| Regie | Martin Hoffmann |
| Kinostart | 07.01.2010 |
Gerne begleitete Julia Teichmann die Reise des Mönches in der Dokumentation DOLPO TULKU - HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA (
). "Neben seinen spirituellen Pflichten, das wird schnell klar, ist der Mönch auch Entwicklungshelfer für seine Region und will sie sanft der Zivilisation öffnen - sicher hat ihn diese Verantwortung auch bewogen, sich auf das Filmprojekt einzulassen. So bringt er einmal einer Gruppe Kindern bei, was die drei wichtigsten Dinge sind: "Eltern, Lehrer, Sponsoren!"
Hendrike Bake sah einen sehr ruhigen, beobachtenden Film. "Martin Hoffmann hält sich mit auktorialen Kommentaren extrem zurück. Er ist nie zu sehen oder zu hören. Lediglich spärliche, als Texttafeln eingeblendete Zwischenkommentare erläutern, wo man sich gerade befindet, wer spricht oder wie die Zeremonie heißt, die in den Bildern gefeiert wird. Manchmal wären ein paar Erläuterungen schön gewesen, um mehr zu verstehen, als das touristische Auge entziffern kann. So bleiben vor allem die atemberaubenden Landschaftsbilder im Gedächtnis, die bunten Rituale und das sympathische Lächeln des Dolpo Tulku. Und die Frage nach der Balance zwischen der Bestimmung und den eigenen Wünschen, die sich dem Dolpo Tulku besonders markant stellt und auf die er eine Antwort finden muss."
Die Reisehandlung wird immer wieder durchbrochen von Aussagen des Tulku, bemerkt Thomas Engel. "In die herrliche Landschaft eingebettet ist das alles dokumentarisch festgehalten. Eine Facette einer im Vergleich zum Westen fremdartigen, aber beachtenswerten Lebensweise. Der Regisseur Martin Hoffmann hat keine besonderen dramaturgischen Anstrengungen unternommen. Er zeigt ganz einfach nur, wie alles abläuft."
Linksammlung zum Film.