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SHE, A CHINESE

SHE, A CHINESE

Regie Xiaolu Guo
Kinostart 04.02.2010
Genre Drama

Kritiken • SHE, A CHINESE

11. Januar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Trotz einiger plumper Stilmittel, der wenig originellen Ästhetik und den Schwächen des Drehbuchs vermag SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) laut Birte Lüdeking "zu fesseln. Meis Abfolge persönlicher und beruflicher Abhängigkeiten und Ausbeutungen wirkt auf Dauer zwar zu eindimensional und lässt die Geschichte schließlich auf der Stelle treten, ihre wortkarge Undurchsichtigkeit und stoische Stehaufmännchenmentalität machen sie aber zu einem eigenwilligen und spannenden Charakter, der im Gegensatz zu manchen Nebenfiguren keinen nationalen oder religiösen Stereotyp darstellt."

04. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • Berliner Zeitung

Maike Schultz ist überaus angetan. "So subversiv Guo Xiaolu auch vorgegangen ist, um ein Zeichen gegen die Gleichschaltung zu setzen, so wenig taugt ihr Film doch als Plädoyer für den Individualismus: Dafür steht die Ausreißerin Mei ihrem Glück viel zu sehr selbst im Weg. Bei aller Empathie raubt es einem irgendwann den Nerv, wie sie mit leerem Schlafzimmerblick durch die Welt taumelt und sich per größtmöglicher Naivität von einem Unglück ins nächste stürzt."

04. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler lobt den Film. SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) "ist eine klassische Entwicklungsgeschichte, in der entscheidende Momente mutwillig gestrichen sind. Nicht nur, wie Mei auf die Vergewaltigung reagiert, bleibt ein Geheimnis dieses Films. In ihm fehlt so viel, dass die Löcher wichtiger als der Käse werden. Das ist ungemein irritierend und unwiderstehlich zugleich. Und fragen Sie bitte nicht, was der verdächtig allegorisch klingende Titel bedeuten soll."

04. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • schnitt.de

Gerrit Booms hat etwas mehr erwartet. "Durch diese Hauptfigur – es bleibt dahingestellt, ob ihre Rolle so einseitig geschrieben oder so ideenlos gespielt ist – geht dem Film eine Unmenge an Potential verloren: Die realistischen Bilder aus einem China, das man so wohl nur selten zu Gesicht bekommt, fernab der Metropolen und Boomregionen, die kulturelle Isolation einer illegalen Asiatin in Europa oder gar die Emanzipation einer jungen Frau. Die starken Momente (sowohl in den Emotionen als auch in der Bildsprache) stehen alleingelassen im Gesamtkontext."

04. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • Der Spiegel

Die Geschichte klingt nach einem anstrengenden Film, und das ist es auch, wie Daniel Sander feststellt. "Dass daraus trotzdem fesselndes Kino geworden ist (nicht zu Unrecht gewann der Film auf dem Festival in Locarno im vergangenen Jahr den Goldenen Leoparden), liegt an einem guten Gespür für Tempo und Timing, einem schmissigen Soundtrack von Komponist und Produzent John Parish und dem bösen Sinn für Humor, der immer mal wieder aus der Tristesse hervorblitzt. Ein einziges Bild reicht der Regisseurin, um zu zeigen, dass Meis Träume vom besseren Leben eben nur Träume sind."

03. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • br-online.de

Unsentimentales Kino sah Magali-Ann Thomas. "Der Film mit seinem eingewobenen Popsound wirkt wie ein Sog. Man geht mit dieser Unbekannten mit, die auch am Ende des Films noch ein mysteriöses Einzelwesen aus fremder Welt scheint. Man gewinnt aber auch Einsichten. Sowohl über die Universalität des Menschseins, in China wie in London. Als auch einen Überblick über die vielen Grenzen, die im globalen Zeitalter überwunden werden können, um letztendlich doch nur wieder bei sich anzukommen."

03. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • perlentaucher.de

Lakonie entdeckt Ekkehard Knörer. "Eher spielerisch, ein Gestus erzählerischer Souveränität: Vorangestellt ist jeder einzelnen Episode eine Kapitelüberschrift, die weniger Ordnung schafft oder strukturiert, als dass sie das Sprunghafte dieses Erzählens selbst ausstellt. Über einzelne Dinge hat SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) - generisch ist schon der Titel - nichts Besonderes zu erzählen. Nur so aber gelingt dieses Experiment: Gerade in der Sprunghaftigkeit seines Erzählens, in der psychologischen Neutralisierung der Hauptfigur und im Generischen, das ihr widerfährt, gewinnt der Film seine Richtigkeit."

02. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • film-dienst

Michael Ranze lobt den lauten, viel zu wuchtigen "Rock-Soundtrack von John Parish, der auf der Tonspur einen aufdringlichen Kontrast zum Realismus der Bilder etabliert. Die Disparatheit der vielen Elemente nimmt dieser Geschichte einer Selbstfindung viel von ihrer Glaubwürdigkeit, zumal die eindimensionale, auf wenige Gesten und Gesichtsausdrücke beschränkte Darstellung von Huang Lu nicht zur Identifikation einlädt. Zu sehr verweist die Inszenierung auf sich selbst, zu selbstgefällig gibt sie sich. ... Ein Skandal ist die deutsche Synchronisation des Films: Sie nivelliert mit ihrem fehlerfreien Hochdeutsch alle Kulturunterschiede und trägt auch Meis Bemühungen, Englisch zu lernen, keine Rechnung."

01. Februar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist voll des Lobes für SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer). "Die Regisseurin Guo Xiaolu hat an SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) lange gearbeitet. Es hat sich gelohnt. Der Film ist „prima“ geworden. In Locarno gab es 2009 gar den Goldenen Leoparden, in Hamburg einen wichtigen Drehbuchpreis."

19. Januar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • Aviva

"Der elektrisierende Film SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) erzählt eine lebendige Geschichte voller Einsamkeit, Liebe und dem Wunsch nach Nähe. Er berichtet aber auch, und dies mit einem besonderen Feingefühl, von der Suche nach Identität und Zugehörigkeit in den Zeiten der Globalisierung."

01. Januar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns attestiert SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) durchaus als innovative Elemente, trotzdem fehlt ihm etwas. "Man kann diese offene Struktur, die darauf baut, dass der Zuschauer die vielen Lücken mit eigenen Gedanken füllt, fraglos als Qualität betrachten, als Bruch mit einem überdeterminierten Kino, das keinerlei Raum zur Interpretation lässt. Dennoch kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass in SHE, A CHINESE (SHE, A CHINESE Trailer) etwas fehlt, das hier mit eindrucksvollen, dokumentarisch beiläufigen Bildern eine Geschichte erzählt wird, der ein gewisses Maß an Substanz eben doch fehlt. Ein interessantes, ambitioniertes Debüt, allerdings ein nur bedingt gelungener Film."

01. Januar 2010 | SHE, A CHINESE • Kritik • schnitt.de

Für Gerrit Booms ist die Hauptdarstellerin Huang Lu von SHE, A Chinese (SHE, A Chinese Trailer) vor allem eins: verbummelt. "Durch diese Hauptfigur – es bleibt dahingestellt, ob ihre Rolle so einseitig geschrieben oder so ideenlos gespielt ist – geht dem Film eine Unmenge an Potential verloren: Die realistischen Bilder aus einem China, das man so wohl nur selten zu Gesicht bekommt, fernab der Metropolen und Boomregionen, die kulturelle Isolation einer illegalen Asiatin in Europa oder gar die Emanzipation einer jungen Frau. Die starken Momente (sowohl in den Emotionen als auch in der Bildsprache) stehen alleingelassen im Gesamtkontext."

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