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PINK TAXI

PINK TAXI

Regie Uli Gaulke
Kinostart 04.03.2010

Inhalt • PINK TAXI

Moskau im Jahr 2007 - das ist eine der schnellsten, teuersten, gefährlichsten und zugleich faszinierendsten Städte der Welt. Es ist ein Moloch von Erfolgreichen, Megareichen, Verbrechern, Enthusiasten, Goldgräbern, Armen, Träumern, Künstlern in verschiedensten Farben und Lautstärken, Gerüchen und Tönen.

Die Moskauer lieben die Schnelligkeit, als ob sie fortwährend vor etwas fliehen, was ihnen im Nacken sitzt. Sie suchen aber auch nach Geborgenheit, Wärme und Zuneigung im Strudel der Dahintreibenden. Und genau auf dieses Gefühl gründet sich das Geschäftsmodell von Olga Fomina. Sie führt das erste Taxiunternehmen Moskaus, das ausschließlich Frauen chauffiert und von Frauen betrieben wird.

Täglich kutschieren Olga und ihre über neunzehn Mitarbeiterinnen junge und alte Frauen verschiedenster gesellschaftlicher Schichten mit ihren pinkfarbenen Taxis durch den Moskauer Verkehr. Sie fahren in die Stadt zum Shopping, holen die Kinder berufstätiger Mütter von der Schule ab, transportieren Mutter und Kind von der Entbindungsklinik nach Hause, geben Fahrunterricht im chaotischen Moskauer Stadtverkehr, reparieren die Autos ihrer Kundinnen und bringen die Frauen nach durchfeierten Nächten sicher wieder nach Hause.

Die Taxifahrerinnen sind Frauen Mitte/Ende dreißig. Viele von ihnen sind geschieden und waren bis vor kurzem arbeitslos. Sie alle bringen ein gehöriges Maß Lebenserfahrung, Toleranz und Geselligkeit mit. Sowohl ihre Geschichten als auch ihr geselliges Talent, die Kundschaft in Gespräche über Gott und die Welt, über Liebe, Männer, Politik, Familie und Beruf, neue Moden und alte Leidenschaften, Träume, Sehnsüchte, Probleme und Traurigkeiten zu verwickeln, machen sie zu Schlüsselfiguren dieses Films. Der Film begleitet sie und ihre Kundschaft in die Pink Taxis durch den Moskauer Straßenverkehr.

Mit den Pink Taxis durchstreift der Film die Stadt, hangelt sich an den Lebensadern und Lebensgeschichten entlang, tastet sich an den Rhythmus, den Herzschlag der Stadt heran und beschreibt ein Leben und Überleben in diesem Schmelztiegel aus Kommerz, Armut, Glücksrittertum, Verschwendung und Hoffnungslosigkeit. In den pinkfarbenen Autos wird gelacht und gelitten, diskutiert und gestritten, und mit jedem gefahrenen Kilometer dringt der Film tiefer in die Seele der russischen Frau von heute und damit auch in die heutige russische Gesellschaft ein.

Copyright: Flying Moon

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