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THE KIDS ARE ALL RIGHT

THE KIDS ARE ALL RIGHT

Regie Lisa Cholodenko
Kinostart 18.11.2010
Genre Drama

Kritiken • THE KIDS ARE ALL RIGHT

29. Dezember 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Wieistderfilm.de

"Der Handlungsverlauf ist rückblickend vorhersehbar und nicht gerade schreiend originell, doch dieser Umstand macht sich dank der beschwingten Grundstimmung zu keiner Zeit auffallend bemerkbar. Der Schluss der Geschichte kommt in gewisser Weise unbefriedigend daher, weil er sich aus der Affäre zieht und einiges offen lässt, darf jedoch auch als mutig bezeichnet werden, weil er kein ausgelutschtes Happy End erzwingt und offenlegt, worum es im Film eigentlich geht."

19. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Der Spiegel

Drei Hollywoodstars in bester Spiellaune machen aus dem Zeitgeist-Thema einen Kinospaß, der das Herz berührt, findet Hannah Pilarczyk. "THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) legt nahe, dass das Glück in der Familie liegt. Das kann man reaktionär finden, egal, welche sexuelle Orientierung man hat. Es müssen ja nicht immer Eltern, Kinder, Eigenheim und Kombi sein. Aber dürfen Homosexuelle nicht auch spießig sein? Gerade wem an der Vielfalt von Lebensentwürfen gelegen ist, dürfte es schwerfallen, lesbischem Traditionalismus die Daseinsberechtigung abzusprechen. Und wer bislang Berührungsängste mit gleichgeschlechtlichen Elternpaaren hatte, findet hier einen niedrigschwelligen Zugang. Wer jenseits der geschlechterpolitischen Gewissensfragen schaut, kriegt aber am meisten geboten: nämlich einen unwiderstehlich warmherzigen Film."

18. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • kultiversum.de

Jenni Zylka bilanziert: "Wehtun will Lisa Cholodenko dem kalifornischen Lifestyle nicht, wenn sie ihre gutmütige Komödie um die beiden Partnerinnen strickt, die vom lange verschmähten Testosteron naschen möchten. Sie hat sich Spitzen verkniffen, setzt in Inszenierung und Fallhöhe auf kleinere Klippen, und lässt schon mal, amerikanisch verklemmt, eine gestandene Lesbe verschämt auf das Wort "Samenspender" reagieren. Doch überzeugend ist, wie frei und undogmatisch sie mit den Zuordnungen umgeht: Dass eine homosexuelle Frau sich zum Stimmunganheizen durchaus schwule nackte Cowboykörper anguckt, erklärt Julianna Moore als Jules damit, dass manche Dinge eben einfach so sind. Und hat damit schon alles auf den Punkt gebracht."

18. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Die Tageszeitung

Leichten Spott hat Kisten Riesselmann ausgemacht. "Nach gut anderthalb Stunden leichtfüßiger Unterhaltung also siegen bei THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) die Werte Ehe und Familie. Denn auch wenn hier eine lesbische Ehe und eine doch noch nicht zu hundert Prozent handelsübliche Familienkonstellation gewinnen, ändert das doch erst mal nichts an der grundsätzlich konservativen Aussage, dass Ehe und Familie trotz aller Schwierigkeiten gut und bewahrenswert sind. ... Den einzigen Vorwurf, den man Cholodenkos Film mit seinen Topdialogen und -schauspielerinnen machen kann, ist, dass er die beiden Frauen in einer Sexszene schamhaft unter der Bettdecke versteckt, während man vom heißen Rammelsex mit Paul deutlich mehr zu sehen bekommt."

18. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald ist begeistert: "Lisa Cholodenkos sonnige Familienkomödie THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) besticht durch tolle Schauspiele und durchweg gelungene Dialoge, die sogar den dogmatischsten Heten-Fundis ein Lächeln entlocken dürften. ... [Vielleicht sollte man] diesen Film empfehlen, der so allgemeingültig und selbstverständlich Familien- und Beziehungsleben zeigt, dass man die sexuelle Orientierung der Figuren vollkommen vergisst, denn man sieht: Gekämpft wird um Liebe und Unabhängigkeit, Anerkennung und Akzeptanz, Nähe und Distanz - in jeder einigermaßen glücklichen Familie."

18. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die neueste Stufe des Feminismus hat Michael Kohler entdeckt. "Mit ihrem dritten Film THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) ist Lisa Cholodenko erstaunlich bürgerlich geworden. Bislang stiegen bei ihr unschuldige junge Frauen in einen Sündenpfuhl aus Drogen, Kunst und (lesbischer) Liebe und ließen sich verführen. Jetzt strahlt die heilige Familie im schönsten Komödienlicht, weshalb auch Paul kein klassischer Home-Wrecker ist, sondern ein Stenz, der plötzlich nicht anders kann, als sich eine Familie zu wünschen. Und praktischerweise wird ihm eine auf dem Tablett serviert."

16. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • schnitt.de

Patrick Heidmann ist von dem Film begeistert. "Das praktisch makellose Drehbuch und die betörende Kameraarbeit von Igor Jadue-Lillo wären allerdings nur halb so viel wert ohne die herausragenden Schauspieler. Mia Wasikowska, kürzlich als ALICE IM WUNDERLAND noch in 3D unterwegs, wirkt für ihr Alter erstaunlich nuanciert, während Mark Ruffalo als Beinahe-Klischee Klassen besser ist als zuletzt etwa in SHUTTER ISLAND (SHUTTER ISLAND Trailer). Über allem aber thronen Juliane Moore und Annette Bening, beide in Topform und eindeutig eines der glaubwürdigsten Leinwandpaare seit langer Zeit."

16. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • negativ-film.de

Hanna Pie stellt fest: "Dem Zuschauer wird kein Disney-Happy-End untergejubelt. Was vielleicht etwas Bauchweh auslöst: Der Hippie-Samenspender Paul (Mark Ruffalo) wird als totaler Volltrottel aus der Familie wieder heraus gekickt. Es bleibt aber noch der reifer gewordene Sohn Laser, um die Männer nicht allzu dämlich zu karikieren. Nur mit Augenzwinkern bedauern die Moms, dass dieser nicht schwul ist. Dann wäre er vielleicht sensibler geworden. Trotzdem ist THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) ein Vergnügen bei dem alles zu stimmen scheint, eine perfekte Kombination von Mainstream- und Programmkino."

05. November 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • bummelkino.de

THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) wird "durch die großartigen Annette Bening und Julianne Moore getragen. Und deshalb muss man Lisa Cholodenko und Stuart Blumberg eigentlich noch einmal erwähnen. Das Duo widerlegt mit seinem Film den Mythos, dass es in Hollywood keine anspruchsvollen Rollen für Frauen über 45 gibt. Und blöde Schwarzweißlösungen gibt es in diesem wunderbaren Film auch nicht. Dankeschön dafür."

09. März 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Das Manifest

Laut Björn Lahrmann entwirft die Regisseur "mit angenehmster Ironie das Bild eines linksliberalen Bürgertums, dessen geradezu religiöse Abhängigkeit von alternativen Lebensentwürfen – sexuelle Offenheit, kreative Entfaltung, fanatisches Umweltbewusstsein – auf letztlich doch recht konservativem Fundament ruht: Bildung, Gesundheit, gemäßigter Wohlstand, nichts anderes wünschen Nic, Jules und Paul ihren Kindern. Ihre Vorstellungen vom Glück sind ebenso klein und universal wie ihre Beziehungsprobleme, und nach diesem Maßstab richtet sich auch der Film: Keine tränenreichen Tragödien oder schrillen Farcen spielen sich ab, bloß das übliche Theater, das wohl in allen langjährigen Partnerschaften vorkommt. Insofern ist THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer), seinem Titel zum Trotz, die erwachsenste Hollywoodkomödie seit langer Zeit."

20. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Der Tagesanzeiger

Ganz erfrischend fand Florian Keller den Film. "Ein munterer, sehr kalifornischer Familienfilm ist das, mit zwei ganz uneitlen Stars, die als lesbisches Traumpaar ein fabelhaft komödiantisches Doppel abgeben."

20. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Neues Deutschland

Wie realistisch, aber auch wie feinfühlig die Story gespielt wird, das ist ohne Vergleich, lobt Egon Günther. "Ich glaube, es gibt momentan keinen sogenannten Lesbenfilm, der so wahr ist und so menschlich, dass ihm vorerst keiner das Wasser reichen wird. Paul schneidet nicht gut ab, das ist der einzige Mist bei der schönen Geschichte. Paul bleibt gewissermaßen übrig. Kein Film hat mich zugleich so froh gemacht und gleichzeitig so verstört. Ich muss ihn mindestens noch zweimal sehen."

18. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Der Spiegel

Weil die Regisseurin ihren Figuren Raum zum Leben gibt, bewegt sich Hannah Pilarczyk "bald mit dem größten Vergnügen an ihrer Seite. Man lernt ihre Schwächen kennen und kann ihre Seitenblicke deuten, man weiß, wann sie zu viel getrunken haben und wann sie sich vernachlässigt fühlen. So ergeben sich nach und nach sehr intime Einblicke in ein Familienleben, das aufgrund des lesbischen Elternpaares zunächst unkonventionell erscheinen mag. ... So kommt Lisa Cholodenko im Laufe des Films letztlich bei einer ganz einfachen Geschichte an.

18. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker entdeckt "einen überfreundlich psychologisierenden Ton, der für alles und jeden Verständnis zu haben vorgibt - und von der Regisseurin Lisa Cholodenko herrlich vorgeführt wird -, kippt allerdings ins etwas Schrillere, als die Sprösslinge ihren biologischen Vater über die Samenbank-Datei ausfindig machen. ... Mit Pauls Auftauchen zeigt sich jedoch bald, dass die Harmonie in THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) auf jenen Kompromissen beruht, wie sie sich auch jede konventionellere Konstellation tagtäglich abringen muss; darin ist dieser Film treffend, bissig und nachsichtig zugleich."

18. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Die Tageszeitung

Sven von Reden merkt THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) an, wie wichtig es Lisa Cholodenko ist, darzustellen, dass es keinen großen Unterschied macht, ob Mutter und Mutter oder Mutter und Vater Kinder großziehen. Annett Benings Rolle der kontrollsüchtigen Familienernährerin Nic ließe sich problemlos durch einen Mann ersetzen - unter anderem wegen des Milieus, in dem THE KIDS ARE ALL ALRIGHT spielt. ... Hier geht es nicht ums Überleben oder Gewalterfahrungen, sondern um überlaufende Pools, korrektes Kompostieren und Schuldgefühle gegenüber Obdachlosen. Allzu dramatisch kann es also nie werden."

18. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Der Tagesspiegel

Homo, Hetero, Libido und die guten alten Familienwerte: Regisseurin Lisa Cholodenko bringt es mit leichter Hand auf einen Nenner, loben Christiane Peitz und Andreas Conrad. "Beim Hetero-Sex geht es halbwegs zur Sache, die beiden Frauen werden schamhaft unter die Decke gesteckt. Wenigstens straft THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) die etwas altmodische Rollenverteilung unter den Berlinale-Filmhelden Lügen. Die Männer rackern sich ab, die Frauen sind für’s Vergnügen da? Mark Ruffalos sexy body beweist das Gegenteil."

18. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • festivalblog.de

Elvi Plitt findet angenehm, die "Vielschichtigkeit der Charaktere, die sich einer Schwarz/Weiß-Malerei verweigert. Hier ist keiner eindeutig gut oder böse, jeder wird aus seinem Umfeld heraus skizziert und so in seiner Handlungsweise nachvollziehbar gemacht. Ein weiterer Pluspunkt sind die mit Annette Bening, Julianne Moore und Mark Ruffalo wirklich hervorragend besetzten Rollen. Zwar bietet das alles durch die konventionelle Inszenierung filmisch keine Überraschungen, der Film könnte aber als leichtfüßiger Familienfilm der etwas anderen Art durchaus auch ein größeres Publikum erreichen. "

17. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • perlentaucher.de

Für eine Weile sieht THE KIDS ARE ALL RIGHT (THE KIDS ARE ALL RIGHT Trailer) ein bisschen nach heterosexueller Errettungsfantasie aus, wie Thomas Groh feststellt. Hier "gelingt vieles auf sehr gute Weise: Er funktioniert als wirklich witzige Komödie genauso wie als Beziehungsdrama, als coming-of-age-Film genauso wie als Satire wiederum auf die Wendungen in Beziehungsfilmen. Dass er seine Figuren und die Beziehungen, in die er sie je zueinander setzt, von Grund auf ernst nimmt, ohne dabei agitatorisch zu ernsteln, gehört obendrein zu seinen Stärken. Das Ende schließlich, lakonisch kurz im Auto: Dann doch eine Utopie - dass auch in Langzeitbeziehungen auf Downs die Ups folgen können."

01. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • Berlinale.de

Datenblatt zum Film.

01. Februar 2010 | THE KIDS ARE ALL RIGHT • Kritik • The Kids Are All Right

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