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KARATE KID

KARATE KID

Regie Harald Zwart
Kinostart 22.07.2010
Genre Drama, Actionfilm

Kritiken • KARATE KID

09. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl entdeckt einige Qualitäten. "Im Stil eines klassischen Sportfilms wie ROCKY (1976) erzählt der Film von einem David-gegen-Goliath-Kampf und dem beschwerlichen Weg dorthin. Dazu gehören mit Musik untermalte Montagesequenzen, die Dre beim Training zeigen, ebenso wie ein weiser Mentor und ein bis zur Karikatur überzeichneter Bösewicht. Wenn man sich nicht auf die Glaubwürdigkeit des Films konzentriert, sondern allein auf seinen Unterhaltungswert, funktioniert KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer) auch weitgehend gut. Das Alter des Jungen bleibt allerdings ein Problem. Die ganze Geschichte ist deutlich auf einen Protagonisten im fortgeschrittenen Teenageralter zugeschnitten. Ein elfjähriger Junge wirkt in dieser Rolle, spätestens in den Kampfszenen, unfreiwillig komisch."

22. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • Der Tagesspiegel

Seinen Charme entwickelt das Remake jedoch vor allem durch die Besetzung der beiden Hauptfiguren, schreibt Martin Schwickert. "Jaden Smith, der für die Rolle eigentlich ein paar Jahre zu jung ist, entwickelt eine beachtliche Ausstrahlungskraft und trägt den Film als Identifikationsfigur vollkommen unangestrengt auf seinen schmalen Schultern. Ihm gegenüber agiert Jackie Chan als der große, alte Hase des Martial-Arts-Kinos mit unanfechtbarer Souveränität. Seine Figur ist als tragischer Held angelegt, und wer glaubt, dass Chan nur zu clownesken Kloppereien taugt, wird hier eines Besseren belehrt. Größtes Manko des durchaus unterhaltsamen Genre-Werkes ist die Länge von 140 Minuten, die gerade in einem Film, der die Fokussierung von Geist und Körper predigt, vollkommen unangebracht erscheint."

21. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • schnitt.de

Für Rebekka Hufendiek ist KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer) ebenso unterhaltsam wie der alte, aber auch mindestens so dumm wie dieser. Er schafft es "kaum einen Moment lang über einen seichten, überteuer produzierten Unterhaltungsfilm hinaus. Hollywoods Teenie-Märchen sind wohl kaum der Ort für progressive Stories und Bilder, daß aber auch im Jahre 2010 die Handlung darum kreist, daß Teenie-Mädchen als Objekte der Begierde nichts tun als zu Lady Gaga zu tanzen und Chopin auf der Geige zu spielen, während Teenie-Jungs den Teenie-Mädchen dabei zuschauen und sich um sie prügeln, bleibt dennoch enttäuschend, nervig und vor allem langweilig. Und warum überhaupt China?"

17. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • Die Presse

Regisseur Harald Zwart bläht die Neuauflage des 1980er Jahre-Überraschungshits unnötig auf, findet Markus Keuschnigg. Er "hat das Genre ebenso missverstanden wie die Slapstick-Komödie (die er mit dem humorfreien PINK PANTHER 2 entweihte): Statt sich auf das Verhältnis zwischen Dre und Mr.Han (beide hervorragend gespielt) zu konzentrieren, erzählt er hier ein wenig von der Mutter, dort ein wenig über die Familienprobleme von Dres Freundin, bläht den Film auf unendlich scheinende, vollkommen unnötige 140 Minuten auf. Wenn der entscheidende Kampf kommt, ist das dramaturgische Gerüst dieses Vollkasko-Films längst in sich zusammengebrochen."

06. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • filmring.at

Christoph Stachowetz entdeckt nichts Neues, "im Gegenteil: Es handelt sich um eine sinngetreue Kopie mit identem dramaturgischen Pathos. Überraschen können nur die Hauptcharaktere Jaden Smith und Jackie Chan, deren schauspielerische Leistungen – den Verhältnissen entsprechend – überzeugen und die vielen Klischees dieser Rocky-Version für das jugendliche Publikum erträglicher gestalten bzw. überdecken. Hätte Regisseur Harald Zwart das im Film aufkommende Zitat "Your Focus needs more Focus" beherzigt, wäre KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer) mehr als nur eine unnötige, abgestaubte Neuverfilmung mit einigen netten Sequenzen geworden."

03. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • weltexpress.de

Hugo Veit schreibt über KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer): "Als Neuverfilmung kann Harald Zwarts Film problemlos gelten. Das Handlungsprinzip ist das gleiche, nur die Kampfsportart hat sich geändert. Einziger maßgeblicher Unterschied ist, dass es diesmal nicht Jugendliche, sondern Kinder sind, die einander durch die Luft schleudern, mit Bauchschlägen niederschmettern und Kopftritte verpassen. Mama sitzt jubelnd im Publikum und ruft: "Los, Junge, du schaffst das!""

02. Juli 2010 | KARATE KID • Kritik • outnow.ch

"Mit KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer) ist Harald Zwart eine passable Neuauflage gelungen. Zwar wird man sich in einigen Jahren eher an das Original erinnern, aber man wurde auch schon schlechter unterhalten als hier. Etwas mehr Mut wäre aber wünschenswert gewesen. Am besten schaut man sich den Film mit dem Rat an, welchen Mr. Han seinem Schützling am Ende auf den Weg gibt: "Empty your mind" - bloss nicht darüber nachdenken - und sich einfach an den rührenden Szenen und an dem einen oder anderen guten Fight erfreuen."

09. Juni 2010 | KARATE KID • Kritik • manifest

Sebastian Moitzheim findet einiges Positives. "Dass KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer) trotz all dem zumindest streckenweise ordentliche Unterhaltung bietet, ist vor allem Jackie Chan zu verdanken. Komödiantisches Timing hatte dieser schon immer, doch in seiner Rolle als Mr. Han offenbart er zusätzlich eine bislang unbekannte Tiefe und Wärme. Wie Pat Morita im Original sorgt auch Jackie Chan als Mr. Han für einige unterhaltsame und lustige Szenen und wirkt anders als sein junger Co-Star äußerst sympathisch. Dank Jackie Chan, den beeindruckenden Aufnahmen von Peking und den zwar überzogenen, aber - von der erwähnten Verfolgungsszene abgesehen - ansprechend inszenierten Actionszenen hätte KARATE KID (2010) (KARATE KID (2010) Trailer) also durchaus noch solides Mainstreamkino werden können - wäre er nicht mit knapp 2,5 Stunden viel zu lang."

01. Februar 2010 | KARATE KID • Kritik • Karate Kid

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