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DIE FREMDE

DIE FREMDE

Regie Feo Aladag
Kinostart 11.03.2010

Inhalt • DIE FREMDE

"Hör auf zu träumen!", sagt die Mutter (Derya Alabora) zu ihrer 25-jährigen Tochter Umay (Sibel Kekilli), als diese mit ihrem kleinen Sohn Cem (Nizam Schiller) in Berlin vor der Wohnungstür ihrer Eltern steht. Umay ist aus einem unglücklichen Eheleben in Istanbul ausgebrochen und will zurück in Berlin ein selbstbestimmtes Leben führen. Sie weiß, dass sie ihren Eltern und Geschwistern damit viel zumutet, hofft aber, dass die liebevolle Verbundenheit stärker ist als alle gesellschaftlichen Zwänge.

Doch schon bald erkennt sie, dass ihre Familie die Konventionen nicht einfach über Bord werfen kann und an der Herausforderung zu zerbrechen droht. Als die Familie beschließt, Cem zu seinem Vater in die Türkei zurückzuschicken, um den Ruf der Familie wiederherzustellen, flieht Umay erneut und bricht alle Brücken hinter sich ab. Umay verliebt sich in Stipe (Florian Lukas) und baut für Cem und sich ein neues Leben auf. Als sie versucht, sich wieder mit ihrer Familie zu versöhnen, erkennt sie nicht, dass es bereits zu spät dafür ist ...

Die Geschichte ist aus den Nachrichten bekannt - aber Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin Feo Aladag gelingt in ihrem Kinodebüt DIE FREMDE (2010) (DIE FREMDE (2010) Trailer): "Viele Bürger Deutschlands mit türkischen Wurzeln hadern zu Recht mi ein vielschichtiges und ergreifendes Familienportrait, fern jeglicher Klischees. Unterstützt wird sie dabei von herausragenden Schauspielern: Sibel Kekilli (GEGEN DIE WAND) entwickelt in der Hauptrolle einen Sog, dem sich der Zuschauer nicht entziehen kann; an ihrer Seite spielen Florian Lukas (NORDWAND (NORDWAND Trailer)), Alwara Höfels (KEINOHRHASEN (KEINOHRHASEN Trailer)), Nursel Köse (AUF DER ANDEREN SEITE (AUF DER ANDEREN SEITE Trailer)) und die türkischen Stars Derya Alabora und Settar Tanriögen. Dieser Film hat nicht nur ein brisantes Thema, sondern ist vor allem ein mitreißendes Kino-Erlebnis von seltener Kraft.

Regisseur Feo Aladag über DIE FREMDE (2010) (DIE FREMDE (2010) Trailer): "Viele Bürger Deutschlands mit türkischen Wurzeln hadern zu Recht mit ihrer Identität. Sie fühlen sich hier als Türken, die nicht gewollt sind, und in der Türkei als Deutsche. Ehrverbrechen sind auch in diesem Teil unserer Gesellschaft die Ausnahme, die schlimmstmögliche Katastrophe. Meines Erachtens ist eine der Ursachen für die Rückbesinnung auf traditionelle Werte, gerade in der jüngeren Generation, die gesellschaftliche Ablehnung durch die Mehrheitsgesellschaft.

DIE FREMDE (2010) (DIE FREMDE (2010) Trailer): "Viele Bürger Deutschlands mit türkischen Wurzeln hadern zu Recht mi ist somit kein repräsentatives Porträt einer gesellschaftlichen Gruppe und auch keine Lebensanleitung. Der Film soll eine Möglichkeit spürbar machen. Darin liegt die eigentliche Hoffnung dieser Geschichte."

Copyright: Majestic / Berlinale

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