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KANIKOSEN

KANIKOSEN

Regie Sabu
Kinostart 2009
Genre Drama

Kritiken • KANIKOSEN

12. Februar 2010 | KANIKOSEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Gedanken-Mischmasch der anstrengenden Art: KANIKOSEN mixt Genialität mit Mittelmäßigkeit, schreibt Nino Klingler. "Sabu bleibt sich auch bei der Ausbeute treu: Einzelne, wirklich geniale Momente stehen einer Fülle mehr oder minder uninspirierter Abschnitte gegenüber. Er liebt noch immer minutenlange Slow-Motion-Sequenzen, in denen einzelne Geräusche dumpf dröhnend von Unheil künden und sich das Geschehen, wie durch eine deterministische Lupe betrachtet, unaufhaltsam als cause-and-effect-Kette ereignet. Sabu liebt Style, und vor allem den eigenen. Doch allmählich wird man seiner Bilder müde. "

16. Februar 2010 | KANIKOSEN • Kritik • schnitt.de

Eigenartig, wie dieses durch und durch bittere Szenario ständig ins Skurile getrieben wird, schreibt Rebekka Hufendiek. Eigenartig auch, "wie dieses eisensteinsche Szenario hier überzeichnet wird: Das giftige grün der Wände, das flackernd gelbe Licht vom Feuerschein aus den Öfen und der Dampf der Maschinen lassen den Schiffsbauch zum Hexenkessel werden, wo der Boss, der Unterdrücker, einen weißen Ganoven-Mantel trägt mit blutbespritztem Kragen, in dandyesker Pose von schmutziger Eleganz, während sein dick bepelzter Blödmannsgehilfe den Schlagstock schwingt. Alles eingefangen von einer leicht seekranken Kamera."

15. Februar 2010 | KANIKOSEN • Kritik • artechock

Rüdiger Suchsland sah ein groteskes Massen-Kammerspiel, wenn es so etwas gibt - also wild, irritierend und unbedingt sehenswert. "So ist auch KANIKOSEN ein Film voller Anspielungen, auf die Depressionsdramen Hollywood, auf Charles Chaplin und Fritz Lang, aber auch auf japanische Manga-Comics. An einen Anime, an die düster-phantastische Welt von Ôtomo Katsuhiros Steamboy, der auch hierzulande lief, fühlt man sich in diesem Film erinnert – beides sind zugleich bedrückendes und beglückend idealistische Märchen. Immerhin bricht die Revolution diesmal aus, wenn auch nur im Kino."

13. Februar 2010 | KANIKOSEN • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster "weiß bei weitem nicht immer, wo Sabu mit seinem bei alledem oft ziemlich bedrückenden Film hin will. Nicht ganz falsch liegt man den auch mit dem Vorwurf, dass seine Version von KANIKOSEN am Ende doch etwas unentschieden zwischen Brecht und Postmoderne stecken bleibt. Aber er wagt auf dem Weg dahin einiges. Und wie der Film am Ende die Wendung zum dann plötzlich völlig ironiefreien Agitprop-Film hinbekommt, das sollte man dann doch gesehen haben."

11. Februar 2010 | KANIKOSEN • Kritik • festivalblog.com

Tiziana Zugaro sah eine Mischung aus Fantasie und Realismus, aus Satire und bitterem Ernst. "All diese grotesken oder fantastischen Elemente eröffnen im Film Freiräume. Sie spiegeln Träume wider, sie verweisen auf eine andere Art der Wahrnehmung, und sie korrespondieren eben dadurch mit jenem Funken, der die Revolution auch in KANIKOSEN ins Rollen bringt: Mit der Freiheit, sich etwas anderes als das Gegebene vorzustellen."

01. Februar 2010 | KANIKOSEN • Kritik • Berlinale

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