Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

DIE AFFÄRE

DIE AFFÄRE

Regie Catherine Corsini
Kinostart 28.01.2010
Genre Drama

Kritiken • DIE AFFÄRE

07. November 2009 | DIE AFFÄRE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Das Frauenportrait, das die Regisseurin Catherine Corsini in DIE AFFÄRE (DIE AFFÄRE Trailer) zeichnet, macht den Film reizvoll, meint Anna Maria Tekampe. Auf Kritik stößt allerdings die übertriebene Dramatik. "Die Elemente für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Motiv des Kampfes um persönliche Freiheit in der Mitte des Lebens sind in Catherine Corsinis Film durchaus angelegt, werden aber durch eine übertrieben dramatische Inszenierung weitgehend verschüttet."

28. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • Berliner Zeitung

Etwas dürftig findet Peter Uehling den Film. "Da nützt es leider wenig, dass sich die bewunderungswürdige Kristin Scott Thomas wahrhaft furchtlos auf die Darstellung dieser Suzanne wirft und deren Leidenschaft mit ihrem nackten Körper beglaubigen will. Fast verzweifelt wirkt das, weil es lediglich mit Nachdruck eine abgehangene These illustriert: Sex sei mehr als Sex, nämlich das zentrale Moment einer Beziehung, gegen das familiäre und ökonomische Aspekte letztendlich nichts bedeuten sollen."

28. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • Der Tagesspiegel

Ungewöhnlich und ganz und gar unsentimental ist die Inszenierung, lobt Daniela Sannwald. Catherine Corsini "reißt in wenigen Szenen an, was diese gut situierte, elegante und zurückhaltende Ehefrau und Mutter zweier Teenager motiviert, auszubrechen ... Die Stärke von Catherine Corsini liegt eben darin, solche hunderttausend Mal erzählten Banalitäten neu zu betrachten. Catherine Corsini hat im Sommer in Südfrankreich gedreht, grelle weißlich-gelbe Helligkeit und Hitze lassen die verzehrenden Gefühle erahnen, denen Suzanne sich ausgeliefert hat."

28. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Es ist für Michael Kohler "absolut sehenswert, wie Catherine Corsini diese Affäre ganz allmählich anbahnt, eine im Grunde unvermeidliche Liaison, die dann trotzdem wie eine plötzliche Erschütterung über die Figuren kommt. Ohne ihre Hauptdarstellerin wäre Catherine Corsini s subtile Inszenierung aber möglicherweise nur die Hälfte wert: Viele Jahre war Kristin Scott Thomas vor allem der Inbegriff britischer Eleganz und Steifheit, eine unterkühlte Schönheit, die in romantischen Komödien garantiert gegen freizügigere Rivalinnen den Kürzeren zieht."

27. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • Neues Deutschland

Der Ehemann tut laut Caroline M. Buck "sein Möglichstes, den Alleingang seiner Frau zu hintertreiben. Finanziell sitzt er, gut vernetzt außerdem, am deutlich längeren Hebel. Und den wendet er an, bis zum bitteren Ende. Man kann sich fragen, warum Suzanne (Kristin Scott Thomas: wunderbar) und Lover nicht einfach wegziehen aus seinem Einflussgebiet. Stattdessen nimmt das Schicksal seinen Lauf. Denn zu einem versöhnlichen Happy End wird es bei dieser Konstellation wie im Dampfdrucktopf ja kaum kommen."

21. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch entdeckt "Musikalität in der Montage der lichtdurchfluteten mediterranen Landschaftsbilder. Obwohl es keine Sequenzen gibt, die rein auf die Musik geschnitten sind. Insgesamt ist DIE AFFÄRE (DIE AFFÄRE Trailer) vor allem ein durch und durch französischer Film. In seiner radikalen Perspektive wirkt er wie das Gegenstück zu Woody Allans nihilistischen MATCH POINT aus seiner düsteren London-Trilogie, in der ein Mann seine Liebesbeziehung opfert, um aufzusteigen. Nicht zuletzt erinnert die vitale körperliche Präsenz des spanischen Schauspielers Serge Lopez in etlichen Passagen an die kraftstrotzenden und trotzdem sensiblen Charaktere, die Galionsfigur Gérard Depardieu immer wieder bravourös verkörperte."

21. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel nennt den Film eine "heftige leidenschaftliche Angelegenheit. Wenn man sieht, wie abends im Bett Susanne in einem Gymnastikbuch liest, Samuel mit dem Handy herumspielt und beide sich absolut nichts zu sagen haben, kann man verstehen, dass Susanne nach dem Strohhalm einer stürmischen neuen Liebe greift. Das wird ziemlich naturgetreu und einleuchtend dargestellt. Man folgt dem mit Interesse und beinahe, aber nur beinahe, einem gewissen Maß an persönlicher Identifizierung. Catherine Corsini weiß, wovon sie spricht, wovon das Drama, ja die Tragödie handelt, und entsprechend geglückt sind ihr Drehbuch und ihre Regie."

20. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • film-dienst

DIE AFFÄRE (2009) (DIE AFFÄRE (2009) Trailer)ist sorgfältig inszeniert und präzise beobachtet, jenseits der üblichen "amour fou"-Klischees und mit einem feinen Gespür für den spezifischen Klassenhabitus der Figuren, lobt Esther Buss. So stimmig "in seiner Atmosphäre, so genau er in der Figurenzeichnung auch ist, wirkt der Film in seiner Grundhaltung doch etwas unentschieden. Denn auf der einen Seite erklärt Catherine Corsini die gesellschaftliche Ordnung für übermächtig und unüberwindbar, auf der anderen aber überhöht sie die Liebe zu einer urwüchsigen und archaischen Kraft, die sämtliche Konventionen und Gesetze hinter sich lässt. Am Ende muss der Film dann doch JERICHOW (JERICHOW Trailer) Recht geben: Man kann sich nicht lieben ohne Geld."

14. Januar 2010 DIE AFFÄRE • Kritik • doppelpunkt.de

Martin Schwarz sieht den Unterschied von DIE AFFÄRE (DIE AFFÄRE Trailer) zu vergleichbaren Dramen auf der inhaltlichen Ebene. "Was den Film dann doch von vergleichbaren Werken abhebt, ist der unbedingte Wille Suzannes, diese Liebe gegen alle Widerstände leben zu wollen. Und so entwickelt der sonnendurchflutete Film einen gewissen Sog, in den einen Suzannes konsequentes Verhalten zieht. Doch so ganz hat Catherine Corsini dem wohl nicht getraut, also setzte sie zur Erhöhung der Spannung an den Anfang des Films einen mysteriösen Schuss in der Nacht. Neben Kristin Scott Thomas glänzt übrigens Sergi Lopez als Ivan, er spielte in PANS LABYRINTH (PANS LABYRINTH Trailer) den bösen Faschistenhauptmann.

01. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • br-online.de

Dreieckskonstellationen sind nicht neu, sagt Thilo Wydra. DIE AFFÄRE (DIE AFFÄRE Trailer) lebt jedoch von der Hauptdarstellerin. "Sehenswert ist DIE AFFÄRE (DIE AFFÄRE Trailer) vor allem aber aufgrund seiner wunderbaren Hauptdarstellerin Kristin Scott Thomas, in deren herb-apartem, kantig-feinem Gesicht sich so Vieles ablesen lässt, sich so Vieles spiegelt, und die auch hier wieder vollkommen unprätentiös erscheint. Ihre Suzanne, das ist eine pragmatische Frau, die mitten im Leben steht, eigentlich geerdet und von heute auf morgen umgeworfen wird. Von Leidenschaft, von Begehren, vom Kämpfen, vom Alles-ändern-Wollen. Manchmal lohnt allein nur das. Auch wenn es endlich ist.

01. Januar 2010 | DIE AFFÄRE • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,64622