiner Kolle-gen inzwischen selbst millionenschwer) ist zu gewitzt für solche einfachen Antworten. Gleich seinen sonstigen Arbeiten und Aktionen, ist auch sein filmisches Debüt formal von einem geschickt-ironischen Spiel mit Wahrnehmungsgewohnheiten bestimmt."

04. Oktober 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • filmgazette

Harald Mühlbeyer "kann nicht recht schlau werden aus dem Film: um deutliche Satire zu sein, sind die Gags – ein tollpatschiger Thierry – zu subtil, zu plausibel eingebaut. Um eine echte Geschichte zu erzählen, ist es auf die Dauer von 87 Minuten etwas langweilig. Immerhin: die unaufgelöste Multivalenz, die Unauflöslichkeit der wahren Intentionen des Films, verhindert genau dies. Und: den Einblick in die Street-Art-Subkultur und die Dokumentation vieler Kunstwerke – deren Lebenszeit ja nur wenige Stunden bis zu ihrer amtlichen Entfernung dauert –, diesen primären Anspruch des Films erfüllt EXIT THROUGH THE GIFT SHOP (EXIT THROUGH THE GIFT SHOP Trailer) ganz eindeutig."

01. Juni 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • Banksy - Exit Through the Gift Shop

Überblick zum Film auf moviepilot.de

16. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • festivalblog

Steffen Wagner sah einen Film darüber, wie Hype funktioniert oder auch wie Street Art domestiziert wird. "Banksy hat einen amüsanten, harmlosen, etwas langweiligen und vor allem formal erstaunlich konventionellen Film gemacht, den die Berlinale allen Ernstes als "Experimentalfilm" ankündigt."

15. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke sah einen typischen Banksy. "Während der Film sein ursprüngliches Ziel – die Dokumentation einer flüchtigen Kunst – auch noch miterledigt, streift er die Grundlagen: Wie wird man Künstler? Wer entscheidet darüber? Wie "wahr" sind Dokumentationen? Und: ist Thierry verrückt? Keine Fragen, die nicht schon mal gestellt wurden. Aber wohl noch nie auf derart raffinierte und unterhaltsame Weise. Ist das wirklich alles Zufall? Oder ein geniales Konzept? Nur Banksy kennt die Antwort."

15. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • kultiversum.de

Fans des Subversiven kommen auf ihre Kosten, meint Sophie Diesselhorst. Dies ist "in jedem Fall ein oft brüllend komischer, kluger Kommentar zu dem Hype, der seit Banksy um die Straßenkunst gemacht wird, dazu, dass Werke, die für die Straße und für einen bestimmten Kontext geschaffen worden sind, mittlerweile für viel Geld in großen Auktionshäusern versteigert werden und so das ursprüngliche Anliegen der street-artists zunehmend aus dem Fokus gerät."

15. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • sennhauser.ch

"Der Film läuft unter dem Label "Experimentalfilm". Das ist aber Exit Through The Gift Shop überhaupt nicht. Banksy beschreibt seinen Film selber als "einen Film über einen Mann, der versucht hat, einen Film über mich zu drehen". Tatsächlich ist Exit Through The Gift Shop eine ungeheuer witzige, sehr unterhaltsame und freche Abrechnung mit dem schrägen Franzosen Thierry Guetta. ... Der Film ist nicht nur ironisches Porträt des schrägen französischen Kleiderverkäufers, der zum gefeierten Shooting Star der Kunstszene wird (sehr zum Missfallen der "echten", authentischen Street Art-Künstler), er ist auch eine Dokumentation der Geschichte der Street Art und ihrer wichtigsten Vertreter wie Space Invader, Obey etc. Und er macht wirklich viel Spass."

15. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker sah eine völlig uneitle Dokumentation im sarkastischen Ton.

15. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • perlentaucher.de

Total kommensurabel nennt Ekkehard Knörer den Film. "Möglicherweise ist die Unklarheit zwischen Mocku- und Documentary ein bisschen die Pointe des Films. "Möglicherweise" deshalb, weil man an keiner Stelle den Eindruck gewinnt, dass EXIT THROUGH THE GIFT SHOP (EXIT THROUGH THE GIFT SHOP Trailer) da irgendwas im Ernst oder im Scherz wirklich zuende denkt. ... Was er tut, ist frech, aber total kommensurabel. Lustig dabei, nicht unintelligent. Spaßkunst für Spaßgesellschaften, die auf nichts so sehr abfahren wie einen freundlichen Hofnarren, der harmlosen Scherz mit ihrem Begriff von der Kunst treibt. In Wahrheit folgt aus allem, was Banksy tut, eher wenig. Und auch dieser Film ist in seinen Ausweichbewegungen nur bedingt interessant."

15. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • Der Spiegel

Superkünstler Banksy nimmt sehr clever den eigenen Ruhm auf die Schippe, merkt Wolfgang Höbel an. Der Film "ist ganz sicher keine Enthüllung über den Kunstbetrieb. Er deckt nichts auf. Er ist ein verrückter, böser, lustiger Wirbel von Zeichen und Bedeutungen wie der Kunstbetrieb selber. Der Clou an Banksys oft wunderbar komischem Film ist, dass er uns Zuschauer mit einer Menge kaum zu klärender Fragen zurücklässt. Fragen nach der Kunst, nach dem Kino, nach einem Ausnahme-Ereignis in einem Berlinale-Wettbewerb, über das man sich stundenlang alles mögliche heiß diskutieren kann: die Köpfe zum Beispiel und die rasenden Herzen."

01. Februar 2010 | EXIT THROUGH THE GIFT SHOP • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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