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GREENBERG

GREENBERG

Regie Noah Baumbach
Kinostart 01.04.2010
Genre Komödie, Liebesgeschichte

Kritiken • GREENBERG

14. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

In immer wieder neuen Konfrontationen breitet seine Hauptfigur ihre Neurosen aus und dreht sich dabei im Kreis, stellt Thorsten Funke fest. "Dabei ist es faszinierend, dass Ben Stiller nicht eine Nuance seiner Komödienpersona durchscheinen lässt, sondern die Rolle des Misanthropen tiefernst spielt, mit nur einem Hauch der Übertreibung. Er ist trotzdem lustig, auf ganz trockene Weise, was besonders dann funktioniert, wenn das ansonsten ausufernde Drehbuch seine auf den Punkt treffenden Momente hat. Davon gibt es einige, aber ein Ganzes will nicht daraus werden."

24. März 2010 | GREENBERG • Kritik • filmsprung

"Der ansonsten meist sehr laute Komödien-Star Ben Stiller nimmt sich in seiner Rolle so stark zurück, dass er sich zwischendurch fast völlig in seiner verletzlichen Figur auflöst. Unterstützt wird er dabei durch Vertreter des alten und neuen unabhängigen US-Kinos. Die Besetzung lässt beinahe den Eindruck entstehen, dass eine eigentliche Wachablösung im Gange ist. Die Independent-Ikone Jennifer Jason Leigh hat nur eine kleine Rolle, dafür tritt die Mumblecore-Darstellerin Greta Gerwig eindrücklich ins Rampenlicht."

16. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Neues Deutschland

Egon Günther schätzt den Wagemut von Noah Baumbach , der sich in GREENBERG (GREENBERG Trailer) der Probleme kleiner Leute annimmt. "Regisseur Noah Baumbach hat sich vorgewagt auf ein Gebiet, das ungefähr das Gegenteil ist von solchen auftrumpfenden Filmen wie SHUTTER ISLAND (SHUTTER ISLAND Trailer). In dem einen triumphiert die hochgestochene Machart des, sagen wir mal, Groß-Kinos, im anderen geht es um nicht viel. Aber das mit zunehmender Wucht nach trägem Anfang. Es geht ums Leben oder Überleben der sogenannten kleinen Leute halbwegs in Würde."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Die Tageszeitung

Luftig und leicht und auch ein bisschen piepsig ist GREENBERG (GREENBERG Trailer) für Birgit Glombitza. "Regisseur Noah Baumbach, der unter anderem auch das Drehbuch zu Wes Andersons DIE TIEFSEETAUCHER verfasst hat, erprobt sich in der lakonisch ironischen Anamnese einer liebenswerten, aber katatonischen Generation der über Vierzigjährigen. Doch Noah Baumbach mag dem Egomanen Roger noch so liebevoll über die Schulter schauen, es verliert schnell an Spannung, dem pathologischen Drifter dabei zuzuschauen, wie er ohne messbaren dramatischen Ausschlag durch den Film zieht und nichts mehr zu verlieren hat als eine vage Hoffnung, dass die Zukunft der Vergangenheit nicht ähneln mag. Mehr Aufregung ist in GREENBERG (GREENBERG Trailer) nicht zu haben."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Berliner Zeitung

In GREENBERG (GREENBERG Trailer) ist Ben Stiller grandios, lobt Jens Balzer. "Seinen Greenberg spielt er mit dem stechenden Blick und den verkrampften Kieferknochen eines latent erzürnten Erdmännchens - ständig hat man Angst, dass er gleich jemanden beißt. ... Greenberg ist also der Inbegriff dessen, was der Amerikaner als pain in the ass bezeichnet. Ben Stiller aber - und das ist das Tolle an diesem Film - gelingt es, den Betrachter für diesen durch und durch unsympathischen, egomanen und eigentlich rundum uninteressanten Typen doch zu interessieren."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Der Tagesspiegel

Traurig ist der Film für Daniela Sannwald. "Es wird viel geredet, geraucht und getrunken und dabei so getan, als ob es um irgendetwas ginge. Tatsächlich scheinen alle Beteiligten nur Lebenszeit herumkriegen zu wollen, und das möglichst nicht allein, sondern in beliebiger Gesellschaft. Uninspiriert wie die Figuren ist auch die Kamera, die hilflos zwischen ihnen herumirrt."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh ist durchaus angetan. "Noah Baumbach findet jedenfalls genau das richtige Timing, um von zwei Menschen zu erzählen, die sich auf bezaubernde Weise ständig verfehlen. Im Mittelpunkt von GREENBERG (GREENBERG Trailer) steht die melancholische Erkenntnis, dass man irgendwann begonnen hat, in der Vergangenheit zu leben. Aber es gibt Hilfe. Die Unterschiede zwischen Generationen werden hier zum innersten Prinzip einer verhaltenen Liebesgeschichte: Anders ist hier im Zweifel auf jeden Fall besser."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • festivalblog.de

Tiziana Zugaro lobt den Regisseur: Er wirft einen humorvollen Blick auf eine ziemlich ernste Charakterstudie. "Irgendwie will man die Hoffnung nicht aufgeben, dass Greenberg irgendwann einmal den eigenen Beißreflex als Abwehrhaltung hinterfragen und vielleicht sogar aufgeben könnte. Ob dieser Typ wohl noch zu retten ist? Noah Baumbach, so viel sei verraten, gibt ihm jedenfalls eine Riesenchance. Und vielleicht wird's sogar noch was mit der Hundehütte für Mahler."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • perlentaucher.de

GREENBERG (GREENBERG Trailer) will viel von allem, aber nichts so richtig, kritisiert Thomas Groh. "Ein bisschen Woody Allen für die Indie-Welt, ein bisschen post-neurotische Rückschau für die 90er Grunge-Generation, einen sachten Geschmack von mumblecore für die Festival-Crowd, einige krasse Momente für das pubertäre Publikum, das Ben Stiller wegen ins Kino kommt, und noch genügend Gefälligkeit für entspannte Stimmung bei den Finanziers. Das ist auch insofern schade, da GREENBERG (GREENBERG Trailer) sich in der Tat manches heraus nimmt: Unkommentierter Drogengebrauch, Schimpfwörter, Nacktheit und eine, zum Glück, nicht näher dramatisierte Abtreibung findet man in dieser Mischung selten im Para-Mainstream."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Der Spiegel

Vielschichtig geht es hier laut Andreas Borcholte zu. "Greenberg ist der typische Vertreter der Generation "Alles Geht": Zu viele Optionen, zu wenig Mut, und am Ende stellt man fest, dass das Leben halb vorbei ist und sich nichts von ganz alleine zum Guten gewendet hat. Der Comedian Ben Stiller spielt das neurotische Nervenwrack, das mit seinen Versuchen, doch noch mal alles richtig zu machen, ganz ohne die gewohnte grimassierende Komik. So kommt ein in dunklen Seelen-Abgründen brütender Charakterdarsteller zum Vorschein. In manchen Szenen scheint Ben Stillers Figur so unter Strom zu stehen wie ein Verzweifelter kurz vor dem Amoklauf."

15. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Berlinale-Blog des epd

Es geht in dem Film ja auch um bewusstes Nichtstun. Sehr sympathisch, findet das Jörg Buttgereit. "Da schließe ich mich mal an. Und schreibe nichts über GREENBERG (GREENBERG Trailer). Höchstens vielleicht, dass Ben Stiller livehaftig nicht so eine nerdige Frisur hat wie auf dem Filmbild. Wär doch lustig, wenn Ben Stiller einen Darstellerpreis bekommen würde und sich dann in seiner Dankesrede, die live aus Hollywood übertragen wird, weil er natürlich längst wieder abgereist ist, nicht besonders drüber freut."

01. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

01. Februar 2010 | GREENBERG • Kritik • Greenberg

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