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BIBLIOTHÈQUE PASCAL

BIBLIOTHÈQUE PASCAL

Regie Szabolcs Hajdu
Kinostart 09.06.2011
Genre Drama

Kritiken • BIBLIOTHÈQUE PASCAL

03. Juni 2011 | BIBLIOTHÈQUE PASCAL • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ciprian David ist überaus angetan. "Die handwerkliche Sicherheit, mit welcher diese Themen erforscht und zur Auseinandersetzung angeboten werden, ist immer wieder erstaunlich, denn die suggestiven Bilder sind meistens sehr präzise, sehr wirksam, sehr stimmungsvoll, so dass Raum für kleinere Motive (etwa Homophobie) geschaffen und ausgefüllt wird, zur Saturation des Zuschauers. Man könnte so weit gehen und behaupten, dass die Wirkung des Films die eines ganzen Bündels von Dokumentarfilmen zu den angerissenen Themen übertrifft."

18. April 2011 | BIBLIOTHÈQUE PASCAL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Szabolcs Hajdu erzählt in BIBLIOTHÈQUE PASCAL (BIBLIOTHÈQUE PASCAL Trailer) eine Geschichte von Menschenhandel und Zwangsprostitution als skurriles Märchen, schreibt Till Kadritzke. Indem er die Geschichte "verfremdet, verweigert er uns die versöhnliche Synthese aus brutalem Inhalt und dokumentarischer Form. Das Gaukler- und Jahrmarktmilieu betont vielmehr den Attraktionscharakter des Kinos, und die mitten in diesem Milieu entstandene BIBLIOTHÈQUE PASCAL (BIBLIOTHÈQUE PASCAL Trailer) erinnert daran, dass auch der Voyeurismus schon im Medium angelegt ist. Im Luxusbordell Kino sind wir die Freier. Das Unbehagen, das den Genuss dieses Films begleitet, ist keine Schwäche, sondern sein größter Gehalt."

01. Juni 2011 | BIBLIOTHÈQUE PASCAL • Kritik • schnitt.de

Matthias Wannhoff sah "ein seltsames Werk, das Anleihen beim Krimigenre macht, in dessen Erzählung sich aber Türen ins Fantastische ebenso auftun wie auffällige Löcher dort, wo man die Spannung vermutet hätte. Das Ineinssetzen von Bedrohung und Nähe, von Gefahr und Vertrautheit verbindet BIBLIOTHèQUE PASCAL (BIBLIOTHèQUE PASCAL Trailer) zugleich mit dem Horrorfilm, der ja, sagen wir, gerne mal eine Familie im eigenen Haus hinrichtet. Allein, bei Szabolcs Hajdu wirkt die Leidende weniger vom Selbsterhaltungstrieb gesteuert als von etwas, das sich in Ohnmacht und einem chronischen Stockholm-Syndrom äußert. Dadurch werden die Fronten seltsam unscharf."

01. Mai 2011 | BIBLIOTHÈQUE PASCAL • Kritik • programmkino.de

Es ist für Thomas Volkmann "nicht immer ganz einfach, die Perspektivwechsel zwischen Realität und Traumwelten, Erinnerungen und Verdrängtem nachzuvollziehen. Mal erlebt man in diesem Film ausgelassene Stimmungen wie in den Filmen von Emir Kusturica, dann wiederum wird es verspielt wie bei Michel Gondry und schließlich obskur wie in der Welt eines David Lynch. Mona ist in dieser Geschichte eine passive Figur, ein Spielball und eine Projektionsfläche der Ereignisse um sie herum. Diese werden dem Zuschauer in immer neuen Wendungen und mit stets starken, ja opulenten Bildern serviert."

17. Februar 2011 | BIBLIOTHÈQUE PASCAL • Kritik • kultiversum.de

Laut Oliver Heilwagen lässt der Regisseur die Hauptfiguren "in der schwülstigen Halluzination einer Opiumhöhle über die Last des Daseins räsonnieren. Um ihr Gerede im letzten Augenblick als Spuk zu dementieren: War alles nur Spaß! Zuvor hat der Regisseur jedoch das Thema Zwangsprostitution bedenkenlos optisch ausgeschlachtet. Da könnte sich die Hauptdarstellerin, seine Ehefrau Orsolya Török-Illyés, durchaus fragen, ob sie mit diesem Mann mehr Glück hat."

01. April 2010 | BIBLIOTHÈQUE PASCAL • Kritik • Bibliotheque Pascal

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