Inhalt • SUMMER WARS
In der nahen Zukunft hat die Erschaffung der virtuellen Stadt OZ es allen ermöglicht, zu jeder Zeit und von jedem Ort auf das Internet zuzugreifen. Die Nutzer steuern ihre Avatare durch OZ um zu shoppen, ihre Rechnungen zu zahlen und Spaß zu haben. Kenji, ein ganz normaler Oberstufen-Schüler, verbringt seine Sommerferien müßig mit einem Teilzeitjob, bei dem er das OZ-System am Laufen hält. Aber dann lädt ihn das Mädchen seiner Träume, Natsuki, dazu ein, sie in ihre Heimatstadt Nagano zurückzubegleiten.
Crew • SUMMER WARS
Regie: Mamoru Hosoda
Darsteller: Sumiko Fuji, Ryûnosuke Kamiki, Ayumu Saitô
Verleih/Copyright: AV Visionen
Kritik • SUMMER WARS • 16. Februar 2010 • Berlinale im Dialog
Nino Klingler ist trotzallem angetan. "Bei aller Wildheit gelingen Mamoru Hosoda dabei immer wieder Momente, in denen sich das Aufeinanderprallen der Generationen und ihrer Lebensphilosophien brutal konkretisiert, etwas wenn Großmutter den düsteren Wabisuke, Programmierer des gefährlichen Virus, mit einer naginata, der traditionellen Hellebarde für Frauen, bedroht. Die Szenen im OZ-Netzwerk nerven mit ihren schaubildartigen Visualisierungen zwar manchmal (da war GHOST IN THE SHELL eleganter); und der diffuse Nationalstolz, der die japanische Familie zu Weltenrettern stilisiert, stimmt etwas ratlos. Aber für Animefreunde gibt es auf der Berlinale trotzdem keinen Weg um Mamoru Hosodas kleines Meisterwerk herum."