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I LOVE YOU PHILLIP MORRIS

I LOVE YOU PHILLIP MORRIS

Regie John Requa
Glenn Ficarra
Kinostart 29.04.2010
Genre Drama

Kritiken • I LOVE YOU PHILLIP MORRIS

22. April 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Jana Papenbroock entdeckt das eigentliche Thema des Films: "Er handelt vom Sinn des Irrsinns und Übersinns der Liebe inmitten der Sinnlosigkeit nomineller Realität. Er handelt von der Identität der Identitätslosigkeit, da keine Rolle wahr sein kann. Er handelt von der Heuchelei der Herrschenden, die sich ihre Mitmenschen Untertan machen aus Egoismus, Profit- und Machtgier, unter dem Siegel des Schwindels, an ihrem Gemeinwohl, ihrer freien Entfaltung und Freiheit interessiert zu sein. Er handelt von der essenziellen Notwendigkeit des Witzes, Risikos und Spiels. Davon, um jeden Preis einen Narren aus sich zu machen, Gefährten zu finden und das Leben so zu leben, wie es die eigene Leidenschaft verlangt."

06. Mai 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • Spiegel Online

Daniel Sander vermisst narrative Ordnung: "Es ist ein bisschen so, als erzählten die Regisseure einfach drauf los, statt dem Film einen Rahmen oder eine Struktur zu geben. Hier ein bisschen Abenteuer, da etwas Satire und zwischendurch Herzschmerz. Das wird irgendwann zu einem Brei, der viele Zutaten hat und trotzdem nach nichts schmeckt."

06. Mai 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Lars Dittmer ist der Film vor allem Unterhaltungskino: "I love you Phillip Morris (I love you Phillip Morris Trailer) nimmt die Sache demonstrativ von der leichten Seite. Russel ist ein charmanter, zudem gewaltlos operierender Gauner – tragisch bloß, dass er sich an gesellschaftlichen Konventionen aufreiben muss. Wobei die Homosexualität der Protagonisten kaum eine Rolle spielt."

06. Mai 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • schnitt.de

Für Martin Wolkner fehlt I love you Phillip Morris (I love you Phillip Morris Trailer) eine klare Haltung: "Weil aber der farcig-ironische Ton – oder ist er teils schon sarkastisch? – über allem liegt, weiß das Publikum nicht, ob sich der Film über sich selbst, die Geschichte oder den Zuschauer lustig macht. Und wenn, bekommt der heterosexuelle Zuschauer für seine Vorurteile und Ablehnung das Fett weg? Oder macht der Film nicht letztendlich und respektlos all seine Scherze auf Kosten des schwulen Publikums?"

29. April 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • epd Film

Birgit Roschy vermutet, dass es nicht um Liebe geht: "Dass diese burleske Schlawinertragikomödie dennoch ein schales Gefühl hinterlässt, liegt vielleicht daran, dass, anders als etwa in Catch Me If You Can oder im deutschen Hochstaplerpsychogramm So glücklich war ich noch nie hinter Stevens Masken nichts ist. Der Schwindler ist pure Oberfläche und setzt Köpfchen und Körper ausschließlich für seine sofortige Wunscherfüllung ein: ein konsumbesessener Hedonist in rasendem Leerlauf. Auch die viel beschworene Liebe erscheint deshalb nur als Mimikry einer großen Leidenschaft."

29. April 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Lustig, aber herzlos, meint Daniel Kothenschulte: "Das führt den Zuschauer unnötig an der Nase herum, der sich adabei zumindest nicht langweilen muss: Die Filmemacher sind, dies zeigten schon ihre Drehbücher zu Bad Santa und Die Bären sind los, äußerst witzige Dialogschreiber. Was auf der Strecke bleibt, ist allein das sentimentale Herz - so schwer auch der gute Jim Carrey daran trägt."

29. April 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • Die Tageszeitung

Eine solide Komödie, meint Jan Kedves: "Dabei sieht man hier keine Sexmonster, sondern höchstens einen Film, der sich zwischen Gangsterkomödie und Liebesdrama nicht so recht entscheiden will. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Tricks, mit denen Steven Russell - der im wahren Leben einen bombigen IQ-Wert von 163 haben soll und in Texas wieder im Gefängnis sitzt - immer wieder ausbüchst, sind höchst unterhaltsam, und Ewan McGregor und Jim Carrey küssen schön. Soweit man das im starken Gegenlicht erkennen kann."

27. April 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • Berliner Zeitung

Maike Schultz sah mit I LOVE YOU PHILLIP MORRIS (I LOVE YOU PHILLIP MORRIS Trailer) eine herrlich trashige Tragikömödie, in der Homosexualität völlig selbstverständlich und ansonsten nichts so ist, wie es scheint. "Russells notorische Bluffs und Fluchtversuche sind mit solchem Tempo und Witz inszeniert, dass irgendwann selbst der Zuschauer nicht mehr weiß, was hier wahr oder gefälscht ist - nicht zuletzt dank Jim Carrey, der sich mit dieser Rolle endlich wieder auf das Niveau seiner wirklich guten Werke VERGISS MEIN NICHT (VERGISS MEIN NICHT Trailer) oder DIE TRUMAN SHOW zurückspielt."

26. April 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • Film-Dienst

Kathrin Häger sieht viel verschenktes Potential: "Das ironische Augenzwinkern, mit dem diese Liebesgeschichte aufgerollt wird, scheint darauf abzuzielen, den Film im heterosexuellen Mainstream „leichter“ konsumierbar zu machen. Trotz des engagierten Themas hat der Film dadurch fast etwas Homophobes. Der Geschichte und ihrer Authentizität hilft eine solche Herangehensweise jedenfalls nicht weiter."

16. Februar 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • filmsprung.ch

Die Filmemacher bewegen sich "stets auf einem schmalen Grat zwischen Lächerlichkeit und Mitgefühl. Durch den schonungslosen Humor und die treffsicher platzierte Portion Pathos gelingt ihnen dieser Hochseilakt. ... I LOVE YOU PHILLIP MORRIS (I LOVE YOU PHILLIP MORRIS Trailer) ist ein aussergewöhnliches Biopic, dass durch herrlich unanständigen und manchmal absurden Humor hervorragend unterhält."

01. Februar 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • I Love You Phillip Morris

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Januar 2010 | I LOVE YOU PHILLIP MORRIS • Kritik • filmz.de

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