Inhalt • PORTRAITS DEUTSCHER ALKOHOLIKER
Die Menschen, die in diesem Film zu Wort kommen, sind Anwälte, Beamte, Hausfrauen und Geschäftsführer oder Mütter. Überdies sind sie Alkoholiker. In ihrem Dokumentarfilm erkundet die Regisseurin Carolin Schmitz die Lebensgeschichten und Überlebensstrategien dieser Menschen, ihre kleinen Tricks, mit denen sie einen Alltag zu meistern versuchen, der immer schwieriger wird, je stärker die Sucht wird. Die Angst vor Kontrollverlust und der Bloßstellung als Trinker löst einen Anpassungsdruck aus, der nur mit noch größerem Alkoholkonsum bewältigt werden kann.
Crew • PORTRAITS DEUTSCHER ALKOHOLIKER
Regie: Carolin Schmitz
Verleih/Copyright: Fugu Film
Kritik • PORTRAITS DEUTSCHER ALKOHOLIKER • 18. Februar 2011 • critic.de
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Sascha Keilholz stellt fest: "Die Krankheit kommt aus der Mitte der Gesellschaft, ist mitten unter uns und bleibt doch weitestgehend unsichtbar. Mehr noch: Sie bleibt unerklärbar, egal, was die Protagonisten von sich preisgeben. PORTRAITS DEUTSCHER ALKOHOLIKER wird seinem letztlich sehr klugen Titel und den Idealen der Dokumentation gerecht: Er beobachtet und stellt dar, ohne Erklärungsversuche. Genau deshalb vergeht einem nach diesem Dokumentarfilm die Lust auf ein Glas Wein, weil er uns genauso wenig Erklärungsangebote wie Distanzierungsmöglichkeiten liefert und uns letztlich alle betrifft."