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ANVIL!

ANVIL!

Regie Sacha Gervasi
Kinostart 11.03.2010

Kritiken • ANVIL!

24. Januar 2010 | ANVIL! • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Bewegend findet Maurice Lahde jene Momente in den Interviews, in denen der Enthusiasmus der Protagonisten selbst bricht und Wehmut und Resignation Platz macht. ANVIL! (ANVIL! Trailer) "ist ist eine Heldenverehrung ohne falschen Heroismus. Weder verbissener Durchhaltewillen noch selbstmitleidiges Klagen über die Ungerechtigkeit des Musikbusiness ist hier zu sehen – oder wenn doch, dann in erträglichen Dosen –, sondern zwei Besessene, die lieben, was sie tun, und die gar nicht anders können, als so oder so weiterzumachen. Und dabei sogar die meiste Zeit ihren Humor bewahren (wenn auch gewiss keine Selbstironie; die ist mit Heavy Metal so unvereinbar wie mit Fußball)."

11. März 2010 | ANVIL! • Kritik • Die Tageszeitung

Jan Kedves sah "eine Rehabilitationsgeschichte, und sie anzuschauen ist ein großer Spaß, denn der Film ist eine Mischung aus This is Spinal Tap, der Metallica-Doku Some Kind of Monster und The Wrestler (The Wrestler Trailer) - sprich eine Heavy-Metal-Tour-Komödie, die auch mit Elementen des Psychotherapiedramas spielt (neurotische Rocker können nur noch mithilfe eines Mediators kommunizieren) und die das Motiv des alternden Söldnerkörpers, aus dem das Letzte herausgeschunden wird, nicht außer Acht lässt. Der Unterschied zu The Wrestler (The Wrestler Trailer) besteht einzig in dem Detail, dass in ANVIL! (ANVIL! Trailer) die Familien noch intakt sind."

11. März 2010 | ANVIL! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Thomas Winkler lobt den Regisseur. Er "nimmt uns auf eine Reise in einen Traum mit, der immer wieder enttäuscht wird von arroganten Plattenfirmenmitarbeitern, unfähigen Möchtegernmanagerinnen oder schlicht vom ausbleibenden Erfolg. Doch weigern sich die Musiker aufzugeben. Gitarrist Kudlow: "Es kann nicht schlimmer werden. Und wenn es doch schlimmer wird, dann habe ich es wenigstens versucht." Kudlow und Reiner zuzusehen, wie sie versuchen, diesen Traum doch noch zu verwirklichen, das ist mal sehr komisch, mal peinigend, immer wieder tragisch und vor allem sehr bewegend. Dazu muss man noch nicht einmal Heavy Metal mögen."

11. März 2010 | ANVIL! • Kritik • Junge Welt

Frank Schäfer sah einen wunderbaren Film über die Auf- und Abstiege der ­kanadischen Metalband. "Man fiebert mit und wünscht ihnen das Happy End, aber sie bräuchten es gar nicht unbedingt. Trotzdem schön, daß es eins gibt."

11. März 2010 | ANVIL! • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh entdeckt "Kontraste: Dass die Band ihrem Kultstatus zum Trotz nie richtig durchstarten konnte, wird nach dem Film, bei aller Ehrerweisung, auch abseits üblicher Erklärungsmuster ein wenig verständlicher. Auch bei Streitigkeiten - untereinander, aber auch sehr handgreiflich mit Promotern, die die Gage nicht rausrücken wollen - blendet die Kamera nicht ab. Einfach nur ein Film über zwei Jungs, die mit Gitarren die Welt erobern, ist ANVIL! (ANVIL! Trailer) deshalb nicht: Eher passt er von seiner Mentalität her gut in unsere heutige Zeit zwischen Wirtschaftskrise und Internetboheme."

05. März 2010 | ANVIL! • Kritik • film-dienst

Frank Mehring ist durchaus angetan. "Der Kamerablick ist gnadenlos, aber nicht denunzierend. Der unerschütterliche Optimismus und die grenzenlose Naivität, mit der Lips und Robb an ihrem Lebenselixier Heavy Metal festhalten, verleihen dem Film eine faszinierende Note. Was als Pseudo-"Rockumentarfilm" anmutet, entpuppt sich als tragisch-komischer Erlebnisbericht. ANVIL! (ANVIL! Trailer) erzählt eindringlich von der Spielsucht und dem Versuch, im harten Musikbusiness und im Wettlauf mit dem Älterwerden das Blatt doch noch zu wenden."

03. März 2010 | ANVIL! • Kritik • schnitt.de

Sascha Seiler lobt die "schonungslose Portraitierung der, seien wir ehrlich, unglaublich peinlichen Metaller und der immer wieder spontan eingefangene emotionale Moment: Die Geschichte einer Freundschaft eben, wie der Film auch beworben wird."

19. Februar 2010 | ANVIL! • Kritik • intro.de

"Der Film lohnt sich nicht nur für die plötzlich nach Äonen wieder angesagte Band. Denn kaum eine Musik-Doku überhaupt besitzt den Witz, die Entblößung und die Kraft, die ANVIL ausstrahlt. Hierfür Sorge trägt Sacha Gervasi. Der Fan erster Stunde und mittlerweile etablierte Filmemacher führt kongenial durch das widerspruchsreiche Spannungsfeld einer Inszenierung der absoluten Aufrichtigkeit."

02. Februar 2010 | ANVIL! • Kritik • programmkino

Für David Siems lässt sich ANVIL "an Tragikomik kaum überbieten, wären da nicht die charmanten Protagonisten, die sich emotional über ihre Freundschaft zueinander auslassen, Tränen vergießen, Liebesschwüre leisten und ihren Traum leben, obwohl sie bereits Großväter sein könnten. Zweifelsohne werden dabei Erinnerungen an "Spinal Tap" wach, jene Rockumentary über die gleichnamige Band, die Erfolglosigkeit mit Heavy-Metal-Klischees und superschnellen Gitarren-Soli paarte. Für Heavy-Metal-Fans dürfte ANVIL ein echtes Geschenk sein, das aber auch Zuschauer begeistern wird, die mit dem lauten und harten Genre nicht allzu viel anfangen können."

02. Januar 2010 | ANVIL! • Kritik • Anvil

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Januar 2010 | ANVIL! • Kritik • filmz.de

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