| Regie | Rolf Peter Kahl |
| Kinostart | 03.06.2010 |
Ciprian David ist durchaus angetan. "Ein Kammerspiel lebt von Schauspielern und Dialogen. In dieser Hinsicht meistern Miriam Mayet, Lana Cooper und Matthias Faust ihre Rollen mit Bravur. Ebenso stechen die Dialoge heraus, die durch ihre Bedeutungsträchtigkeit eine Ebene der Auseinandersetzung mit der Akzeptanz von Pornografie im Kunstfilm einräumen. Nicht unbeachtet sollen in dieser Hinsicht die effektvollen Pausen zwischen den Zeilen bleiben, die jedem Satz das nötige Gewicht verleihen, ebenso wie die schwarzen Blenden auf der Schnittebene und das streng 4:3 Bildformat, woraus sich eine stärkere Aussagekraft für die digitalen Bilder ergibt."
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Daniel Bickermann ist nicht nur von den Schauspielern begeistert. "Die Schauspieler steigern sich von anfänglich unsicherer Hölzernheit zu abschließender völliger Hingabe, vor allem die erstaunliche Miriam Mayet überzeugt dabei restlos. "Du hast so ein abweisendes Lächeln", bekommt sie im Film gesagt, und ihr kühles und trotzdem sinnliches Spiel, das erst in der klimaktischen Schlußszene vollends auftaut, ist damit ausgezeichnet beschrieben. Auch Lana Cooper und Matthias Faust bestechen durch ihre Furchtlosigkeit und ihre Wärme in einem Filmprojekt, das sicherlich keine leichte Angelegenheit war."