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A NIGHTMARE ON ELM STREET

A NIGHTMARE ON ELM STREET

Regie Samuel Bayer
Kinostart 20.05.2010
Genre Horrorfilm

Kritiken • A NIGHTMARE ON ELM STREET

15. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Lena Kettner ist enttäuscht. "Statt beispielsweise die Handlung psychologisch zu durchdringen und die Motive für Freddys sexuelle Störung zu hinterfragen, setzt der Film auf billige Effekte und ein sich wiederholendes Tötungsschema, das für mäßige Spannung sorgt. Während die jugendlichen Opfer dieses cineastischen Albtraums im Schlaf ihr Leben lassen müssen, ist dem Zuschauer das Einnicken während dieses Films erlaubt, der erhebliche Mühe hat, einen über die vollen eineinhalb Stunden wach, geschweige denn bei Laune zu halten."

20. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • Berliner Zeitung

Thomas Klein kann dem Aufguss nicht viel abgewinnen. "Die treibende Kraft ist nicht Respekt, sondern marktwirtschaftliches Kalkül, denn die Schlüssel-Reize der Vorlage - die Entfremdung der Teenager, der makabre Humor - scheinen den Filmemachern 2010 eher egal zu sein. Übrig bleibt banaler Kino-Grusel: Anonyme, attraktive Vertreter und Vertreterinnen der Generation iPod tauchen auf, werden kurz hysterisch und dann abgemurkst, Eltern, Polizei und Klassenkameraden schauen dabei irritiert und untätig zu. Und Freddy Krueger, ehemals gut gelaunter Sadist mit Hang zu sinistren Spielchen, wird hier seines düstren Charmes beraubt."

20. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • schnitt.de

Dieses Remake hätte schlimmer sein können, ist aber von der Reihe der verpaßten Chancen des Genres eine der offensichtlichsten, findet Carsten Tritt. Es ist aber "zu beachten, daß der doch augenscheinlich sehr in Hinblick auf die heutige Teenagergeneration produzierte A NIGHTMARE ON ELM STREET (A NIGHTMARE ON ELM STREET Trailer) zumindest für diese Zielgruppe nicht ganz ohne Wert sein mag. So sind, wenn auch sehr schulbuchmäßig, inszenatorische Grundlagen vorhanden, so daß der Film Zuschauern, die diesen noch nicht als reinen Neuaufguß wahrnehmen, eine wertvolle Einführung geben und damit zumindest einen Zweck als "Peter und der Wolf" für 16- bis 20jährige junge Horrorfreunde erfüllen mag. "

20. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • filmring.at

"Die Story plätschert großteils nur so dahin und rettet sich von einem Schockmoment zum Nächsten. Atmosphärisch ist das alles ein gutes Stück unter dem Original anzusiedeln, vor allem da das Remake strukturell doch recht brüchig wirkt und keine konsistente Welt vermittelt. Aber man muss auch sagen, dass die Reihe schon deutlich schlechtere Filme hervorgebracht hat. Somit gibt es für das Remake zwar keine direkte Empfehlung, aber im Vergleich zu den vorigen Produktionen verdient sich Platinum Dunes doch ein Schulterklopfen."

19. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • manifest.de

Lutz Granert entdeckt "Zugeständnissen an das Publikum des 21. Jahrhunderts wären. Da wird aus den wohl dosierten Horroralpträumen des auch an ruhigen Passagen nicht armen Originals eine laute, düstere und beinahe pausenlose Achterbahnfahrt surrealistischer Szenen und aus dem Kindermörder Freddy Krueger wird ein Pädophiler, der im schwummrigen Geheimzimmer Kinder missbraucht."

19. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • Der Spiegel

Statt handfestem Horror gibt es schmierige Sozialkritik, kritisiert David Kleingers. "In der öden Neufassung könnten die Zuschauer getrost wegdämmern, gäbe es nicht Ärgernisse, die das Schlummern verhinderten. Zum einen sind da die enervierend lauten Toneffekte, die in Ermangelung echter Spannung wach halten sollen. Weit schwerer wiegt jedoch die einzige Abweichung von der ursprünglichen Erzählung, die sich Samuel Bayers Film leistet. Denn entgegen dem Original sollen die Jugendlichen nun traumatisierte Opfer sein, die bereits als Kleinkinder von dem damals noch menschlichen Fred Krueger missbraucht wurden, jedoch die Erinnerung daran verdrängt haben. An Dramatik gewinnt der Film durch diese geschmacklose Volte keineswegs"

15. Mai 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • f.lm

Jochen Werner kann dem neuen Film nicht viel abgewinnen. "Leider nämlich funktioniert seine Variation auf Freddys Geschichte als eigenständiger Film eher nicht so gut. Zwar sitzen die Schockeffekte, trotz ihrer oft durchsichtigen Inszenierung, recht gut, doch findet der Film nie zu einem eigenen Rhythmus und verfügt, das vielleicht im Vergleich zu Wes Cravens Vorlage der bedeutendste Mangel, über nur wenig Gespür für Topographie. Was von Wes Cravens Film im Gedächtnis bleibt, das sind in erster Linie die Orte des Geschehens: das alte Stahlwerk, die Einfamilienhäuser, die zu Gefängnissen werden, die surreal verformten Traumwelten."

01. März 2010 | A NIGHTMARE ON ELM STREET • Kritik • A Nightmare on Elm Street

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