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SEX & DRUGS & ROCK & ROLL

SEX & DRUGS & ROCK & ROLL

Regie Mat Whitecross
Kinostart 2010
Genre Drama, Biopic

Inhalt • SEX & DRUGS & ROCK & ROLL

"Sex & Drugs & Rock 'n' Roll!" Das ist, seitdem der britische Sänger und Musiker Ian Dury (1942–2000) einen Hit mit dem gleichnamigen Song landete, eine stehende Redewendung geworden – nicht nur im Englischen, sondern weltweit. Nicht allein wegen dieser Platte gilt Ian Dury als einer der einflussreichsten und originellsten britischen Singer/Songwriter der letzten 30 Jahre.

Musikalisch wie ästhetisch war er ein absoluter Trendsetter. Er beeinflusste Bands wie The Clash, The Pretenders und die Sex Pistols; er tourte mit Elvis Costello und mit Lou Reed durch die USA. Sein Debütalbum "New Boots and Panties!!", das 1977 erschien, war ein Millionenseller; das Cover, das Ian Dury mit seinem kleinen Sohn Baxter vor einer Ladenauslage zeigt, gilt noch heute als eines der brillantesten LP-Cover aller Zeiten.

Das Artwork zur Platte stammte von Peter Blake, der schon mit den Beatles und The Who zusammengearbeitet hatte. Ian Dury hatte bei ihm an der Royal Academy Malerei studiert. Was er bei ihm lernte, floss unmittelbar in die Punk- und New-Wave-Ästhetik der späten 70er Jahre ein. Dass Ian Dury zu einem ihrer witzigsten und eigenwilligsten Vertreter wurde, hatte Gründe in seiner Biografie, die der Spielfilm von Mat Whitecross penibel rekonstruiert.

Ian Dury erkrankte als Kind lebensgefährlich an Polio. Seither litt er an einer Behinderung, die ihn dazu zwang, am Stock zu gehen. Auch veranlasste sie ihn schon früh dazu, eine Kämpfernatur zu entwickeln. Und nicht zuletzt ihr verdankte der "Spasticus Autisticus" (wie sich in einem seiner Songs selbstironisch nannte) seine unvergleichliche Karriere ...

Copyright: Berlinale

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