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DAVID WANTS TO FLY

DAVID WANTS TO FLY

Regie David Sieveking
Kinostart 2010

Kritiken • DAVID WANTS TO FLY

06. Mai 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • schnitt.de

Jakob Stählin bewundert die tiefen Einblicke in die unbekannte Bewegung der Transzendentalen Meditation, welche "nicht nur das friedliche herunterplappern eines Mantras beinhaltet, sondern ein klarer Kult um die Bewegung gesponnen wurde. Mit wunderbar naivem Sendung mit der Maus-Charme heftet sich das Filmteam an jede Information, wird alsbald von der sich immer mehr als geldmachende Sekte entpuppenden Organisation von allen Veranstaltungen verbannt, doch die Kamera hat bereits genug Material aufgezeichnet, um einen äußerst intimen Einblick in die Interna der selbsternannten Gurus und Rajas zu geben."

06. Mai 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler sieht das Gleichgwicht zwischen Skepsis und Neutralität gewahrt: "Wie man diese Dinge zu werten hat, überlässt er dem Zuschauer. Ihm selbst, angesäuert vom Gift des Skeptizismus wie wir alle, bleibt neben dem Zweifel ein gesteigertes Bedürfnis nach Spiritualität."

06. Mai 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Die Tageszeitung

Für Bert Rebhandl ist DAVID WANTS TO FLY (DAVID WANTS TO FLY Trailer) ein "Film, der sich bei all dem Humbug den Anfang aller Philosophie nicht verderben lässt. David Wants to Fly (David Wants to Fly Trailer) lehrt das Staunen darüber, wie weit der Hunger nach Sinn die Menschen im Westen gehen lässt."

06. Mai 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist DAVID WANTS TO FLY (DAVID WANTS TO FLY Trailer) vor allem auch eine Selbstinszenierung des Regisseurs: "Ein Millionär klagt über verplempertes Spendengeld, eine ehemalige Geliebte des verstorbenen Maharishi darüber, dass der schließlich einer Jüngeren den Vorzug gab. Insgesamt erfährt man sehr wenig über die Organisation und noch weniger über das Meditieren. Sieveking ärgert sich darüber, dass er sein persönliches Mantra, das ihm in einer kostspieligen Meditations-Einführung weihevoll verliehen wurde, auch in einem Buch hätte finden können."

29. April 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • filmsprung.ch

Thomas Hunziker irritiert leiglich die zentrale Stellung des Regisseurs: "Ein Guru erklärt ihm unterwegs auch, dass ein wirklicher Guru sein Wissen nicht verkaufen, sondern nur teilen kann. Durch die vorbehaltlose Herangehensweise ist das Werk von Sieveking gleichzeitig ein erheiterndes Beispiel einer Selbstfindung wie auch eine eindrückliche Warnung vor geldsüchtigen Scharlatanen."

26. April 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Film-Dienst

Wolfgang Hamdorf schätzt das Gleichgewicht aus Rücksicht und Aufklärungungsbestreben: "Der Film zeigt diese Entwicklung ohne Polemik. Sieveking will keinen Kreuzzug, sondern bewahrt bei allem Sarkasmus einen vorsichtigen Respekt vor religiösen Gefühlen und spirituellen Bedürfnissen. Das Resultat der vier Jahre langen Dreharbeiten hat wenig mit dem geheimnisvollen Stil David Lynchs zu tun, sondern erinnert mehr an die Herangehensweise von Michael Moore: Auch David Sieveking ist immer präsent und steht in guten und schlechten Momenten vor der Kamera. Dieser vielschichtige, sehr kurzweilige Dokumentarfilm betritt den Supermarkt spiritueller Illusionen mit einem scharfen Blick dafür, wie sich in einer religiösen Bewegung sehr schnell starre Dogmen und Hierarchien bilden, die sich als unvereinbar mit jeder Form von Neugierde, Humor und kritischem Geist erweisen."

01. April 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns ist angetan. "Es ist dieser dezent ironische Blick auf die von Anfang an etwas befremdlich anmutende Welt der Transzendentalen Meditation, die DAVID WANTS TO FLY (DAVID WANTS TO FLY Trailer) zu einem sehenswerten Film macht. David Sieveking nimmt weder sich selbst zu ernst noch sein Thema, ohne die durchaus fragwürdigen Machenschaften der Organisation zu banalisieren. Und so hat seine Begeisterung für David Lynch schließlich doch zum erstrebten Ziel geführt: Zwar kein surreal-verworrenes Rätselspiel, aber eine interessante Dokumentation."

01. April 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel "hatte gemerkt, dass der deutsche Filmemacher investigativ vorging und manches entdeckte – beispielsweise auch die (offenbar fehlende) Legitimation Maharishis. TM scheint gar mit einer Klage gedroht zu haben. David Sievekings Dokumentarfilm – in dem übrigens auch seine Liebesbeziehung mit eine Rolle spielt – ist aussagekräftig, erstaunlich, Unbekanntes hervorzaubernd, formal gut gemacht, für Interessierte ein Gewinn."

20. März 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • filmsprung.ch

"Wie vertieft sich David Sieveking mit dem Thema auseinandergesetzt hat, zeigen nicht nur seine vielen Gespräche mit ehemaligen Mitgliedern der Sekte, sondern vor allem auch seine beschwerliche Reise an die Quelle des Ganges. Dort trifft David Sieveking auf wirklich spirituelle Menschen. Ein Guru erklärt ihm unterwegs auch, dass ein wirklicher Guru sein Wissen nicht verkaufen, sondern nur teilen kann. Durch die vorbehaltlose Herangehensweise ist das Werk von David Sieveking gleichzeitig ein erheiterndes Beispiel einer Selbstfindung wie auch eine eindrückliche Warnung vor geldsüchtigen Scharlatanen."

01. März 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • David want to fly

Überblick zum Film auf moviepilot.de

16. Februar 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Berlinale im Dialog

Mara Klein beschreibt die Hintergründe des Films. "Als Regisseur David Sieveking seinem Idol David Lynch und dessen Begeisterung für transzendentale Meditation (TM) nachging, schwebte ihm noch nicht vor, wohin die dokumentarische Reise gehen würde."

12. Februar 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler ist begeistert. "In Indien und den USA findet David Sieveking Belege für ein höchst zweifelhaftes Geschäftsgebaren, trifft psychisch und finanziell geschädigte Aussteiger. Eine indische "Hauptstadt des Weltfriedens" entpuppt sich als lupenreine Investitionsruine. Am Ende hält David Sieveking nicht nur die heikle Balance zwischen spirituellem Verständnis und profanem Wissensdurst; er hat sich auch den Unmut David Lynchs und eine Klagedrohung von TM zugezogen. Vor allem jedoch gibt sein subjektiver Einsatz jedem Gelegenheit, sich selbst eine Meinung zu bilden."

01. Februar 2010 | DAVID WANTS TO FLY • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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