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ROBIN HOOD

ROBIN HOOD

Regie Ridley Scott
Kinostart 13.05.2010
Genre Drama, Abenteuerfilm

Kritiken • ROBIN HOOD

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler schreibt über den politischen Diskurs. Er "ist durchzogen von einem unerquicklichen Anti-Europäismus, Pro-Nationalismus; Einheit und Stärke des englischen Volkes wird gefeiert gegen den Zugriff des Festlandes. Ausgerechnet vor dem Hintergrund solch martialischen Kriegsgebärdens tritt das wirkliche Highlight dieses Robin Hoods zutage: Cate Blanchett als Lady Marian. Wie sie den stinkenden Russell Crowe seines Kettenhemdes entkleidet, das er selbst nicht ausgezogen bekommt, in das er eingezwängt ist wie überhaupt in die Ideologie des männlich-starken Beschützers, ist ein Baustein von vielen in der Konstruktion einer ernsthaft eigenständigen Frauenfigur. Hier beweist Ridley Scott einmal mehr, dass er starke Frauen schätzt."

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Jens Balzer hat der Regisseur Ridley Scott eine um Realismus bemühte Geschichte über die Entstehung des Rechtsstaats gemacht. Vor allem zu Beginn pinselt der Regisseur "schön schlammige und schmutzige Alltagsansichten vom Leben des gemeinen Menschen im Mittelalter; ein Extra-Lob hat er sich für die Schauspielerführung verdient. Cate Blanchett kann einem ja wegen ihrer zickig-ätherischen Art leicht auf den Keks gehen; bei Ridley Scott hingegen erscheint sie als nachvollziehbarer, ausgewogener Charakter. Ob Russell Crowe wiederum - wie vorab in der Fachpresse diskutiert wurde - für die Rolle des Robin Hood wirklich zu alt und zu dick ist, sollen junge Kritiker mit flachen Bäuchen entschieden."

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Die Tageszeitung

Verwirrend ist für Cristina Nord, dass Ridley Scott versucht, "in all die Action das eine oder andere Screwball-Element und didaktische Auslassungen über gutes und schlechtes Regieren einzuflechten. Wäre man sehr gnädig, könnte man in Letzteren eine machttheoretische Reflexionsebene erkennen. Was freilich am meisten verwirrt, ist die Frage, warum Thierry Frémaux, der künstlerische Leiter des Festivals, einen Eröffnungsfilm ausgesucht hat, in dem die französischen Figuren nun wirklich nichts als böse, dekadent und feige sind."

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala macht "der Film nicht einmal furchtbar viel falsch. Wer aber nichts falsch macht, macht oft auch nichts richtig. Im Bedürfnis, bei der global optimalen Kinoauswertung dieses Stoffs nirgends anzuecken, ist diese x-te Verfilmung der Legende vom moralischsten Räuber des Abendlands zu einem merkwürdig konturlosen Produkt geraten. Politisch korrekt? Aber sicher doch. Kampfszenen? Serienmäßig. Eine Liebesgeschichte, damit nicht nur die Gefühlshaudegen, sondern auch deren Freundinnen zahlreich ins Kino strömen? Sorgfältig eingebaut."

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • outnow.ch

"Erneut zeigen Ridley Scott und Russell Crowe ihre Liebe für Geschichte, Schlachtenepen und politische Intrige. Herausgekommen ist ein tadellos inszeniertes Plädoyer für Freiheit und Selbstbestimmung. Nur auf der emotionalen Ebene schwächelt der Film ein bisschen, als hätte man trotz der langen Spielzeit nicht die Zeit für Freundschaften oder eine ausführlichere Liebesgeschichte gehabt. Schade, denn gerade dies hätte den Film sehr gut werden lassen. So wird der Film zwar nie langweilig, läuft jedoch eher langsam an und packt die Zuschauer nicht so, wie es andere Robin-Hood-Filme schaffen."

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Der Freitag

Adam Thrope beleuchtet die Hintergründe der Filmfigur und Legende Robin Hood. "Vom sozialen Rebell zum Demokraten. Robin Hood ist wieder ein Gesetzloser ganz nach dem Zeitgeist. Das darf er auch, denn die historische Figur hat es nie gegeben."

12. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Die Presse

Christoph Huber sah ein müdes, langatmiges, humorfreies Epos. "Auch die Liebesgeschichte zu Marion leidet unter der Langatmigkeit: Den größten Eindruck hinterlässt sie, als sie ihre Emanzipiertheit durch das Auftauchen bei der Schlussschlacht beweist - ein bloßes Zugeständnis ans Konzept eines heutigen Publikums, ebenso wie die immer wieder tagespolitische Parallelen anstrengenden Konfrontationsszenarien. Letztlich wirkt alles an dem Film wie unter Anführungszeichen gesetzt: Dennoch taugt er weder zur "Wahrheit" noch zur "Legende". Allenfalls für sehnsüchtige Träume von Männern in Strumpfhosen, die nicht über ihrem demonstrativen Bierernst das Vergnügen an vergangenen Abenteuern vergaßen."

11. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Der Tagesanzeiger

Viele Umwege nimmt Christoph Schneider wahr. "Am Schluss haben sie dem armen Robin sogar noch zur traumatischen Erinnerung an seinen hingerichteten, freiheitsvisionären Vater verholfen. Wenn das nicht der faulste Trick ist, um die Romantik wieder ins Mittelalter zu schmuggeln. Und nur um den Hood dann doch mitsamt seinen Mannen und seiner Lady in den Wald von Sherwood zu kriegen, wo sie in der angedeuteten Fortsetzung von den Reichen nehmen und den Armen geben werden und weder säen noch ernten, und der himmlische Vater ernähret sie doch."

01. Mai 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Was aber an dem Film vor allem überzeugt, ist der originelle, neue Ansatz, eine Legendengestalt zur historisch glaubwürdigen Figur zu machen. Eine Gestalt, die sich für Werte wie Ehre, Freiheit und Freundschaft einsetzt und erst am Ende durch einen wortbrüchigen König in die Verbannung gezwungen wird, mit seinen Getreuen in die Wälder zieht und damit dann doch noch zur Legende wird. Anders als in allen früheren Versionen über Robin Hood zu einer Zeit, als eigentlich seine und Marians Geschichte laut früherer Überlieferungen längst abgeschlossen ist."

13. April 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Der Tagesanzeiger

Ridley Scott wird das Festival in Cannes mit seinem Film ROBIN HOOD (2010) (ROBIN HOOD (2010) Trailer) eröffnen. Höchste Zeit - wie Claudia Müller meint - die letzten Verfilmungen Revue passieren zu lassen und sich zu fragen, wieso der König der Diebe gerade jetzt den Reichen wieder das Fürchten lehrt.

01. Februar 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • Robin Hood

Überblick zum Film auf moviepilot.de

01. Januar 2010 | ROBIN HOOD • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

11. Januar 2009 | ROBIN HOOD • Kritik • Der Spiegel

Der Spiegel berichtet, dass Schauspielerin Sienna Miller von Regisseur Ridley Scott gefeuert wurde.

29. September 2008 | ROBIN HOOD • Kritik • Der Spiegel

Laut dem Spiegel soll Russel Crowe in der geplanten neuen Verfilmung von ROBIN HOOD (2010) (ROBIN HOOD (2010) Trailer) eine Doppelrolle spielen: den edlen Rächer und den fiesen Sheriff.

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