| Regie | Brad Peyton |
| Kinostart | 12.08.2010 |
Sascha Rettig sah eine Bond-Persiflage. "Was für ein jüngeres Publikum wohl noch ganz spaßig sein könnte, wirkt auf Erwachsene recht ausgelutscht: Die persiflierenden Ideen dieser x-ten Bondvariation sind so uninspiriert wie die lahmenden Sprüche und mauen Ironien, die sich vor allem zum Finale mit hochpoliertem High-Tech-Effekt-Rambazamba verbinden."
"Die Kleinen müssen sich nicht zwischen Schnurr und Wuff entscheiden: eine Katzenagentin kämpft Seite an Seite mit den Hundegeheimdienstlern, um eine superschurkische Artgenossin zu besiegen. Die Tricks sind eleganter geworden, der Kamerablick auf die Tiere erfasst nun sehr viel besser den Charme von deren Gesichtern. Und die Filmzitatwitze für Erwachsene sind - Hunde, jetzt bitte nicht aufregen - sehr viel ausgefuchster."
"CATS & DOGS: DIE RACHE DER KITTY KAHLOHR (
) ist anspruchsloses Familienkino. Für Familien mit Kindern im Schulalter gibt es sicher schlechtere Arten, einen lustigen Familiennachmittag zu erleben. Wenn möglich, sollte man sich den Streifen in 3D anschauen, was die gelungenen Effekte und Aufnahmen zusätzlich betont und dadurch auch über die eine oder andere Schwäche im Inhalt hinwegtäuscht."
"Der Film spielt humorvoll mit dem Kontrast zwischen dem harmlosen Aussehen der Haustiere und deren beachtlichen Fähigkeiten als Actionhelden. Die vielen Sprünge, Fahrten, Flüge und Stürze entsprechen der Dramaturgie eines 3D-Films. Aber auch wenn es immer aufregend zugeht und eine Katze sogar für so gefährlich gilt, dass sie wie Hannibal Lekter mit einem Lederknebel gefesselt wird, passiert weder Tier noch Mensch etwas wirklich Schlimmes, sodass den Kindern der Spaß an den sprechenden Tieren nicht durch Brutalitäten verdorben werden dürfte."
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