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SON OF BABYLON

SON OF BABYLON

Regie Mohamed Al-Daradji
Kinostart 2009
Genre Drama, Road Movie

Kritiken • SON OF BABYLON

20. Februar 2010 | SON OF BABYLON • Kritik • Begründung der Jury

"SON OF BABYLON ist ein einfühlsames Road Movie, das mit bewegenden Bildern und Situationen die Suche nach Heilung in einem durch Krieg und Schreckensherrschaft zerstörten Land zeigt. Trotz der tragischen Umstände hat der Film Humor und Leichtigkeit, er weckt Mitgefühl und die Hoffnung auf Versöhnung im Irak."

19. Februar 2010 | SON OF BABYLON • Kritik • tagesblick

"Am Anfang des Filmes erlebt man die Filmfigur von Shezada Hussen als herbe, verschrobene Hinterwäldlerin, durch die Sprachbarriere eine Fremde im eigenen Land. Dann entfaltet sich diese Figur, zeigt Würde, Weisheit und wahre tragische Größe. Ihr Leid ist das Leid vieler irakischer Mütter. In ihrem Schicksal manifestiert sich letztendlich das Leid von Sodatenmüttern auf der ganzen Welt und durch alle Zeiten. Noch lange nach dem Ende des Films sieht man Hussens markantes Gesicht und hört die verzweifelte Stimme, mit der sie nach ihrem toten Sohn ruft. Eine Stimme, die anklagt und gehört werden will."

17. Februar 2010 | SON OF BABYLON • Kritik • Neues Deutschland

Die Botschaft des irakischen Regisseurs gilt laut Angelika Kettelhack "in seinem Heimatland den um die Macht streitenden Parteien: Begrabt die Toten und die Feindschaft, sagt sein Film. ... Nur einmal lässt er Raum für eine virulente politische Auseinandersetzung, als er, mitten im scheinbaren Frieden, eine amerikanische Militärpatrouille Angst und Schrecken verbreiten lässt. Es mag sein, dass der Regisseur sich von seinem eigenen Erlebnis hat inspirieren lassen. Denn während der Dreharbeiten zu einem anderen Film wurden er und sein Team zuerst von bewaffneten sunnitischen Milizen verfolgt, um wenig später von US-Soldaten unter dem Vorwand, sie würden der Al Qaida angehören, für Tage inhaftiert zu werden."

13. Februar 2010 | SON OF BABYLON • Kritik • perlentaucher.de

Anja Seeliger sah ein "kleines Wunder. Kein bebender Entwicklungshilfebericht, sondern ein wunderbarer, quasi neorealistischer Film über ein zerstörtes Land ... Man sieht die Landschaft des Irak, wie man sie im Fernsehen nie sieht. Endlose weite Geröllwüste. Hier wächst kaum ein Baum. Alles ist staubig. Die Menschen in ihren graubraunen und schwarzen Kleidern fügen sich nahtlos ein in diese triste Landschaft. Die einzigen Farbkleckse sind die rote Baseballmütze des kleinen Zigarettenverkäufers und der rote Pick-Up, in dem die beiden ein Stück mitgenommen werden."

01. Februar 2010 | SON OF BABYLON • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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