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AU REVOIR TAIPEH

AU REVOIR TAIPEH

Regie Arvin Chen
Kinostart 25.11.2010
Genre Liebesgeschichte

Kritiken • AU REVOIR TAIPEH

25. November 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert entdeckt Taipeh als Welthauptstadt des Liebeskummer. "Dabei setzt er weniger auf stilvolle Melodramatik als auf eine Mischung aus skurrilem Humor, Poesie und Melancholie. Mit Wong Kar-wei teilt Arvin Chen aber neben der Liebe zu leuchtenden Farbkompositionen auch das Gespür für den Puls des Urbanen. Auf den Straßen tobt der Autoverkehr, auf den nächtlichen Märkten drängen sich die Menschen, aber aus dem Off klingen groovige Jazzklänge und die Kamera hält den Focus auf eher unscheinbare Helden der Liebe."

24. November 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • filmgazette.de

Harald Mühlbeyer ist durchaus angetan. "Erstaunlich ist die Souveränität, mit der Arvin Chen seinen Erstling inszeniert, wie er die Dramaturgie dieser Nacht beherrscht, wie er die Genres mischt, wie er das Filmdesign immer ein bisschen zuviel gestaltet, um einen leicht skurrilen Effekt zu erreichen, welch genaues Gespür er für komisches Timing hat: wenn einer der Gangster per Telefon die wüstesten Drohungen ausstößt, was er mit seiner Geisel anstellen wird, und sein Opfer zugleich mit freundlichen Gesten beschwichtigt."

23. November 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • negativ-film.de

Ciprian David stellt fest: "Thematisch ist AU REVOIR TAIPEI ein Heimatfilm, ein Werk, das sich dem Trend der Emigration junger Taiwaner nach Westen entgegensetzen mag. Und wenn er den Ernst des Themas durchgehend unter einer pikaresk-komödiantischen Schicht versteckt, so gelingt es ihm, seine Aussagen aus eben dieser Form herauszufordern."

23. November 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • film-dienst

Michael Kohler ist begeistert. "AU REVOIR TAIPEI steckt voller hübscher Einfälle und zündet dem verzagten Melancholiker im Zuschauer ein wärmendes Feuer an. Selbst die Gangster sind so schrullig, dass sie darüber ganz vergessen, wenigstens ein bisschen gefährlich zu sein. Alles ist auf putzig und federleicht getrimmt, sodass die ernsten Seiten der ineinander verschränkten Geschichten jedes Gewicht zu verlieren drohen. Am Ende ist es Kai, der im Taxi sitzt, und auf dem Weg zum Flughafen eine traurige Person im Rückfenster verschwinden sieht. Er steht vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens, doch davon hat man kaum etwas gemerkt: AU REVOIR TAIPEI ist ein filmischer Streichelzoo."

01. November 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • programmkino.de

Anne Wotschke lobt den charmanten Film, "der vom Plot her ein wenig an Wong Kar Wais CHUNGKING EXPRESS erinnert. Sein trockener Humor, eigenwillig gepaart mit Slapstick-Elementen, die jedoch nie ins Alberne abgleiten, macht diese Hommage an das quirlige Taipeh und dessen Nachtleben zu einem kurzweiligen Vergnügen. Zugleich ist AU REVOIR TAIPEI ist einmal mehr ein eindrucksvolles Zeichen für die Lebendigkeit des jungen asiatischen Kinos. Wie vielen der jüngeren Produktionen aus Fernost gelingt es ihm, das Lebensgefühl der dortigen Jugend authentisch einzufangen. Dabei greift er auch den Trend auf, munter aus Filmen der Nouvelle Vague zu zitieren."

01. November 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • Au Revoir Taipeh

Überblick zum Film auf moviepilot.de

16. Februar 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel sah einen zuckersüßer Spaß. Der Regisseur "zeigt Taiwans Hauptstadt Taipeh in Farben, als laufe hier ein chinesischer Bruder von Audrey Toutous Amélie durch eine wunderbare Welt im fernen Osten. Das Berliner Publikum jauchzte und jubelte und erkor den jungen Regisseur Arvin Chen sofort zu einem Liebling dieses Jubiläumsfestivals.

01. Februar 2010 | AU REVOIR TAIPEH • Kritik • Berlinale

Datenblatt zum Film.

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