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PUZZLE

PUZZLE

Regie Natalia Smirnoff
Kinostart 2010
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • PUZZLE

20. Februar 2010 | PUZZLE • Kritik • Berliner Zeitung

Wie Peter Uehling feststellt, hat die Regisseurin "hat Kamera an die Figuren geklebt, die ganze Zeit haftet sie auf Gesichtern oder puzzelnden Händen und schwenkt eifrig hin und her. ... In diesem Moment der unumstößlichen Gewissheit, dass auch in den geschätzten 20 Minuten, die die Geschichte noch zur Auflösung brauchen könnte, nichts passieren wird, was über TV-Stanzungen hinausgeht, wird der Film unversehens originell: Er bricht nämlich einfach ab."

20. Februar 2010 | PUZZLE • Kritik • Der Tagesspiegel

Kerstin Decker sah einen schönen kleinen großen Film über das Lügen ohne zu lügen. "Natalia Smirnoff mag die Übernah-Aufnahmen, hier ist es Realismus: Das Wichtigste an einer Hausfrau sind die Hände. Sie leisten eine Arbeit, die keinen Anfang hat und kein Ende und kein Ergebnis. Hinterher sieht es bestenfalls wieder aus wie vorher. Das ist die tendenzielle Unsichtbarkeit der Hausfrauen. ... Maria Onetto ist Maria del Carmen. Was für ein Seelenspiegel in ihrem Gesicht, alltagsberuhigt-verschlossen zumeist, dann Schauplatz atemberaubender Verjüngungen, von Versteinerungen auch."

19. Februar 2010 | PUZZLE • Kritik • Der Spiegel

Wie Lars-Olav Beier berichten, fanden viele Kritiker "den Film nichtig und langweilig. Klar, wenn die Frau eine Passion für's Fallschirmspringen oder Brandungssurfen entwickeln würde, ginge es natürlich etwas dramatischer zu. Beim Puzzeln kann man sich nichts brechen, dann landet man nicht im Rollstuhl, wenn's dumm läuft. Aber wie die wunderbare Hauptdarstellerin Maria Onetto diese unbeirrbare Beharrlichkeit und große Sanftheit spielt, mit der ihre Heldin die Puzzle-Teile zusammenfügt, das entwickelt einen ganz eigenen Charme, ja, sogar einen stillen Sex-Appeal."

19. Februar 2010 | PUZZLE • Kritik • festivalblog

Auch wenn Elvi Plitt "bereit ist, die emanzipatorische Kraft zu akzeptieren, die dem neuen Hobby von Maria del Carmen offenbar innewohnt, so bleiben doch viele unbeantwortete Fragen. Völlig unklar ist z.B., welche Bedeutung der ständigen und zunehmend aufdringlichen Bezugnahme auf Nofretete und auf ägyptische Mythen im Kontext der Geschichte zukommen soll. Dass nicht gänzlich die Lust am Zuschauen verloren geht, liegt in erster Linie an der schauspielerischen Leistung der Hauptdarstellerin Maria Onetto, die alles versucht, um ihrer Rolle Leben einzuhauchen. Fazit: Es gibt tatsächlich etwas, das noch langweiliger ist als selber zu puzzeln, nämlich jemandem anderen auf Spielfilmlänge dabei zuzuschauen, wie er bzw. sie puzzeln."

01. Februar 2010 | PUZZLE • Kritik • Berlinale.de

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