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SUBMARINO

SUBMARINO

Regie Thomas Vinterberg
Kinostart 2010
Genre Drama

Kritiken • SUBMARINO

16. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Überzeugend inszeniert der Regisseur für Silke Roesler. "Thomas Vinterberg stellt diesen Kurs, den Weg, den die beiden Protagonisten gehen, und das Leben, das sie führen, wie auf einem Tableau aus. In einer sozial schwachen Gegend Kopenhagens leben die beiden Brüder nebeneinander und suchen einander doch. Immer wieder kreuzen sie beinahe ihre Wege auf den von Drogenabhängigen und ihren Dealern gesäumten Bürgersteigen des Stadtviertels. Der graue Beton der Wohnhäuser, die dunklen Hauseingänge, die von Bierflaschen gesäumten Fensterbänke sowie die menschenleeren Einzelwarenläden komplettieren die eisige und finstere Atmosphäre."

15. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • Neues Deutschland

Gunnar Decker sah einen Film wie ein tiefer Nadelstich. "Ein bedrückender Schicksalskreis und ein Film, der uns das unerbittlich nahe rückt, was wir uns gern weit vom Leibe halten. Was wird aus denen, die keine Chance haben? Aber Chance worauf? Geld, Sicherheit und Erfolg? Nein, das interessiert die beiden Brüder wenig. Sie suchen nach etwas, das sie nie hatten und darum auch nie bekommen werden. Es könnte poetisch sein, wenn es nicht so selbstzerstörerisch wäre."

14. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christiane Peitz krankt der Film "am fatalistischen Schema, in das sie seine Figuren zwängt. Alles geschieht zweimal: Missbrauch, fahrlässige Tötung, Schlägerei, Beerdigung – mit der Wiederholung wird’s noch schlimmer. SUBMARINO möchte Empathie für Menschen wecken, die ganz unten angekommen sind, und drückt sie doch selber in den Dreck. Als ob Underdogs, anders als andere, keine Wahl hätten, sondern nur ein unerbittliches Schicksal."

14. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • perlentaucher.de

Der Film ist für Ekkehard Knörer eine Zumutung. Er "ist mächtig stolz darauf, eine Zumutung zu sein, darauf, seine Figuren und seine Zuschauer so richtig tief in die Scheiße tunken zu können. Und dieser Stolz ist zum Kotzen. Dieser Stolz, und mehr noch die Tatsache, dass er dem Film aus jeder Pore entströmt, machen diese Geschichte zweier Brüder, denen "das Leben" (in Wahrheit natürlich das Drehbuch) nichts erspart, zum Miserabilismusporno erster Kajüte."

14. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • festivalblog.com

Schonungslos nennt Tiziana Zugaro den Blick von SUBMARINO auf Kinder, die in einer Umgebung von Gewalt und Alkohol aufwachsen müssen. "Ohne auf den Parallelen herum zu reiten wird klar, warum die Verwundungen, die die Brüder seit ihrer Kindheit mit sich herum tragen, Auswirkungen auf ihr Leben als Erwachsene haben. Nick zieht sich im Laufe des Filmes zudem eine neue Wunde zu, und auch die verheilt nicht. Er bekommt jedoch, im Gegensatz zu seinem Bruder, die Chance, den Kopf vielleicht doch noch über Wasser zu halten. Thomas Vinterberg lässt das offen."

14. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • f-lm.de

Jana Toppe sah einen freudlosen und depremierenden SUBMARINO. "Jana Toppe sah einen freudlosen und depremierenden SUBMARINO. "Was Darren Aronofsky im Jahre 2000 mit Requiem For A Dream bereits eindrucksvoll inszenierte, setzt Thomas Vinterberg jetzt in der Lautstärke noch einmal herab und trifft damit mitten ins Herz. Die Welt von Drogen, Alkohol und Gewalt wird auch hier nicht – wie in manch anderem Film – als laut, bunt und lustig-wenn-auf-Droge dargestellt. Die Welt, in der Nick und sein Bruder, der nie namentlich genannt wird, leben, ist öde und hoffnungslos. Die einzige Freude, die beide hätten, wäre, sich um jemanden zu kümmern, doch scheitern beide kläglich.""

13. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • sennhauser.ch

"Das ist alles so trist und hoffnungslos, dass es einem den Atem raubt – genau so wie in der Foltermethode, die man eben Submarino nennt und wo einem der Kopf so lange unter Wasser gedrückt wird, bis man glaubt, nie mehr Luft zu bekommen. Der Applaus nach dem Film war mässig – vielleicht, weil viele noch nach einem Taschentuch kramten oder aber, weil dermassen trost- und illusionslose Filme einen etwas ratlos zurück lassen. Das ist schonungsloser Realismus, ganz frei von Ironie."

01. Februar 2010 | SUBMARINO • Kritik • Berlinale.de

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