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WIEGENLIEDER

WIEGENLIEDER

Regie Johann Feindt
Tamara Trampe
Kinostart 25.02.2010

Kritiken • WIEGENLIEDER

15. Februar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler fehlt in WIEGENLIEDER ein echtes Thema, dafür bietet er aber viel Meinung. "Am gelungensten erscheint noch die Postproduktion des Films, seine nachträgliche Formung. Die Montage ist nicht ohne Charme, hier wird die Idee des Musikalischen durchaus effektvoll transportiert: visuelle Leitmotive, freie Wechsel zwischen den Episoden und gelegentliche fast abstrakte Abschnitte funktionieren ziemlich gut. Doch dann gibt es auch abrupte Gegenüberstellungen, oftmals wird eine Szene durch die folgende ironisch kommentiert, sodass man spürt, wie hier im Nachhinein genau der Sinnzusammenhang gestiftet werden sollte, der dem Projekt von Beginn an abging."

22. Februar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • Deutschlandradio

Laut Robert Brammer werden hier "viele Einzelgespräche assoziativ aneinander gereiht. Die beiden Filmemacher montieren Aussagen über Kindheit oder Heimatlosigkeit mit Berliner Stadtansichten. Ihr Filmessay setzt sich zusammen aus Geräuschen und Erinnerungssplittern, aus Wolkenbildern und Häuserfassaden, aus Stadtansichten und Liedtexten, aus Farbspielen im Regen und aus Momenten des Innehaltens."

16. Februar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • perlentaucher.de

Vielleicht hätte sich die Regisseurin einfach darauf beschränken sollen, ein paar Menschen weniger zu porträtieren, kommentiert Anna Steinbauer. "Der rote Faden des Filmes soll wohl das Wiegenlied selbst sein, dass zunächst einzelne Menschen singen und als Höhepunkt in einer äußerst kitschigen Szene von einem Gospelchor vorgetragen wird. In diesem wirken übrigens auch der trockener Alkoholiker und andere schräge Gestalten mit. Singen als Bewältigung? Der pseudo-psychologisierende Unterton geht einem auf die Nerven. Nicht alle, die kein Wiegenlied singen können, haben ein schlimmes Kindheitstrauma hinter sich."

15. Februar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald kritisiert die Regisseurin. "Sie treibt und bevormundet die Menschen vor der Kamera, ungeduldig und ohne Gespür für die jeweiligen Gefühlslagen, mit denen sie es zu tun hat. Dass trotzdem eindringliche Szenen zustande gekommen sind, mag am unbedingten Selbstdarstellungswillen der Interviewten liegen. Drumherum gibt es Berlin-Bilder: bunt, fröhlich und romantisch, schäbig, rau und schmutzig – wie es dem Arm-aber-sexy-Mythos der Stadt entspricht."

02. Februar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • film-dienst.de

WIEGENLIEDER bietet wenig mehr als ethnographischen Mini-Einblicken in die Kultur der Schlafweise, urteilt Katharina Zeckau. "Interessant wird der Film meist dann, wenn in kurzen Schlaglichtern namenlos bleibende Berliner aus aller Herren Länder „ihre“ Wiegenlieder vortragen, die etwas über das jeweilige Herkunftsgebiet erzählen – etwa das erschütternde, offenbar aus Afrika stammende Lied „Mein Kind, mein liebes Kind, ich halte dich fest. Wenn du nicht stirbst, kaufe ich dir ein Kleid, wenn du nicht stirbst, kaufe ich dir Schuhe, wenn du nicht stirbst, kaufe ich dir Schmuck.“ Schade, dass sich der Film nicht stärker in diese Richtung auf Spurensuche begeben hat."

01. Februar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • Berlinale.de

Datenblatt zum Film.

01. Januar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Januar 2010 | WIEGENLIEDER • Kritik • Wiegenlieder

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