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VERDAMMNIS

VERDAMMNIS

Regie Daniel Alfredson
Kinostart 04.02.2010

Kritiken • VERDAMMNIS

31. Januar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Komplex nennt Robert Zimmermann VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer). "Regisseur Daniel Alfredson und Kameramann Peter Mokrosinski verzichten auf überbordende visuelle Effekte zugunsten einer konventionellen Bildsprache. Der Film setzt vor allem den Dialog als Handlungsmotor ein, und wo es auf psychologisierende Elemente ankommt, greift die Kamera häufig zur Nahaufnahme. VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer) nutzt dabei die bereits eingeführten Protagonisten und verzichtet auf deren tiefere Charakterisierung zugunsten der verdichteten Handlung und der Einführung einer Vielzahl neuer Figuren."

08. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • Berliner Zeitung

Wer das Buch nicht gelesen hat, begreift so gut wie gar nichts, stellt Frank Junghänel fest. "Die Filmsprache ist hier eine völlig andere als die in VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer), was natürlich auch daran liegt, dass VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer) von einem anderen Regisseur gedreht wurde. Der ästhetische Verlust ist so beträchtlich wie jener zwischen Pilotfilm und Serie. Folgte VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer) in seiner artifiziellen Verdüsterung solchen Genre-Vorbildern wie David Finchers SIEBEN, so sieht es bei VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer) (Regie: Daniel Alfredson) eher nach dem ZDF-Freitagskrimi aus. Es wird viel geredet, dennoch bleibt manche Frage offen."

04. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Christina Tilmann tobt der wahre Krimi anderswo. "So unvermittelt wie VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer) beginnt, endet der Film mit Lisbeths Abtransport ins Krankenhaus. Wer die Bücher nicht kennt, dürfte ziemlich ratlos bleiben. Der zweite Teil ist nur Überleitung zum dritten, der zumindest einige Rätsel aus Lisbeths Kindheit klären wird. Der dritte Film ist abgedreht, die Geldmaschine läuft. Doch Larsson hatte seinen Plot auf zehn Bände angelegt, Teile des vierten soll seine Lebensgefährtin im Tresor verwahren. Der Krimi geht weiter."

03. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • schnitt.de

Tamar Noort kritisiert den Regisseur. Er "hätte aus dieser Not eine Tugend machen und eine eigene Vision entwickeln können – doch sein Film hält sich sklavisch an die Buchvorlage. ... Wenn ein Déjà-vu ein Phänomen ist, bei der eine Situation als Erinnerung erscheint, die tatsächlich gerade eben erst erlebt wird, dann bietet Verdammnis mit jeder -neuen Wendung kleine Déjà-vus: Der Film produziert die Illusion eines bereits gesehenen Films. Unvermeidlich stellt sich Langeweile ein – vor allem, weil der Fall, an dem Salander und Blomkvist arbeiten, im zweiten Teil nicht wirklich gelöst wird."

02. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • br-online.de

Schwach nennt Zoran Gojic die Fortsetzung. "Offenbar war das dem mit produzierendem ZDF zu anspruchsvoll und so wurde für die Fortsetzung der TV-Regisseur Daniel Alfredson engagiert, der fast schon aufreizend unverblümt Fernsehbilder auf die große Leinwand wirft. Das ist nur mäßig schön anzusehen, vor allem aber ist auch das Tempo gedrosselt, was einem Krimi nur bedingt zuträglich ist. Gemessen an der spannenden Buchvorlage keine gute Leistung."

02. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • film-dienst

Ulrich Kriest ist enttäuscht. "Was dem Film ebenfalls nicht gut tut, aber den Zeitvorgaben des Formats geschuldet ist, ist die Darstellung des investigativen Journalismus. So faszinierend die Hacker-Fähigkeiten von Salander auch sind, letztlich implizieren ihre mühelosen Erfolge, dass man sich nur eine Viertelstunde an den Computer setzen muss, um sämtliche Verschwörungen dieser Welt aufzudecken. Wenn jemand beim Kampf Techniken zeigt, die auf eine Vergangenheit als Boxer schließen lassen, dauert es keine fünf Minuten, bis dessen Vita (fast) lückenlos ermittelt ist, obwohl die Spur zurück nach Hamburg in die späten 1980er-Jahre führt. Vielleicht ist dieses Vertrauen ins Internet sogar der aufklärerische Impuls der "Millennium"-Trilogie, aber unbefriedigend bleibt dies doch."

01. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • br-online.de

Hauptdarstellerin Noomi Rapace ist erneut spektakulär, lobt Margot Köhler. "Trotz Anlehnung an amerikanisches Action-Kino ist VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer) in der Tiefe der Figurenzeichnung und der Gesellschaftskritik sehr europäisch. Der Plot ist noch verwickelter als in VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer), der rote Faden verschwindet zeitweise, höchste Aufmerksamkeit ist gefordert, um die Beziehungen zwischen den verschiedenen Protagonisten nicht durcheinander zu bringen. Wer die Bücher nicht gelesen und VERBLENDUNG (VERBLENDUNG Trailer) nicht im Kino gesehen hat, sollte sich zu Anfang dieses Thrillers schwer tun, bis ihn der unwiderstehliche Sog packt."

01. Februar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • ray-magazin.de

Für Andreas Ungerböck bewegt sich VERDAMMNIS (VERDAMMNIS Trailer) "eher ziellos auf ein Ende zu, das keines ist, mit großen Löchern im Drehbuch und mit wenig Unterstützung durch Regisseur Daniel Alfredson (er ersetzte Niels Arden Oplev), der alles haargenau so filmt, wie man es erwarten würde. Aus dem großen Entwurf Stieg Larssons wird so eine Art überlanger Fernseh-Krimi mit aller TV-immanenter Biederkeit. Zu beklagen ist einmal mehr auch die deutsche Titelgebung, die aus einem poetischen und zutreffenden "Mädchen, das mit dem Feuer spielt" eine Verdammnis werden lässt. Und um dieses Protokoll einer Enttäuschung auch mit einem Cliffhanger enden zu lassen: Teil 3 (VERGEBUNG (VERGEBUNG Trailer)) ist wesentlich besser, ihn anzuschauen macht allerdings nur Sinn, wenn man sich durch Teil 2 gequält hat."

28. Januar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • Die Zeit

Peter Henning lobt den Regisseur. Er schafft es, "den im Buch bedenklich ans Splatterhafte grenzenden Showdown zwischen Salander, ihrem Vater und ihrem Bruder auf eine Ebene herunter zu dimmen, die weiterhin atemberaubend bleibt, ohne aber unglaubwürdig zu wirken. So wird das neuerliche Spektakel um Blomkvist und Salander am Ende alleine dadurch getrübt, dass sich just in jenem Moment und ziemlich abrupt die Leinwand verdunkelt, da der Helikopter mit der arg malträtierten, zwischen Leben und Tod schwebenden Lisbeth Salander in einen russgrauen, schwedischen Himmel entschwebt. Wer den Roman nicht gelesen hat, bleibt etwas ratlos zurück, fast alle Fragen bleiben offen."

01. Januar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Dass das Finale zunehmend die Bereiche der Realität verlässt, sich Larssons Phantasie mehr an den Bösewichtern aus einem James Bond-Film zu orientieren scheint als an der schwedischen Realität, muss man da wohl akzeptieren. Es ist spannend und rasant, auch wenn die überdrehte Note, die manchen Aspekten der Geschichte anhaftet, die Analyse von Missständen der schwedischen Gesellschaft in den Hintergrund treten lässt. Freunde der Romane dürften auch an dieser zweiten Verfilmung ihre Freude haben, deren größtes Manko es ist, dass es etliche Monate dauern wird, bis der dritte Teil ins Kino kommen wird."

01. Januar 2010 | VERDAMMNIS • Kritik • epd-film

Hier geht es für Birgit Glombitza "weitschweifiger, hektischer und grundsätzlicher zu als im ersten Teil. Bis zum Finale in einem Stockholmer Gerichtssaal dauert es eine Mordkette, eine Menge schrecklicher Irrtümer und eine hochkomplizierte Wahrheitsfindung lang, bis ein beträchtlicher Teil der schwedischen Gesellschaft der Beteiligung am Mädchenhandel überführt werden kann. Nur langsam bewegen sich dabei diesmal die Geschichte Lisbeths und die des manisch recherchierenden Blomkvist aufeinander zu. Erst am Ende werden sie einmal in demselben Zimmer sein und kaum ein Wort verlieren. Und es ist wohl gerade ihre stumme Scheu voreinander, in der die ganze Zärtlichkeit liegt, die die beiden angesichts einer durch und durch verdorbenen Welt noch aufbringen können."

01. Dezember 2009 | VERDAMMNIS • Kritik • filmz.de

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